Burgdorf in alten Ansichten

Burgdorf in alten Ansichten

Auteur
:   Wilhelm Füllkrug
Gemeente
:   Burgdorf
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4555-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Burgdorf in alten Ansichten'

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59. Vorn links ist das alte Haus Neumann, das viele Jahre ein Friseurgeschäft beherbergte, zu sehen. Davor steht die Pumpe, die der Wasserversorgung diente. Im zweiten Haus übten zwei Generationen ihr Handwerk aus, nämlich die Schneidermeister Brons. Dann die damalige Kolonialwaren- und Getreidehandlung Wiesener . Das Gebäude ist von der Firma Müller abgebrochen und als modernes Geschäftshaus im Fachwerkstil wieder aufgebaut worden. Es beherbergt jetzt das Schreibwarengeschäft Bleich. In dem Haus des Schneidermeisters Lüdecke befindet sich heute die Schlachterei Müller.

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im Paradiese bei 6urgdorf.

60. Nur noch die wenigsten Burgdorfer werden sich an die 'Tiefe Mühle im Paradies bei Burgdorf' erinnern, wie es auf dieser Ansichtskarte aus dem Jahre 1911 heißt. Es war eine kleine Wassermühle im Auelauf zwischen Burgdorf und Steinwedel, in Verlängerung des Depenauer Weges in Richtung Steinwedel. Hier muß die Landschaft damals noch wirklich im paradiesischen Urzustand gelegen haben. Heute ist übrigens auch von dem Mühlenkolk nichts mehr zu finden, genau wie auch die Stauanlagen verschwunden sind. Die dürften bei der ersten Aueregulierung in den dreißiger Jahren beseitigt worden sein.

61. Dieses Bild entstand Anfang der zwanziger Jahre vor dem Speicher der Schlachterei Burgdorf in der Wallstraße . Es entstand beim Einlagern von Eis für das Kühlhaus, das bis zum nächsten Winter reichen mußte, denn die modernen Kühlmaschinen unserer Zeit kannte man noch nicht. Das Bild zeigt rechts Fleischerrneister Fritz Burgdorf und daneben Martha Plücker, eine Verwandte. Auf dem Wagen stehen von links: Heinrich Beulich, Fritz Lindemann und Kar! Dehne und in der Luke Geselle Franz Dominikowski. Das Eis wurde in jedem Winter auf den Fischteichen an der Bundesstraße 188 in Richtung Ahrbeck 'geerntet'. Wenn es im Winter einmal absolut kein Eis gab, dann wurde es auf dem Burgdorfer Bahnhof auf Ackerwagen zum Transport in den Eisspeicher umgeladen.

62. Die Gastwirtschaft Zur Erholung wird auch heute noch von Haase berrieben. Sie war ein beliebtes Ausflugsziel. In dem Saal wurden viele Feste gefeiert. Auch eine Kegelbahn gehört zum Haus. Die erste wurde 1896 gebaut. Sie bestand aus drei Bohlenbahnen. Die Bohlen waren aus dieken eichenen Brettern und waren auf dem Untergrund fest verlegt. Wegen Baufälligkeit wurden Anfang der dreißiger Jahre zwei moderne Parkett-Bohlenbahnen eingebaut. Da der Raum nicht ausgefüllt war, wurde noch eine Scherenbahn gebaut. Auch ein Kaffeegarten gehörte zum Haus. Lebte der Betrieb zunächst vom Durchgangsverkehr, von Sonntagsspaziergängern, den Kegelvereinen und gelegentlichen anderen kleinen Vereinsveranstaltungen, so wählten in den dreißiger Jahren viele Vereine, Betriebe und Behörden das Lokal vor der Stadt als Ort für ihre Zusammenkünfte.

63. In Burgdorf befand sich die ältere der beiden Amtssparkassen Burgdorf und Burgwedel, aus deren Zusammenschluß am 1. Januar 1921 die Kreissparkasse Burgdorf entstand. Die Gründung dieser beiden Sparkassen ist in den Jahren 1866 bzw. 1870 erfolgt. Nachdem die Kreissparkasse ein neues Gebäude bezog, befand sich ein paar Jahre das Straßenverkehrsamt in der alten Kreissparkasse. 1986 wurde das Gebäude abgerissen.

BURGDORf . H.

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64. An der oberen Marktstraße Ecke Poststraße gegenüber von Sannemann befand sich das Hotel Ratskeller. Zu dem Gebäude gehörten auch Pferdeställe, die später in ein Kino umgewandelt wurden. Dort sind die ersten Stummfilme im Handkurbelbetrieb vorgeführt worden und der 1. Trompeter der Feuerwehr, Gierahn, blies dazu die Begleitung. 1968 wurde der ganze Komplex wegen Baufälligkeit abgerissen. 1970 wurde das Schuhhaus Wotschke gebaut.

65. Diese Aufnahme entstand nach Feierabend an einem Sommertag im Jahre 1928. Früher baute man solche Grotten aus Feldsteinen, in denen man windgeschützt sitzen konnte. Auf dem Foto sind zu erkennen, von rechts nach links: Alexander Füllkrug, neben ihm sein Sohn Wilhelm, Fritz Gnest, Fritz Timm und Hermann Prieß.

66. Bis Mitte der zwanziger Jahre stand an der Straße Vor dem Hannoverschen Tor gegenüber der Molkerei, etwa dort, wo heute das Anwesen von Mühlhausen ist, das alte Burgdorter Feuerwehrhaus mit dem Schlauchturm. Dann wurde es abgerissen. Das Gebäude war nach der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr im Jahre 1871 errichtet worden und beherbergte über Jahrzehnte die Löschgeräte der Wehr. Im Schlauchturm wurden nicht nur die Schläuche nach Übungen und Einsätzen getrocknet. Der Turm war auch Übungsobjekt für die Steiger, die mit ihren Leitern an den Außenwänden ernporkletterten. Bereits mehrere Jahre vor dem Abbruch des alten Feuerwehrhauses waren die Spritzen zur Schmiedestraße gebracht worden, während die Schläuche nach dem Abbruch des Schlauchturms im Schlauchturm der Heeßeler Wehr getrocknet wurden, der inzwischen aber auch längst abgerissen ist. In den Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg wurde dann mit dem Aufbau der Kreisschlauchpflegerei am Marris-Mühlenweg begonnen.

Burgdorf i. H.

Braunschweiger- u. Poststrasse

67. Das ist die Ansicht Braunschweiger Straße Poststraße in Richtung Marktstraße. Das Foto entstand 1925. Rechts vorn befindet sich das alteingesessene Geschäft Evers, damals Hut- und Putzmacherei, heute Innendekoration. Es folgt das Doppelhaus G. W. Müller, dessen Straßenfront auch gerade in den letzten Jahren geändert wurde. Vor der Brücke das Haus des Messerschmieds und Besteekmachers Mundhenke, in dem sich heute das Fotogeschäft Cordes befindet,

13urgdorf

Cotfeo Vi.J~L ~ Wc lstrasse

68. In der Hannoverschen Neustadt Ecke Wallgartenstraße befand sich viele Jahrzehnte die Gaststätte 'Stadtgarten', vormals Kaffee Voges, zu dem auch ein Kaffeegarten gehörte. Der Besitzer war Grewe, dann Lücke. 1972 wurde dieses Gebäude abgerissen. Heute befindet sich dort der Optiker Meyer. Beim Abriß tauchte an einer Wand eine verwaschene Reklameschrift am Mauerwerk auf. 'Frühstücksstube und Stehbierhalle' konnte man dort lesen und der halbe Liter wurde noch mit 30 Pfennig angeboten.

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