Brunsbüttel in alten Ansichten

Brunsbüttel in alten Ansichten

Auteur
:   Heinz Lewerenz
Gemeente
:   Brunsbüttel
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5989-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Brunsbüttel in alten Ansichten'

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38 Diese alte Postkarte zeigt einen Teil der Hauptstraße des Ortsteils Brunsbüttelhafen um die jahrhundertwende mit nachstehenden Handwerkern und Geschäften: Möbeltischlerei Wilhelm v. Hemm, später Karl Melhanke. Danach Klempnerei und Dachdeckerei Brodersen, ab 1928 Karl Ahlf Elektro- Fachhandel. Es folgten eine Schlachterei, ein Kolonialwarenladen, ein Fischgeschäft mit Räucherei, ein Bauunternehmer, ein Kolonialwarenladen, Firma Gustav Bülow (Öfen, Herde und Kachelöfen). August Biere (Bierverlag und Kohlenhandlung), August Eger (Fahrradgeschäft und Autovermietung) . Letztes

Haus auf der rechten Straßenseite war das Fuhrgeschäft Alfred Sommerfeld. Die gegenüberliegende Seite setzt sich auch als reine Geschäftsstraße fort.

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39 'Koogstraße' , von der Ecke Eddelakerstraße/ Brunsbüttelerstraße war zur damaligen Zeit bei der Braakebrücke die Ortsgrenze zwischen dem Brunsbüttelhafen und dem Kanaldorf Brunsbüttelkoog. Im Hintergrund der rechten Straßenseite ist auf dem Gebäude ein kleiner Turm zu erkennen. Hier beginnt die Koogstraße mit der Nr. 1, einige Häuser weiter Koogstraße 9 ist das Verlagshaus der ehemaligen 'KanalZeitung' (heute BrunsbütteIer Zeitung). Es ist eine reine Geschäftsstraße mit 16 Geschäften und Handwerksbetrieben, fast alle Häuser sind um die Iahrhundertwende erbaut. Im Vordergrund marschiert eine Marineabteilung

über die Braakebrücke in Richtung Schleuse.

Brunsbütteth-ten 1'"1 Kaiser Wilhelm-Kanal

Koogslraße.

40 Auf dieser Karte von 1909 sieht man im Vordergrund den Wasserlauf der 'Braake', dahinter die Häuserzeile der Strufestraße. Das Windrad gehört zur ehernaligen Schmiede 'Stührmann', Nachfolger 'Sjut' . Heute erinnert noch eine uralte Bohrmaschine vor diesem Gebäudekomplex an die alte Schmiedezunft. Zu diesem Zeitpunkt war hier noch die alte Brücke über die Braake vorhanden. Der Neubau dieser Brücke wurde am 31. Januar 1913 mit ZO 000 Mark Kostenvoranschlag von der Gemeindevertretung beschlossen.

&3rrunsbüttelhaf.en

41 Bruns büttelhafen mit 'Langereihe' . Wie kam es zu dieser Straßenbezeichnung? Diese Häuser sind in einer langen Reihe entlang der Braake gebaut, daher die Ableitung für den Straßennamen. Die Häuser in der Langereihe entstanden während der Bauphase des Hafens. In vielen Dachgeschossen waren Komspeicher untergebracht. An der Langereihe waren Krabbenfischer, zwei Schlachtereien, zwei Malermeisterbetriebe, ein Weißwarengeschäft, eine Grünwarenhandlung, ein Tabakwarenladen und an der Ecke zur Koogstraße die Buchhandlung Heinrich Helwig angesiedelt.

42 Dieses Foto zeigt ein altes Lagerhaus für den damaligen Hafenbetrieb. Es wurde später als Mehrfamilienhaus umgebaut. Dieses Haus (Unter dem Deiche Nr. 4) wurde im Volksmund mit '[erusalem' und das dazu gehörige Waschhaus mit 'Bethlehem' bezeichnet. Als Eckhaus der 'Langereihe' /'Unter dem Deiche' ist es kaum noch bekannt. Das Haus im Hintergrund war das Eckhaus zur HafenstraBe/

Bruns büttelerstraBe, beide Häuser sind bereits abgebrochen. Im Vordergrund der Ansicht erkennt man, wie die Panzersperre vor dem Schöpfwerk aus dem Zweiten Weltkrieg entfernt wird.

