Burgdorf in alten Ansichten

Burgdorf in alten Ansichten

Auteur
:   Wilhelm Füllkrug
Gemeente
:   Burgdorf
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4555-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Burgdorf in alten Ansichten'

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9. Um die Jahrhundertwende mag das Foto dieser Ansichtspostkarte von Burgdorf entstanden sein. Es zeigt die Blücherstraße mit dem Bliek auf die Kreuzung mit der Heinrichstraße in Richtung Nassen Berg. Die Häuser auf der rechten Straßenseite stehen auch heute noch und haben ihr Aussehen nur unwesentlich verändert. In dem zweiten Haus von rechts hatte bereits seit Jahren das Polizeirevier und der Polizeiabschnitt ihr unzureichendes Domizil aufgeschlagen. Das Gelände auf der gegenüberliegenden Straßenseite wurde damals anscheinend noch als Garten genutzt, denn seit Jahrzehnten standen hier die Garagenkomplexe der früheren Konservenfabrik. Heute sind an der Stelle Eigentumswohnungen errichtet worden. Auch das Haus auf der linken Straßenseite an der Ecke HeinrichstraßelBlücherstraße ist noch vorhanden. Deutlich erkennt man aber auch, daß kurz hinter der Heinrichstraße die Bebauung der Blücherstraße zu Ende ist und nur noch freies Feld war.

10. Die Ansichtskarte ist mit dem 17. November 1900 datiert. Kurz nach diesem Datum ist die Baumgruppe auf dem Bahnhofsvorplatz (Theodorstraße) entfernt worden. Der große Schornstein im Hintergrund gehörte zu der Ölfabrik Meyer, die Raps und Mohn verarbeitete. Rechts auf dem Bild ist noch das Bahnhofshotel zu sehen, das vor einigen Jahren der Planierraupe zum Opfer fiel. Daneben war das Grundstück des Schmiedemeisters Buchholz. Die Karte zeigt den Bahnhofsvorplatz und nicht wie angegeben die Bahnhofsrückseite.

11. In vergangenen Jahrzehnten war eine Gaststätte nur dann gut, wenn sie auch einen guten Ausspann hatte, damit nicht nur die Menschen, sondern auch die Pferde gut bewirtet wurden. Ein beliebter Ausspann war einstens auch die Gaststätte von Hugo Kelle in der Marktstraße, wie die zahlreich geparkten Pferdedroschken zeigen. Auf dem Bild erkennt man auch noch die vor mehreren Jahren abgebrochenen Wohnhäuser Marktstraße 68 bis 70, die dem Brückenbauwerk weichen mußten. Im Hintergrund ist das evangelische Altersheim zu erkennen.

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12. Eichmeister Louis Thöne führte in dem Haus Nr. 46 ein Eisenwarengeschäft und auch eine Schlosserei. In der Schlosserei wurden übrigens serienmäßig Gartenklappstühle hergestellt, die vorwiegend in Kaffeegärten Verwendung fanden. Firma e.F. Lüders, 1856 gegründet, handelte zunächst mit Manufaktur- und Kolonialwaren, Altwolle, und später mit Bekleidung und Einrichtungen und hatte dann das Haus, in dem sich der 'Pottladen' Dieckmann befand, mit übernommen. Nach dem Umbau befinden sich jetzt in diesem Gebäudekomplex das Hutgeschäft Spittau und eine Bank.

13. Dieses Foto entstand 1905 vor dem Haus des Tischlermeisters Friedrich Gnest in der Windmühlenstraße, Ecke Mönckeburgstraße. In der Mitte des Bildes ist Tischlermeister Friedrich Gnest mit seinen Söhnen, Neffen und Angestellten zu sehen. Er hatte zeitweise bis zu zwölf Beschäftigte, Seine Werkstatt befand sich auf dem Hinterhof. Das Wohnhaus ist heute noch vorhanden.

14. Die Burgdorfer Stadtschule in der Hannoverschen Neustadt wurde am 24. November 1873 eingeweiht. Sie wurde im gotischen Stil, aus roten Backsteinen erbaut. Durch den prächtigen Bau wurden erstmals alle Schulkinder in einem Schulgebäude untergebracht. Ein Generalumbau erfolgte im Jahre 1938.

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Burgdorf i. H.

Partie vor dem Celler Tor

15. 'Partie vor dem Celler Tor' heiBt es auf der Erläuterung dieser Ansichtskarte aus dem Jahre 1910. Die drei Häuser haben ihr Aussehen durch Renovierungs-, Umbau- und Modernisierungsarbeiten teilweise wesentlich verändert. Das trifft besonders auf das mittlere Haus zu, in dem heute die Zweigstelle der Stadtsparkasse untergebracht ist. Die fünfflügelige Mühle steht noch völlig auBerhalb der Bebauung.

16. Dieses Richtfest wurde am Anfang dieses Jahrhunderts begangen und sicherlich nachher auch zünftig gefeiert. Es handelt sich um das Haus Wallgartenstraße 25, in dem die Polizei ihr Domizil hatte. Der Zimmermeister Wilhelm Freers hat den Dachstuhl des stattlichen Hauses gebaut. Als das Haus Wallgartenstraße 25 gebaut wurde, befanden sich auf der anderen Seite zur Bahn hin noch Spargelfelder , wie auch an dem Spargelkraut in der rechten unteren Bildecke zu erkennen ist.

17. Noch während des Zweiten Weltkriegs hat der Kirchplatz (heute Spittaplatz) so ausgesehen. Das Kriegerdenkmal von 1870/71 wurde im Zweiten Weltkrieg schon sehr bald der Germania beraubt, weil man sie aus edlem Metall wähnte. Doch als sich herausstellte, daß sie einer Massenproduktion aus Zinkblech entstammt, brauchte sie am Krieg nicht teilzunehmen. Nach den Kriegsjahren landete die Germania beim Schrotthändler . Der Sockel wurde für die Einbahnstraße zur damaligen Kreisverwaltung entfernt. Das Amtsgericht und das Pastorenhaus waren die von Bomben am schwersten betroffenen Gebäude. Das Amtsgericht verlor die schöne Fassade und das Pastorenhaus wurde ganz weggeräumt.

18. Die größte Glocke des Burgdorfer Kirchturms ist mehr als fünf Zentner schwer, ihr Durchmesser beträgt etwa 1,50 Meter. Im Nachskriegsjahr 1946 entstanden für die Burgdorfer Kirche zwei in Bockenem am Harz gegossene Glocken, eine größere und eine kleinere. Die älteste und wertvollste Glocke ist eine Bronzeglocke. Als sie 1940 zu Munitionszwecken abgeliefert werden sollte, bat der damalige Superintendent Böker um Belassung dieser Glocke, weil sie an das Brandunglück der Stadt Burgdorf von 1809 und an die Männer, die damals am Wiederaufbau tätig gewesen sind, erinnert.

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