Brunsbüttel in alten Ansichten

Brunsbüttel in alten Ansichten

Auteur
:   Heinz Lewerenz
Gemeente
:   Brunsbüttel
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5989-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Brunsbüttel in alten Ansichten'

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58 Wie berelts berichtet, mußten neue Häuser gebaut werden, da ca. 45 Gebäude zwecks Kanalerweiterung abgebrochen wurden. Dieses Foto (Kanaldorf) wurde 1903 v. Photgr. u. Verlag v. Emil Sander fotografiert. Hier die Koogstraße, rechts im Bild das Hotel 'Zur Kanalmûndung', dahinter freier Acker mit dem Hof Martens in der oberen Bildfläche. Dieses Gehöft liegt auf einer Wurt und danach wurde auch die Straße benannt (Wurtleutetweute). Dieser Acker wurde nach einigen Iahren bald Bauland für die neuen Häu-

ser.

59 Oben: BrunsbütteJkoog i. Holst. Das neue Beamtenviertel. Durch die Kanalerweiterung treten große Veränderungen auf. Dieses Foto zeigt die erste Entwicklung nach dem Abbruch der alten Posadowsky-, Richter-, Scholer-, und Beamtenstraße, sowie einige Häuser der Schillerstraße. Es wurden einige Höfe vom kaiserlichen Kanalamt für das Deutsche Reich angekauft, für Wohnungsbau und als Ablagefläehen, für den Kanal- und Schleusenbauaushub. Oberer Bildteil im Vordergrund die Straßenkreuzung

Kautzstraße I Scholerstraße mit dem Pastorat und Konfirmandensaal. Der untere Bildteil hier die Straßenkreuzung Wurtleutetweutel Kautzstraße. Die linke Straßenseite der Wurtleutetweute ist noch vollkommen unbebaut. Dieses Repro wurde

von einer Postkarte hergestellt, die 1910 von Brunsbüttelkoog versandt wurde.

Unten: Dieses Bild könnte ca. 1916 vom Kirchturm der Pauluskirche fotografiert sein. Hier die Straßenkreuzung Kautzstraßel Posadowskystraße. Die Bäume hier sind noch recht jung, links im Bild die Koogstraße noch unbebaut und im Hintergrund die Schulstraße mit dem Leuchtturm und dahinter die Mühle auf dem Deich. Dieses Stadtviertel wurde im englischen Landhausstil gebaut. Kaiser Wilhelm IJ. wollte es so, man sollte einen geruhsamen Spaziergang durch diese Wohnlandschaft haben, damit diese Wohngegend ihre Reize offenbaren konnte.

]3runsbiiltelkoog i. J(olst. Du eeee Beamte ev Iertel.

60 Das Hotel 'Kaiserhof" , Koogstraße 65, wurde 1908 von der Gemeinde mit einem Kostenaufwand von ca.

81 000 Mark erbaut und eingerichtet. Die ersten Iahre wurde der 'Kaiserhof' verpachtet, im Mai 1911 wurde dieser dann für 80 000 Mark an den Gastwirt Krämer verkauft. Das Gebäude nebenan ist das Rathaus, dieses wurde aufBeschluß der Gemeindevertretung vom 7. jannar 1910 erbaut. Bis dahin war das Gebäude in der Brunsbüttelerstraße 24 provisorisches Rathaus. Am 10. Dezember 1910 wurde die Verwaltung in das neue Rathaus verlegt. In diesem Gebäude befindet

sich heute noch die Stadtverwaltung der Stadt Brunsbüttel.

Brunsbûttqlk g

61 Oben: Bis 1908 wurde Brunsbüttelkoog vom Diakonat Brunsbüttel betreur, es waren hier zwei pfarrstellen. Die Errichtungsurkunde für eine eigene Kirchenverwaltung erschien am 1. Dezember 1908, somit wurde die erste Pfarrstelle von Brunsbüttel hierher verlegt. Das kaiserliche Kanalamt stellte einen Bauplatz im Beamtenviertel für eine Kirche bereit. Hier wurde 1908 der Konfirmandensaal mit 180 Sitzplätzen errichtet und als gottesdienstlicher Raum eingeweiht. Der Kirchenbau wurde 1913 von den Kirchenvertretern beschlossen, durch Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde die Fertigstellung verzögert. Am 14. März 1915 wurde die Pauluskirche eingeweiht. Hier eine Ansicht vom Kirchenplatz aus dem Bereich Ecke

Posadowsky-Kautzstraße um 1918.

Unten: Das Ehrenmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges, vor der Pauluskirche der Stadt Brunsbüttel. Dieses Mahnmal wurde am 30. Oktober 1921 von Pastor Graber eingeweiht. Die Granitblöcke lieferte die Kanalverwaltung. Die Namen der 190 Gefallenen sind mit Sandgebläse tief in den schweren Granit eingegraben. In dem alten Kirchspiel Brunsbüttel befindet sich auch eine weitere Gedenktafel an der Südostseite der jacobuskirche mit 71 Namen von den Gefallenen des gleichen Krieges. Das Denkmal auf diesem Bild wurde von dem Hamburger Architekten Saxen entworfen. es ist eine Zierde vor der Pauluskirche.

