Brunsbüttel in alten Ansichten

Brunsbüttel in alten Ansichten

Auteur
:   Heinz Lewerenz
Gemeente
:   Brunsbüttel
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5989-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Brunsbüttel in alten Ansichten'

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28 Dieses Bi!d zeigt den Heimatdichter Emi! Hecker, in seiner Wohnung, Sackstraße, in Brunsbüttel. Er wurde am 4. Juni 1897 in Hamburg geboren und verstarb am 11. Juli 1989 in seiner Heimatstadt Brunsbüttel. Weit über die Grenzen von Brunsbüttel war Emi! Hecker bekannt. Er hielt in Schulen und Heimatverbänden Vorlesungen. SeitFebruar 1930 wurden Werke von Emi! Hecker im Rundfunk gesendet, es waren über 450 Stücke. Daneben schrieb er über 100 Hörspiele für den Rundfunk. der im Iahre 1955 seine 25jährige Mitarbeiterschaft würdig feierte. Einige seiner letzten Werke sind 'De Waggbaom, plattdütsche Ge-

dichten und Geschichten' (1977) ader 'Dor steit en Stern an Heven' (1982).

29 Dieses Bild zeigt die Grundschule West, sie wurde 1912 auf dem Grundstück des Apothekers Dr. Scheel gebaut. Der Neubau wurde erforderlich da der Schulraum in der Reichenstraße zu klein wurde. Die Einweihung fand am 14. April 1913 statt. Neben den vier Klassen waren in dem Gebäude drei Wohnungen untergebracht. Am Anfang waren nur drei Klassen belegt, das änderte sich nach dem Ersten Weltkrieg, da die Schülerzahl anstieg. Durch

die Schulreform in den Iahren 1966/67 wurde auch Brunsbüttel in den Generalschulbauplan mit einbezogen, es folgten bauliche Veränder.mgen, um weitere Klassen aufzunehmen. Die

Schule Reichenstraße und die Schulen von den Ortsteilen Oster- und Westerbelmhusen wurden aufgelöst und in diese Schule West übernornmen.

30 Unter dem Deiche von Brunsbüttel, entlang nach Brunsbüttelhafen, standen einige alte Katen dieser Art. Sie wurden von Fischern und Landarbeitern bewohnt und waren vielfach noch mit Rethdach eingedeckt. Im Hintergrund sind die ersten Häuser von Brunsbüttelhafen zu sehen, auch die Mûhle auf dem Deiche ist schwach erkennbar.

ordseebad Brunsbüttel

Blick aul Brunsbüllel

31 Als häufiges Fotomotiv wurde der 'Weiße Leuchtturrn', oder für die Seeschifffahrt das Leuchtfeuer 'Soesmenhusen' gezeigt. Er wurde 1895 aufder inneren Deichböschung aus Stahl errichtet. Als geographische Lage: 53° 53'N 09° 07'E = 15,5m Feuerhöhe über mittlerem Tidenhochwasser und 12,5sm Sichtweite. Dieses Wahrzeichen mußte wie auch der Leuchtturm in der Schulstraße im jahre 1976 einer neuen Befeuerung der Kanalreede und Einfahrt weichen. Als letzter Leuchtturmwärter ist Herr Walter Drygalla bekannt. Das Haus im Vordergrund war als Dienstgebäude Soesmenhusen Nr. 3 für einen Leuchtturmwärter erbaut.

32 Diese Erinnerungstafel ist am Wohnhaus 'Altenhafen Nr. 9' angebracht. Aufdem Bild ist ein Walkieferntor zu sehen. Das Tor soll bis ca. 1910 gestanden haben und es zierten Bartenzäune (Walknochenzäune) dieses Grundstück. Dieses alles erinnert an die Brunsbütteler GrÖnlandgesellschaft. die mit der Dreimastbark 'Einigkeit von Brunsbüttel' von 1817-1823 aufWalfischfang und Robbenschlag von Brunsbüttel auslief Wegen schlechter Fangergebnisse und schwerer Seeschäden wurde diese Gesellschaft

1823 aufgelöst.

