Burghaun in alten Ansichten Band 1

Burghaun in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Hans Joachim Ruppel
Gemeente
:   Burghaun
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1674-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Burghaun in alten Ansichten Band 1'

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9. Auf dem Hochzeitsbild des Anton Ulmer vom 19. Mai 1901 wird uns vereinzelt die damalige Mode vorgestellt. Der überwiegende Teil der Gäste ist jedoch noch in Tracht gekleidet, die heute total aus dem Ortsbild verschwunden ist. Dieses Haus mit dem herrlichen Schnitzwerk wurde am 14. August des gleichen Jahres ein Raub der Flammen, so daß die kunstvolle Arbeit früherer Zimmerleute nur noch an den schon vorher beschriebenen Sachsenhäusern zu sehen ist.

10. Auf zwei Bildern sehen wir Häuser in der Stadt. Das Linke ist das Fachwerkhaus Wink. Bis zum Jahre 1901 waren auch die Nachbargebäude rechts vom Hause Wink im sächsischen Baustil erbaut, doch fielen sie damals, dem bis jetzt letzten großen Stadtbrand zum Opfer. Auf dieser Fotografie hat Malermeister Bätza gerade die Außenrenovation des Gebäudes beendet.

Das rechte Bild stellt das alte Haus Traut vor, das auch unter 'Schusters' bekannt ist. Ob nun das Haupt- oder das Nebengebäude zu den vom Brand in 1775 beschädigten Häusern gehörte, ließ sich nicht mehr mit ganzer Sicherheit feststellen. Doch wurde der in Burghauns Nachbarorten gebräuchliche Baustil beim Wiederaufbau angewandt.

11. Hier stellt sich die Freiwillige Feuerwehr Burghauns in ihrem Gründungsjahr 1905 vor. Aufgenommen wurde dieses Bild vor der sogenannten Artillerie, einem ehemaligen Fürstlich Fuldischen Gebäude. Heute steht an dessen Stelle die Bäckerei und Konditorei Ross. Die Bildung einer Freiwilligen Feuerwehr ging wahrscheinlich auf den großen Stadtbrand von 1901 zurück, der noch nicht in Vergessenheit geraten war. Gleich in der vordersten Reihe sitzt in der Mitte der damalige Bürgermeister namens von Olkiewicz.

12. Diese Postkarte zeigt uns als einziges Bild eine Ansicht der Stadt nach dem Brand von 1901 mit den neu erbauten Gebäuden. Gleichzeitig auch die einzige Giebelansicht der 1870 erbauten und später erweiterten evangelischen Schule. Ebenso ist der öffentliche Brunnen in der Stadt erkennbar. Ferner sehen wir noch Einzelansichten des Ortes und der Umgebung.

13. Die Stadtstraße ist hier von dem Haus Bätza aus zu sehen. Unser Bild zeigt noch die schmale Straße, die dann im Jahre 1927 abgebrochene evangelische Schule, sowie vor Jerres Miste (Hof Schott) einen Haufen Holzknüppel, das Brennmaterial damaliger Zeit, welches heute wieder an Beliebtheit zugenommen hat, da die Heizölpreise so enorm gestiegen sind. Ältere Einwohner erkennen sicherlich noch die Spaziergänger. Es sind diese von links nach rechts: Gretel Bätza, Anna Merkel, geborene Wink und Luise Maienschein, geborene Stuckardt.

14. Durch den Abriß des Hauses Rausch wurde 1927 die Stadtstraße zu einer Durchgangsstraße, Auf dieser Aufnahme sieht man nur noch den Trümmerberg und die 'siegreichen Abrißtruppen', die sich nach gewonnener Schlacht stärken. Das Bild gibt uns einen Einblick in die Bauweise vergangener Jahrhunderte: Das Fachwerk ist mit Fitzgerten und Lehm verbaut, so daß auch die verheerenden Ausmaße früherer Brände verständlich werden. Die Personen sind: Gretel Bätza, Anna und Hans ZöH, Georg Gutperl, Heinrich Giesick, Konrad Wink, Anna Altstadt, Christine, Käthe, Karlfried und Ernestine Manns, Anneliese, Christel und Adam Stuckardt, Malermeister Bätza und Sohn Willy, ein Geselle, Landwirt Schott, Frau Bätza und Bürgermeister Altstadt.

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15. Nach dem Stadtmauerdurchbruch mußte die nun zur Bahnhofstraße hin verlängerte Straße durch Erdreich an das Niveau der alten Stadt angeglichen werden. Dazu wurden Loren auf Feldbahngleisen eingesetzt und die Arbeiten mit Handbetrieb durchgeführt, Die Arbeiter waren, von rechts nach links:

Johann Barth, Karl Kemmler, Georg Maul, Heinrich Barth, Heinrich Deiß und ein Auswärtiger.

16. Eine weitere Maßnahme zur Befestigung der neuen Straße mußte getroffen werden, nachdem die alte Schule abgerissen war. Die verbreiterte Fahrbahn bekam gepflasterte Rinnsteine (Kannel). Auch diese Arbeiten verrichteten die Ortseinwohner.

17. Der hinterste und dunkelste Winkel der Stadt, so beschreibt ein Chronist des beginnenden 17. Jahrhunderts diesen Teil der ehemaligen Stadt. Der Standort des Fotografen ist vor dem Hause Altstadt. Die Aufnahme zeigt uns zwei Sachsenhäuser (Bätza, Stuckardt), den Hof des ehemaligen Amtsvogts Schmaltz (Jerres) und das alte evangelische Pfarrhaus mit Hofraith (Schrieners). Vor dem Hoftor zum ehemaligen Pfarrhof endete früher die Straße.

18. Ein letzter Bliek zurück zum Beginn der Stadt, bevor wir diese verlassen um unsere Wanderung durch den Ort fortzusetzen zeigt uns daß, wie überall in der Landwirtschaft üblich, auch hier in Burghaun nicht nur Pferde als Arbeitstiere eingesetzt wurden, sondern auch Kuh- oder Ochsengespanne.

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