Brunsbûtte koog 21m Kaiser Wilheim·Kan2l1.

62 Diese Ansichtskarte wurde von dem Verlag Heinrich Höhne GmbH. Hbg.3 hergestellt und als Feldpostkarte mit 'KAIS. DEUTSCHE MARINE-SCHIFFSPOST Nr. 82 (S.M.S. Preussen)' am 4. Mai 1915 von Brunsbüttelkoog nach Neukölln versandt. Im Vordergrund links der Möllersche Hof. der 1910 zum Lazarett für die Kanalverwaltung umgebaut wurde. Wàhrend des Ersten Weltkrieges wurde es als Festungslazarett geführt. Hinter diesem Gebäude ist eine Arbeiterbaracke der Kanalverwaltung erkennbar. Daneben der Wasserturm, der zur Wasserversorgung des Kanalbetriebes gebaut wurde und später auch Teilgebiete von

Brunsbüttelkoog (Beamtenviertel) versorgte.

63 Dies ist eine internationale Briefkarte, die von Emil Sander, Photgr., Brunsbüttelkoog u. Brunsbüttel hergestellt wurde. Hier die Gilbertstraße, benannt nach dem Kanalbauinspektor F. Gilbert, der sich zur damaligen Zeit auch um die Wohlfahrtspflege (Gründungsmitglied des Roten Kreuzes Ortsverein Brunsbüttel- Eddelaker -Koog) bemühte. Die Flagge des Roten Kreuzes hier vor dem Wohlfahrtshaus mit Warmbadeanstalt. Davor in Positur die Schaulustigen, die oft zur Stelle waren, wenn ein Fotograf seine Aufnahmen machte. Diese Karte wurde 1912 versandt.

64 Brunsbüttelkoog. Lufrschiff 'Hansa' über der Koogstraße. Dies war keine Seleenheit um 1915. Es gehörte zu einer der ersten Bauklassen und hatte eine Länge von 158 m, die Nutzlast betrug 9 200 kg und die Geschwindigkeit war 23,4- mi sec. Das erste Haus auf der linken Straßenseite ist die Koogstraße 106 und auf der rechten Seite das Hotel 'Zur Kanalmündung' . Es war ein sehr beliebtes Wirtshaus und wurde im Zweiten Weltkrieg durch Bomben zerstört. Die Koogstraße war einst vor dem Kanalbau als Chaussee nach Itzehoe bekannt. Wenn man altes Kartenwerk genau betrachtet, ist der Verlauf auf der südlichen Kanalseite in

dem Straßennamen' Alte Chaussee' erkennbar.

.Brdns,büttelkoog.

65 'Ankunft der Internierten Brunsbüttelkoog' 4. Juli 1919, W Döring. Dieses Foto gehört zu einer Serie (von neun Bilder) von dem Photogr. W Döring, Brunsbüttelhafe. Hier irn Bild der Dampfer 'Konstantin' , der mit dem Dampfer 'Christina Nebe' an diesem Tage gemeinsam 4 065 Personen nach Brunsbüttelkoog brachte. Es waren insgesamt 29 Transportdampfer, die in 1V2}ahren 28 291 Heimkehrer (27 114 Militär- und

1 117 Zivilpersonen) nach Brunsbüttelkoog brachten. Ein Notgeldgutschein, der vom Verein für Handel, Gewerbe und Industrie zu dieser Zeit irn Umlaufwar, zeigt den letzten japanischen

Dampfer 'Kaikyu Mam' in der Schleuse von Brunsbüttelkoog. Dieser brachte am 23. [anuar 1921 die letzten Heimkehrer aus dem fernen Sibirien.

66 Dieses Gruppenfoto zeigt die Frauen und Mädchen des Vaterländischen Frauenvereins Brunsbûttelkoog. Dieser Vaterlàndische Frauenverein wurde am 22. [anuar 1901 gegründet und gehörte zum hiesigen Ortsverein des Roten Kreuzes. Allen Heimkehrern wurde von der hiesigen Empfangsorganisation und vom Vaterländischen Frauenverein ein würdiger Empfang in der 'Kaiserhalle' bereitet. Es war jedoch nur immer ein kurzer Aufenthalt in Brunsbüttelkoog, da alle ankommenden Heimkehrer nach Lockstedt ins Durchgangslager weitergeleitet wurden. Bekannt sind einige Dankesbriefe geworden, die folgenden

Schlußsatz hatten: 'Immer nur mit Freude und Dank sich an Brunsbüttelkoog erinnern.'

67 Vorstand und Männerriege des Männer- Turnvereins Brunsbüttelhafen van 1892

e. V., eine Aufnahme von FotografEmil Sander Brunsbüttelhafen. Am 21. Juli 1892 wurde dieser MànnerTurnverein im 'Hotel zur Post' gegründet. Es waren 28 Gründungsmitglieder, die

aus ihren Reihen den Vorstand von 15 aktiven Turnern und vier Turnzöglingen wählten. Turnzöglinge nannte man damals junge Leute, die noch nicht das 18. Lebensjahr erreicht oder die Lehrzeit noch nicht beendet hatten. Schon 1893 zählte der Verein 102 Mitglieder, und man war in dem kleinen Ort Brunsbüttelhafen stolz auf diese Entwicklung.

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