Burgdorf in alten Ansichten

Burgdorf in alten Ansichten

Auteur
:   Wilhelm Füllkrug
Gemeente
:   Burgdorf
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4555-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Burgdorf in alten Ansichten'

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49. Die Burgdorfer badeten in der einst klaren Aue. Die Braunschweiger Straße, die früher Vor dem Braunschweiger Tor hieß, ist auf diesem alten Foto festgehalten. Die großen Kastanienbäume sind verschwunden. Das erste Haus hinter der Brücke wurde wegen der Auebegradigung abgerissen. Der Gümmekanal war noch ein recht breites Gewässer und links neben der Brücke kann man noch deutlich die Wagenfurt erkennen, durch die im Sommer die Ackerwagen gefahren wurden, damit die Räder nicht austrockneten. Wie flach es dort war, zeigen die spielenden Kinder im Wasser.

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50. Am 18. Dezember 1895 wurde das Elektrizitätswerk in der Schmiedestraße in Betrieb genommen. Die Zeitung lobte den völlig geräuschlosen Gang der Dampfmaschine und das funkenlose Arbeiten der Dynamomaschine. Zuerst erzeugten zwei Dampfmaschinen mit je 25 PS Leistung den Strom. Da die Nachfrage sehr groß war, mußten schon um 1900 neue Maschinen und Kessel beschafft werden. 1919 nahm man eine größere Erweiterung vor und beschaffte eine Lokomobile mit 350 PS Leistung. Die Kriegsjahre und die folgende Inflation brachten den E-Werken Defizite, so daß es nicht mehr in der Lage war, seine Kapazitäten zu erweitern. So beschloß man, sich an das Leitungsnetz der Überlandwerke anzuschließen.

51. Die Inschrift auf dem 120 Jahre alten Stein, kaum noch lesbar, lautet: Hier lagerte am 2. August 1809 der Herzog Friedrich Wilhelm von Braunschweig-Oels mit seiner kûhnen schwarzen Schaar. Der Gedenkstein steht heute an der Einmündung der Dammgarten - in die Immenser Straße.

52. Bis vor wenigen Jahren lag die Verladestraße des Burgdorfer Bahnhofs direkt neben dem Personenbahnhof, dort, wo heute der zentrale Omnibus-Bahnhof seinen Platz hat. Sie mußte dem Omnibus-Bahnhof weichen und befindet sich heute in Höhe des Nassen Bergs. Das Bild wurde Anfang der dreißiger Jahre aufgenommen. Damals und auch in den zwanziger Jahren gab es auf dem Burgdorfer Güterbahnhof noch einen lebhaften Güterumschlag, denn die meisten Waren wurden noch mit der Eisenbahn transportiert. Ein wichtiger Kunde der damaligen Deutschen Reichsbahn war übrigens die landwirtschaftliche Bezugs- und Absatzgenossenschaft, die auf der Verladestraße fast täglich Waggons zu ent- oder beladen hatte. Auf dem Pferdewagen steht Gespannführer Wilhelm Grethe und rechts vor dem Wagen ist Lagermeister Wilhelm Edeler zu sehen. Die Herren links im Bild scheinen von der Hauptgenossenschaft Hannover zu sein.

53. Bis 1971 befand sich im Bereich der Bahnhofstraße Ecke Vor dem Hannoverschen Tor, wo heute die Brükke über die Eisenbahn beginnt, Burgdorfs ältestes Haus, das Armenhaus. Es gibt keine übereinstimmenden Berichte, in welchem Jahr das Armenhaus erbaut wurde. Allerdings soll es schon Anfang des 17. Jahrhunderts vorhanden gewesen sein. In dem Haus waren 12 bis 14 Personen untergebracht. Sie mußten 20 Reichsthaler als Einkauf bezahlen und erhielten jeder eine Kammer und gemeinsam eine große Stube, die mit Torf geheizt wurde. Für Essen, Trinken und Licht mußten sie selber durch Arbeit aufkommen. Das Relief links am Haus ist erhalten, es hat einen Platz in der St.Pankratius-Kirche gefunden und ist vor einigen Jahren restauriert worden.

54. Die Fünfflügelmühle, die 1847 erbaute Holländermühle, war viele Jahre das Wahrzeichen Burgdorfs. Sie hatte einen sehr günstigen Standort auf einer kleinen Erhöhung am Celler Tor. Sie war kaum 100 Jahre in Betrieb. Trotz aller Bemühungen, sie anderweitig zu nutzen und so der Nachwelt zu erhalten, wurde sie 1960 abgerissen.

55. Im Jahre 1845 wurde der Bahnhof Burgdorf in Betrieb genommen. Zunächst fuhren täglich nur vier Personenzüge von Hannover über Lehrte, Burgdorf nach Celle und zurück; denn bis Hamburg war die Strecke noch nicht ausgebaut. Das Foto stammt nicht aus den Anfangsjahren, sondern zeigt den Burgdorfer Bahnhofum die Jahrhundertwende, als es zwar schon Bahnsteige, aber noch keine Tunnel gab.

56. Vor etwa fünf Jahrzehnten dürfte dieses Foto entstanden sein. Es zeigt das alte Lagerhaus der damaligen landwirtschaftlichen Bezugs- und Absatzgenossenschaft Burgdorf an der ehemaligen Theodorstraße, die vor Jahren in Raiffeisenstraße umbenannt worden ist. Die Genossenschaft nennt sich heute Raiffeisen-Warengenossenschaft Burgdorf. Abgefahren und angeliefert wurden die gesamten Ernteerträge damals von den Landwirten noch mit großen Ackerwagen mit eisenbereiften Rädern. Schon vor Jahren sind die Gebäude, einschließlich der damaligen Ölmühle im Hintergrund, die 1937 von der Genossenschaft gekauft wurde, gründlich umgebaut worden. Heute werden sie von einem hohen Getreidesilo überragt.

57. Dieses ist die Bahnhofstraße mit Bliek auf das Kaiserliche Postamt. Vorn rechts war die Gärtnerei Miehelssen. Daneben befand sich die Landwirtschaftliche Bezugs- und Absatzgenossenschaft, heute die Discothek Black Horse. Die Baumreihe, die die Straße teilte, ist heute verschwunden.

58. Dieses ist der Kleine Brückendamm mit der Holzbrücke im Hintergrund. Nachdem die Holzbrücke abgerissen wurde, entstand an dieser Stelle eine Betonbrücke, die nochmals erneuert wurde. Die großen Alleebäume rechts und links säumten die Idylle am Brückendamm. Hiervon sind heute keine mehr vorhanden.

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