Burghaun in alten Ansichten Band 1

Burghaun in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Hans Joachim Ruppel
Gemeente
:   Burghaun
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1674-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Burghaun in alten Ansichten Band 1'

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19. Die unterhalb der Burgmauer an der Haune liegende Stadtmühle bot einen idyllischen Anblick, der Fotografen und Maler immer wieder zu neuer Tätigkeit anregte. Diese Mühle besteht schon seit dem Mittelalter. Heute fehlt das klappernde Mühlrad, dessen Stelle eine Turbine einnimmt. Sie wird zur Erzeugung elektrischer Energie genutzt. Der im Bild sichtbare Fußgängersteg gehörte zum Grubener Kirchweg, von dem ungefähr SO Meter hinter dern Brückchen ein Pfad zur 'Ritzeburg' vorm Plätzer abzweigte. Durch die Verlegung der B 27 vor die Bahnlinie kann dieser Wiesenweg als Abkürzung zum Dorf nicht mehr genutzt werden.

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20. Im Viehhof lag die Bäckerei Albert, Es ist das von Grund auf umgebaute Gebäude, in welchem heute die Post ihre Dienststelle hat. Nach Alberts war noch die Bäckerei Roß in diesem Haus, die sich jetzt am Marktplatz befindet. Ob dieses oder das ehemals benachbarte Haus des Spenglers Altstadt das im Salbuch von 1702 beschriebene Freiboth Haus ist, ist nicht mit 100 prozentiger Sicherheit testzustellen. Die Beschreibung spricht nur von dem 1699 erbauten Freybotthäuschen vorm alten Illtischen Schloß. Auf dem Bild steht Annemarie Schmidt ('Husars Annemie').

21. Diese Häuser standen ebenfalls im Viehhof und zählten zu den ältesten, aus der ritterschaftlichen Zeit stammenden Gebäude. Das Linke war das Wohnhaus des Ritters Simon von Haun; später wurde es von einem jüdischen Einwohner gekauft und bewohnt. Das Rechte diente als Gästehaus der Herren von Romrod, die ebenfalls in Burghaun begütert waren, und wurde im 19. Jahrhundert von Heinrich Eigenbrod erworben. Inzwischen ist der ganze Komplex abgerissen und urngestaltet.

22. Die in den zwanziger Jahren entstandene Aufnahme ermöglicht uns einen Bliek in die Obergasse, jetzt Oberste Straße. Das am rechten Bildrand nur knapp sichtbare Gebäude ist die Scheune des Schafhofes, die 1932 einem Brand zum Opfer fiel. Verschiedene Gebäude gingen durch Brand verloren, andere wurden abgebrochen, so daß diese Straße heute ein anderes Gesicht hat. Nach der Schafhofscheune erkennt man noch das Haus Merz und die vorspringende Ecke vom Hof Großkurth, welche für den Verkehr sehr unübersichtlich ist, jedoch durch Denkmalschutz vorm Abriß bewahrt wurde. Auf der anderen Straßenseite steht der alte Hof Schmidt (Bietners), das Koppelshäuschen, Kaufhaus Hess, Mäthrichs, Heppes, Fienes und Zieglers Haus.

23. Eines der durch Brand vernichteten Gebäude Ist das auf diesem Bild zusehende Fachwerkhaus (Hof Schrnidt). Der Besitzer, als 'Bietners Schuster' bekannt, ist auf dieser Aufnahme mit seiner Tochter Anna zu sehen,

24. In diesem Haus der Obergasse, Koppels Häuschen, das aber heute nicht mehr vorhanden ist, eröffnete Wilhelm Schmidt 1926 das erste ständige Friseurgeschäft in Burghaun. Vorher hatte er am Bornberg gewohnt und war von dort aus als Hausfriseur tätig. Später zog er zum Haupt und dann in die Schloßstraïse, wo sich das Geschäft noch heute befindet und von seinem Sohn und seiner Enkelin fortgeführt wird.

25. 'Butter, Käse, Margarine, kauft man nur bei Ludwig Fiene'. Dieses war der Werbeslogan für die Molkereiprodukte, die' Fiene in seinem Geschäftchen in der Obergasse anbot. Jedoch wurden nicht nur Molkerei Erzeugnisse, sondern auch Kurz- und Fleischwaren vertrieben. Fiene reiste auch als Handelsmann von Haus zu Haus, um seine Waren anzubieten. Als das Geschäft aufgegeben wurde, baute man das Gebäude zu einem reinen Wohnhaus um. Der Besitzer steht hier mit seinen Eltern Hermann und Caroline Fiene vor dem Geschaft. Hermann Fiene gründete 1892 die Burghauner Molkerei und leitete diese bis zu ihrer Stillegung.

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26. Diese Postkarten zeigen uns alte Ansichten des Ortes, Deutlich zu erkennen ist die Apotheke, ein Gebäude das vom Amtsvogt Schmaltz um 1700 mit Schankgerechtigkeit neu erbaut wurde. An gleicher Stelle stand vormals das alte Amtshaus, Neben der prächtigen Linde schaut spitz der Giebel von Müllers Häuschen heraus, Dann folgt die Schmiede am Eingang der Stadt, mit dem Rest des Torhauses und die katholische Kirche mit Schul- und Pfarrhaus. Im Vordergrund kann man das Kriegerehrenmal und die 1871 gepflanzte Friedenseiche erkennen. Die gesamte linke Hälfte des Bildes hat sich total verändert, während die auf dem unteren Bild sichtbaren Häuser zum Teil umgebaut wurden, zum Beispiel die Bäckerei Klüber, heute Bäckerei Roß.

27. Hier sehen wir Honoratioren der Gemeinde oder aber einen der ersten Verwaltungsräte des Burghauner Dahrlehnskassenvereines, um die Jahrhundertwende vor dem katholischen Pfarrhaus. Dieses Bild stammt aus einer Sammlung gleichartiger Aufnahmen, die im evangelischen Pfarrarchiv verwahrt wird und fast alle damaligen Orte mit Dahrlehnskassen im Altkreis Hünfeld nebst einigen des Kreises Fulda umfaßt. Die Personen sind, von links nach rechts: Lehrer Hohmann <t 1901), Pfarrer Sartorius (1892·1901), Pfarrer Schmelz (1880-1903; Kaplan 1872-1880), Oberförster Kaute und Lehrer Heinemann (bis 1903). Mittlere Reihe: zweiter Landwirt Jokisch von Gruben, Ferdinand Koch von Hünhan, Bahnhofsvorsteher Hönemann und sechster Maurermeister Hucke. Obere Reihe: dritter Apotheker Hocke.

28. Auf der Versammlung des Kriegervereines am 6. Februar 1904 beschloß man, ein Kriegerehrenmal zur Erinnerung an den Deutsch-Französischen Krieg 1870-1871 zu beschaffen. Den Zuschlag zur Lieferung bekam der Bildhauer Ständer aus Fulda, dessen Kostenvoranschlag 830 Mark auswies. 180 Mark sollte die Einfriedung kosten, die von dem einheimischen Schlossereibetrieb Kemler geliefert wurde. Am 26. Juni 1904 war dann die feierliche Einweihung des Denkmales auf dem Marktplatz.

Das obere Bild zeigt uns das Ehrenmal noch verhüllt, auf dem unteren bewegt sich der anschließende Festzug in Richtung Festplatz durch das Unterdorf.

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