Burghaun in alten Ansichten Band 1

Burghaun in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Hans Joachim Ruppel
Gemeente
:   Burghaun
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1674-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Burghaun in alten Ansichten Band 1'

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59. Mit 'öffentlichen' Bädern war Burghaun früher besser ausgerüstet als heute. Hatte doch damals die Dimbach noch einen offenen Bachverlauf durch den gesamten Ort und auch die Haune war noch nicht so verschmutzt, so daß sie zum Baden genutzt werden konnte. Das Hochwasser der Dimbach wurde, wie die Aufnahme zeigt, sofort von den jüngeren Generationen zu Fußwaschungen genutzt, während die schon etwas Älteren-Größeren hinter der Stadt die Haune zwecks Vollbad aufsuchten.

60. Auf der Postkarte vom 6. November 1900 sind enuge beliebte Ausschnitte von Ortsansichten damaliger Zeit festgehalten. Das Bildehen am unteren linken Teil der Karte stellt die Ziegelei Wegener, später Leister, am Bahnhof dar. Ebenso sind das Gasthaus 'Zum Engel' und das Gasthaus 'Zur Schmiede' zu sehen. Das erstere war die Wirtschaft vom Marktplatz, die letztere die der Obergasse.

61. Eine weitere Ansichtskarte stellt uns noch zwei Gasthäuser des Ortes vor, Im Gasthaus 'Zum Bahnhof', hier in seiner ursprünglichen Art zu sehen, wurden so manche Feste gefeiert. Das Gasthaus 'Zum weißen Roß' in der Schloßstraße wurde durch Brand zerstört und von OHo Sondergeld wieder aufgebaut, zwar in modernerer Form, doch am selben Platz. Nach dem Brand wurde die Gastwirtschaft und Metzgerei vorübergehend vis-à-vis im Hause des Heinrich Becker betrieben, wie eine Annonce des Hünfelder Kreisblattes vom Februar 1914 ausweist. Um alle Gasthöfe vorzustellen fehlen leider die alten Ansichten der Wirtschaft 'In der Stützmühle' und der Gartenwirtschaft 'Auf der Ritzeburg'.

62. Auf diesem Bild sind Kriegsteilnehmer aus dem Ersten Weltkrieg festgehalten. Es sind diese, von links nach rechts, untere Reihe: Willi Beeker, Hans Schmidt, Kar! Maul und ein Unbekannter. Obere Reihe: Anton Ziegler, Anschel Braunschweiger, Anton Becker (Gärtners) und ein Unbekannter. Diese Aufnahme ist wahrscheinlich wärend des Krieges in Belgien gemacht worden.

63. Hatte Deutschland auch den Ersten Weltkrieg verloren, so kehrte doch das Frontheer ungeschlagen in die Heimat zurück, nachdem aus dem anfänglichen Bewegungskrieg ein Stellungskrieg geworden war und die Truppen sich verblutet hatten. Die Heimkehr der Kriegsteilnehmer Burghauns wurde gefeiert und die Heimkehrer am Bahnhof abgeholt. Eine kleine Feierstunde fand dann am Marktplatz statt. So zeigt uns das Bild die Menschenmenge am Bahnhof.

64. Von einer langen Wanderschaft kann diese Ansichtskarte berichten. Denn ebenso wie die Kriegsteilnehmer kehrte auch sie in die Heimat zurück. Sie wurde 1910 nach Augsburg und von dort später nach Trenton/USA gesandt. Auf der Suche nach alten Karten und Bildern zu diesem Buch, kam sie mit dem Bild NT. 62 nach 71 Jahren zu ihrem Absendeort zurück.

65. Ansichten von Alt-Burghaun auf Briefpapier waren um die Jahrhundertwende im Verlag von H. Hattendorf zu haben, Sicherlich wurden diese Briefbögen bei den Einwohnern als besondere Werburg für ihren Heimatort gerne benutzt und würden gewiß auch heute genügend Liebhaber finden.

Auf dem unteren Bild ist das Wohnhaus vom Hof Kaufmann (Hannheine) abgebildet. Dieses Gebäude steht an der Ecke der Schloß- und Querstraße. Die Querstraße ist ein Gässchen, das schon oft den Namen wechselte. So erscheint es 1702 als Sandgasse, 1860 als Michelsgasse, 1883 als kleine Ringgasse und ab 1910 etwa als Querstraße.

66. Dieses Schulbild der evangelischen Schule Anfang der zwanziger Jahre wurde an der evangelischen Kirche beim Mühltreppchen aufgenommen. Die Lehrer Gies und GÖUe stehen bei ihren Schülern. Zu damaliger Zeit hatte die Schule nur zwei Unterrichtsräume, einen für die kleine Klasse, dazu gehörte das I. bis 4., und einen für die große Klasse, das 5. bis 8. Schuljahr. So zu unterrichten, war gewiß keine leichte Aufgabe für die Lehrer, da doch jeder Jahrgang unterschiedlichen Lehrstoff durchnehmen mußte. Es wurden Schulbilder gewählt, auf denen noch heute lebende Personen zu sehen sind. Selbstverständlich sind auch noch ältere Aufnahmen vorhanden, doch macht es sicherlich Spaß, nach bekannten Gesichtern zu forschen.

67. Die katholische Schule war ursprünglich im Pfarrhaus untergebracht, wurde dann in den neunziger Jahren des vorigen Jahrhunderts in einem Gebäude zwischen Kirche und Pfarrhaus eingerichtet. Sie besaß nur einen Unterrichtsraum, so daß die Aufgabe des Lehrers noch weitaus schwieriger war, alle acht Jahrgänge zur gleichen Zeit, aber mit unterschiedlichem Lehrstoff zu unterrichten. Unser Bild zeigt Lehrer Otto Wolfram und den damaligen Pfarrer von Jagemann. Von der dritten Schule im Ort, der Judenschule, ist leider kein Schulbild aufzufinden.

68. Schon 1910 wurde ein Grundstück erworben für den Neubau einer evangelischen Schule. Erst viel später errichtete man von 1925 bis 1927 darauf das Gebäude, das als Ersatz für die nicht mehr ausreichenden Schulen beider Konfessionen genutzt wurde. Die Einweihung fand im Spätherbst 1927 statt. Man sieht Lehrer Gies, den Leiter der evangelischen Schule, der den gemischten Chor der Chorvereinigung dirigiert. Diese wurde 1905 gegründet, Honoratioren und Einwohner stehen etwas zurück. Interessiert schauen auch Lehrer und Schüler zu.

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