43 Wandern wir nun 'Unter dem Deiche' in Richtung Schulstraße, zeigt uns dieses Bild eine alte Windkommühle auf dem Deiche. Eigentümer war Ferdinand Peters. Diese Mühle brannte 1891 ab und wurde wieder errichtet, jedoch 1919 endgültig abgebrochen. Vom Deich führte eine Brücke, wie im Bild ersichtlich, zum Kornspeicher des Mühlenbesitzers. Außerdem befand sich auf dem Deiche die Schmiede von Hansen. Heute ist der Deich durch die Straßenführung (GustavFrenssen-Straße zur Mole 4) unterbrochen.

44 Schulstraße mit Leuchtturm. Die erste Volksschule wurde hier 1782 in einem bestehenden Gebäude Schulstraße Nr. 1 eingerichtet. Im Iahre 1859 wurde das alte Schulhaus abgerissen, und an gleicher Stelle eine neue Schule gebaut, welche 1892 wiederum erneuert wurde. Vier Iahre danach mußte die Schule aufgrund der steigenden Schülerzahlen nach einer erneuten Lösung suchen, und ein neues Schulgebäude wurde in der Schulstraße 38 errichtet. Dieses Gebäude ist auf dem Bild hinter dem Baum noch zu erkennen, hier beginnt die Kreuzung der Koogstraße.

45 Koogstraße/Schulstraße und Wurtleutetweute bilden hier eine Straßenkreuzung. Auf der rechten Bildseite ist die Apotheke Scheel zu sehen, die 1911 hier erbaut wurde. Da die Räumlichkeiten des Postarntes Brunsbüttelhafen zu klein wurden, hat man hier drei Räume für das Postamt Brunsbüttelkoog 2 angemietet. Dahinter ist die Villa (mit Turm) 'Wûmpelmann' zu erkennen, erbaut 1907. Zur Kanalerweiterung verkaufte die Familie einen fünfzig Hektar großen Hof, dessen Gesamtfläche die heutige Schulstraße, die angrenzende Koogstraße, die erste Schillerstraße bei den Alten Schleusen und den Elbdeich umfaßte. Das Deutsche Reich

zahlte eine gute halbe Million für dieses Anwesen.

BrunsbütfeJkoog am Kaiser Wilhelm-Kana!. l(oog5traße.

46 Diese Schule hat eine Vorgeschichte, die zu erwähnen wäre. Brunsbüttelkoog hatte die erste Knaben- und Mädchenmittelschule in Dithmarschen. Im Schuljahr 1911/12 wurden die ersten 58 Schüler eingeschult, jedoch noch nicht in diesem Haus. Die erste Schule war in einer früheren Privatschule in der Tiedemannstraße Nr. 17 untergebracht. Durch den Bau des Kaiser-WilhelmKanals traten große Veränderungen ein. Die Einwohnerzahl des Ortes wuchs und damit auch die Schülerzahl. Es wurde beschlossen, eine neue Schule zu bauen, die am 5. November 1913 eingeweiht wurde. AufBeschluß der Gemeindevertretung

wurde dieser Schule der Name 'Boje-Mittelschule' verliehen.

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f/Joje - qJ{ifle!sch(Jfe

47 Der Nord-Ostsee-Kanal hat seine Geschichte, und es gibt sehr viel darüber zu Iesen. Im Iahre 1995 feiert man den 100. Geburtstag dieser Wasserstraße. Am 21. März 1871 zeigte der Reichstag schon sein Interesse am Bau eines Kanals, der die Nordsee mit der Ostsee verbinden sollte. Erst fünfzehnjahre danach verordnete Kaiser Wilhelm 1. unter tatkräftiger Förderung vom Fürsten Otto van Bismarck am 16. März 1886 das Gesetz zur Herstellung des Nord-Ostsee-Kanals, Der Grundstein zum Bau dieses Kanals wurde am 3. Juni 1887 in der Ostschleuse von Holtenau eingebracht.

Zu diesem Bild mit dem Titel Kanalarbeiter (Monarchen).

Ein Kanalarbeiter erhielt für zwölf Stunden schwerster Arbeit, einen Lohn von 2,50 bis 3,50 Mark.

Der ora-Ostsee-Xana.

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Ka n a l ar b e ircr (Monarchen),

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