Burgdorf in alten Ansichten

Burgdorf in alten Ansichten

Auteur
:   Wilhelm Füllkrug
Gemeente
:   Burgdorf
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4555-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Burgdorf in alten Ansichten'

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69. Diese Aufnahme wurde um 1926 gemacht, und zwar vor dem Haus Nr. 9 im Wächterstieg des Bernhard Bartels. Auf dem Foto sind zu sehen oben die beiden größten vorm Fenster Dörchen Wolfund Willi Möhle. Rechts außen ein Groß, Vorname nicht bekannt. Dann, stehend von links: Anneliese Bartels, Thea Feldmann, Mimmi Mommeyer, Annemarie Rust, Ilse Feldmann, Karl Mommeyer, Gustehen Mommeyer und Ernst Feldmann. Die drei Kinder von links sitzend sind Kurt Bartels, Ernst-August Möhle und Elfriede Hauf. Das Kind dahinter und das auf dem Schemel sind nicht bekannt. Daneben steht Hildegard Kebel.

70. Die 1892 gegründete Fabrik besaß neben dem Burgdorfer Werk, das eine eigene Dosenfabrik hatte, ein weiteres Werk in Hannover- WülfeL Eine landwirtschaftliche Nutzfläche von 1 800 Morgen (davon 700 Morgen Spargelanbau) war im Besitz der Firma Warnecke. Das Werk war der einzige Großbetrieb in Burgdorf. Die wirtschaftliche Bedeutung zeigt sich in der hohen Zahl an einheimischen Arbeitskräften - etwa 400 Beschäftigte - zu denen in der Saison noch etwa 600 auswärtige Arbeiter kamen. Etwa 600-700 landwirtschaftliche Betriebe lieferten ihre Ernten und Spargel, Erbsen, Bohnen, Karotten und anderem Gemüse an das Werk. Etwa 75000 Zentner Gemüse wurden pro Jahr in Burgdorfverarbeitet.

71. Das alte Pfarrwitwenhaus in der Mittelstraße, das auch als Schule genutzt wurde, hat eine lange Geschichte. Hier verbrachten die Witwen der Burgdorfer Superintendenten ihren Lebensabend. Traurige Berühmtheit erlangte dieses Haus 1845 durch einen Raubmord von dem Schlachtermeister Thöne. Der Mörder wurde durch das Fallbeil in Celle öffentlich hingerichtet.

72. In den dreißiger Jahren hatten die Landwirtschaftliche Bezugs- und Absatzgenossenschaft, die heutige Raiffeisen-Warengenossenschaft, eine transportable Kartoffeldämpfanlage, mit der Mitarbeiter Gustav Beulich in der Zeit der Kartoffelemte von Hof zu Hof zog und den Landwirten die Kartoffeln dämpfte, die dann in Erdsilos eingelagert wurden und der Schweinefütterung dienten. Auf dem Bild aus den dreißiger Jahren, das damals auf einem Hof in Hülptingsen entstanden ist, sind Gustav Beulich (an der WagendeichseI) und Theodor Seegelken (im weißen Hemd) gerade dabei, einen 'Kartoffelkessel' wieder fertig zu machen. Es waren Hochdruckkessel, die aus einem fahrbaren Dampfkessel, in dem Holz und Kohle verfeuert wurden, mit Dampfbeheizt wurden. Der dritte Mann im Bild ist Seegelkens Schwiegervater, Heinrich Aselmann.

73. Dieses Foto zeigt die Marktstraße mit dem später abgebrannten Sannemannschen Eckhaus. Das dritte Haus von links ist das Verlagsgebäude der Firma Rumpeltin. Daneben war früher das alte Rathaus, in dem heute die Dresdner Bank residiert.

74. Der Spargel hat Burgdorf einst weltbekannt gemacht. 'Burgdorfer Spargel' wurde nicht nur im Raum von Hannover als Delikatesse serviert, man konnte ihn auch auf den großen deutschen Passagierschiffen und sogar in weltbekannten New Y orker Hotels bekommen. Diese Berühmtheit des Burgdorfer Spargels ließ die Spargelernte alljährlich zu einem regelrechten Industriezweig werden. In der Saison fanden zahllose Frauen Arbeit in den Konservenfabriken Burgdorfs. Jeden Morgen zogen die Spargelstecherinnen in die Feldmark, um die kostbaren weißen Stangen aus dem Erdreich zu holen. Das Foto aus dem Jahre 1926 zeigt die Spargelstecher , die im Sommer des gleichen Jahres auf der Plantage Leinemann angestellt waren. Unter ihnen sind außer Frau Hulda Schacht geborene Volkmann, sicher noch weitere Burgdorfer, die sich an diese Zeit erinnern werden.

75. Zum Abschluß dieser Bilderserie sind auf dieser Ansichtspostkarte aus dem Jahre 1901 noch einmal die markantesten Punkte der damaligen Zeit unserer Stadt zusammengefaßt: oben links das Schloß mit Zufahrt vom Spittaplatz, das Kaiserliche Postamt, die St.-Pankratius-Kirche und unten links die Marktstraße, von Ecke Sannemann aus gesehen.

76. Die 'Fünfflügelige' stand einst inmitten von Getreidefeldem. Der hohe Schornstein neben der Mühle, er war als Novum viereckig, gehörte zur Mühle, denn wenn der Wind mal ausblieb, wurden die Mahlwerke von einer Dampflokomotive angetrieben, Noch in den dreißiger Jahren wurde der Schornstein von der damaligen technischen Nothilfe gesprengt. Das Haus rechts vom Schornstein steht Ecke Vor dem Celler Tor/Heinrichstraße und beherbergt heute ein Altenpflegeheim.

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