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33 Durch die Grönlandfahrer wurde der Bau einer Schiffszinlnlereiangeregt und finanziert. Die erste Anlage betreute der Schiffszimmermann Nicolaus Burmeister. Aus dieser Anlage wurde dann eine kleine Schiffswerft mit Hellingen und kleinen Gebäuden. Auf dieser Werft baute der Schiffsbaumeister Doose einige Elbewer und Kähne. Es waren zwanzig bis dreißig Personen dort beschäftigt. Im Hintergrund sind auf diesem Bild noch Rundbogenhallen erkennbar, diese brachen im Winter 192 8/2 9 unter der Schneelast zusammen. Letzter Besitzer war die Familie Ebsen, die bei der Sturmflut 1962 schwere Verluste zu beklagen hatte.

34 Auf dieser alten Ansicht sind die Häuser ' Auf dem Deiche' vor dem Vorland festgehalten. Um 1800 standen hier bereits vierzehn Häuser; folgende Hausbesitzer haben hier gewohnt: Paul Peters, Claus Kohlsaat, Claus Schornaker, BarteId Petersen, Hans Martens, Hermann Wagner, Johannes Maaß und Hinrich Piehn. Diese Häuser gehörten zum Hafen, es wohnten dort Schiffer, Fischer und Handwerker, und außerdem machten noch sieben Gastwirtschaften im Neuenkooghafen ihr Geschäft. Auch ein Fährhaus gab es hier, es war die Wirtschaft von Lüttje Pien. Wollte man mit dem Dampfschiff nach Hamburg ader Helgoland

fahren, brachte Lüttje Pien die Fahrgäste mit einem Ruderboot vom Brunsbüttelerhafen zu den betreffenden Schiffen.

35 Auf dem Deiche am alten Hafen standen zwei Gastwirtschaften. Dazu gehörten die heutige 'Fernsicht' und die Wirtschaft 'Zur Doppeleiche', welche bis 1879 der Gastwirt Reimers und danach die Wirte Hermann Wagner, Henny Wagner, Claus Ruge, Peter Nielsen betrieben. Von 1924 an war es das Gewerkschaftshaus. Die Gewerkschaften wurden

1933 enteignet, und es wurde unter dem Namen 'Deutsches Haus' geführt. Drei Häuser weiter in Richtung Brunsbüttel-Ort war ein Schifferkrug mit dem Besitzer Klaus Maaß. Es führte ein direkter Fußweg vom Hafen

zur Schankstube, man nannte diesen im Volksmund den 'Kömstieg' .

36 Dieses Foto von 1875 zeigt die Gastwirtschaft 'Zur Post' am Brunsbüttelhafen. In diesem Hause herrschte ein lebhafter Betrieb. Eine Posthilfsstelle für das Postamt Brunsbüttel war hier eingerichtet, die später als Zweigstelle umgewandelt wurde. In der Durchfahrt (rechts im Bild) wurden früher pferdefuhrwerke untergebracht und die pferde gepflegt. In der Außenwand dieser Durchfahrt hatte man eine Kanonenkugel eingemauert, sie wurde bei der Blockade von einem englischen Kriegsschiff im Iuli 1813 von der Elbe auf den Brunsbüttelhafen abgefeuert. Die Gründungssitzung des Bfugervereins Brunsbüttel-

Nord fand am 21. [anuar 1875 in diesem Hause statt. Dieses Gebäude wurde 1888 abgebrochen. An der gleichen Stelle entstand der Neubau als Hotel 'Zur Post' mit kaiserlichem Postamt.

Dieses wurde 1890 wieder eröffnet.

37 Die Brunsbütteler Straße (Ansicht vom Hafen in Richtung Eddelaker-Straße). Diese Straße war einst die Hauptstraße von Brunsbüttelhafen. In dieser Straße Nr. 24 waren die ersten Verwaltungsräume der Gemeinde des

Bruns büttel- Eddelaker - Koogs. Als erster Amtsvorsteher dieser Verwaltung war der Landesgevollmächtigte Barthold Christian Feil hier tätig. Die Gemeinde wurde 1907 umbenannt in Brunsbüttelkoog. Auf der anderen Straßenseite befanden sich die Diensträume der kaiserlichen Post in dem Hause des ehemaligen Bauunternehmers H. Mohr (heute Bülow). Diese Poststation wurde nach der Fertigstellung des neuen Ho-

tel 'Zur Post', wieder zurückverlegt.

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