Burghaun in alten Ansichten Band 1

Burghaun in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Hans Joachim Ruppel
Gemeente
:   Burghaun
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1674-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Burghaun in alten Ansichten Band 1'

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49. Oben: Nach der Gründung des Sportvereines 'Rot-Wels Burghaun' im Jahre 1922 wurden auch Sportfeste abgehalten. Das Interesse der Bevölkerung war, wie die Zuschauermenge zeigt, recht rege. Im Festzug gut zu erkennen Max Röbig und Minna Ulmer. Mancher Einwohner wird sich und auch Bekannte auf den Bildern wiedererkennen. Unten: Durch die im Lande bestehenden Radfahrvereine konnten auch die Bürger Burghauns eine Radfahrergruppe mit ihrem Sieger, wie uns der Siegerkranz und der weiße Schal bezeugen, in Empfang nehmen. Das Bild entstand auf der Reichsstraße, der jetzigen Bundesstraße 27, zwischen Bahnhof und dem Gasthaus 'Zum Bahnhof (Seipels Karl beziehungsweise Leisters Emil).

50. Geselligkeit wurde groß geschrieben und für die Vereinsveranstaltungen mußte auch eine Kapelle her. Wir sehen hier die Burghauner, einmal im Grünen und einmal vor der Gastwirtschaft 'Zur Schmiede' von Friedrich Altstadt; er schaut zum Fenster heraus, Da ein Teil der Mannschaft Schärpen und Masken trägt, war sicherlich ein besonderer Anlaß zu dieser Aufnahme gegeben, vermutlich Fastnacht.

51. Das alte Haus Bernhard, ein Doppelhaus in der Leirnenkauten, der heutigen Moorstraße, wird in der Güterbeschreibung von 1702 als Hintersiedlergut zwischen dem Gemeinen Weg und dem Arntsgarten in der Leimenkauten bezeichnet. Der zweite Teil des Gebäudes wird als bloße Wohnung mit Garten beschrieben. Bis zum Jahre 1895 war dieses Anwesen das letzte an dem Moorischen Weg, dann erst wurde durch Arthur Bolz die Besiedlung weiter den Berg hoch fortgesetzt.

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I Ir'! ? 52. Die Hausenmühle, auch Löhmbachsmühle genannt, ist seit der ritterschaftlichen Zeit bekannt. Im Salbuch des Amtes Burghaun aus dem Jahre 1702 ist sie beschrieben mit einem schlechten Mahlgang, der zur dürren Sommerszeit wenig gangbar sei. Dieses wenige Wasser führte auch zur Einstellung des Mahlbetriebes. Erst viel später, im Jahre 1978, wurde auch das Wasserrecht gelöscht. 1943 brannte ein Teil des Anwesens ab. Auf unserem Bild ist der letzte Müller, Johannes Weiffenbach, mit seiner Familie zu sehen.

53. Hof Schmidt an der Hausenrnühle in Burghaun, allgemein unter Renerz bekannt, ist ein ehemaliger Lehnhof, der 1702 wüst lag. Er wurde im Jahre 1962 abgerissen, als man eine Brücke über die Haune, die Bahnlinie und die in Planung befindliche B 27 baute, um den schienengleichen Überweg an der 'Steiner Brücke' aufzuheben und eine neue Ortseinfahrt zu schaffen.

54. Hier präsentiert sich das Bahnhofsgebäude nach 1910. Beim Bau der Eisenbahn war geplant, den Bahnhof in Rothenkirchen zu errichten. Doch scheiterte dieses Vorhaben am Widerstand einiger Landbesitzer, so daß aus dem alten Baubüro der Strecke in Burghaun das heutige Empfangsgebäude des Bahnhofs wurde. Nach dem Stellwerksneubau 1978 in Hünfeld, werden auch die technischen Anlagen des Burghauner Bahnhofs ferngestellt, so daß das Bahnhofsgebäude einen gänzlich verwaisten Eindruck erweckt.

55. Infolge größerer und stärkerer Lokomotiven bei der Bahn mußte 1908 der Burghauner Tunnel tiefer gelegt werden. Nach getaner Arbeit wurde sich, "ie hier zu sehen ist, zu einer Gruppenaufnahme am Nordportal aufgestellt. Mit den Hunden, wie einer auf dem Feldbahngleis auf der linken Bildseite zu sehen ist, wurde der Abraum nach draußen befördert. Dazu war jedoch keine Lok vorhanden, sondern die Arbeiter schoben diese Wägelchen mit Hand.

56. Der am Südportal des Tunnels gelegene Schranken Posten 103 am schienengleichen Übergang der Reichsstraße 27 bestand bis zum Durchstich und der Umlegung der B 27 im Jahre 1961. Eine Anekdote darnaliger Zeit weiß zu berichten, daß der letzte Rentmeister, namens Nebel, auf seinem Dienstgang eben an diesem Posten im dichten Nebel vorbeikam und dem Wärter ein 'Guten Morgen Herr Bahnwärter' zurief. Dieser in Unkenntnis der Tatsache, wer da gerufen hatte, antwortete aufs geradewohl: 'Guten Morgen, heute haben wir aber einen dieken Rentmeister.' Er hatte für starken Nebel diesen Spitznamen. Auf dieser Fotografie versieht Schrankenwärter Adam Eigenbrod gerade seinen Dienst.

57. Ide's Ruh war ein Landrücken, der das Haunfeld nach Norden abschloß. Die gut erkennbare Straße führte bis 1961 um den Berg herum, wobei die Bahnlinie vor und hinter dem Tunnel schienengleich gekreuzt wurde. Durch den starken Zugverkehr wurde der Straßenverkehr erheblich behindert, so daß ein Durchstich durch den Landrücken vorgenommen wurde, um die Behinderung zu beseitigen. Im oberen Teil des Bildes ist das 1905 erbaute und 1939 erweiterte Viadukt von Clausmarbach zu sehen.

Das untere Bild zeigt die Brücke noch im Bau. Die dazu benötigten Arbeitskräfte waren überwiegend Italiener, deren Familienangehörige zum Teil in den Nebengebäuden der Vockenmühle untergebracht waren.

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58. Unterhalb des Hühnerberges, am nördlichen Anfang des Haunfeldes als dem Tor zur Rhön, liegt die sich malerisch in der Haune spiegelnde Vockenmühle, ursprünglich benannt nach einem durch Faschinen gebildetem Wehr. Diese Mühle, 1501 in einer Güterbeschreibung erwähnt, wird 1505 vom Müller Joh. Sostenberg an den Fuldaer Abt verkauft, von dem sie Philipp von Hune als Lehen nahm. Sie bekam im 17. Jahrhundert ein steinernes Wehr und besaß 1702 zwei Mahlgänge und einen Walkgang. 1787 wurde dem Muller erlaubt, seinen Walkgang in einen Schneidgang umzubauen. Durch den Bau der Chaussee im 19. Jahrhundert wurde sie besser an das Straßennetz angeschlossen. Der Einbau von Turbinen ließ auch hier das Mühlrad verschwinden.

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