Burghaun in alten Ansichten Band 2

Burghaun in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Hans Joachim Ruppel
Gemeente
:   Burghaun
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6019-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Burghaun in alten Ansichten Band 2'

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20 Im Iahre 1914, beim Ausbruch des Ersten Weltkrieges, wurden aus Angst vor Sabotageakten die Bahnanlagen als wichtigstes Transportmittel bewacht. Hier sieht man die Tunnelwache vor dem BurghaunerTunnel. Diese Karte wurde 19 15 als Heimatgruß an die Front geschickt.

21 Das Unterdorf am 1. Mai 1 933 als Paradestraße. Van einem Fenster der 'Inselhäuser' (inzwischen abgebrochen) bot das Unterdorf, die heutige Bahnhofstraße, diesen recht romantisch anmutenden Anblick. Entlang der vom Betrachter aus gesehenen Straßenseite verlief bis 192 9 der Dirnbach. Die Eigentümer der Häuser von links nach rechts: 1933 Salomon Braunschweiger-1994 Willi Kemmler; 1 933 Georg Krach, genannt Kurt - 1994 Heinz Krach; 1933 August Müller1994 Brunhilde Burckhart. Die rechte Seite: 1933 Isaak Goldschmidt - 1994 Waltraud Beiderbeek ; 1933 Heinrich Gewalt - 1994 Marie Bolz, die rechts sicht-

bare Scheune gehört zum Hof Kemrnler, 'Wänersch' genannt.

22 Nochmals das Unterdorf in den fünfziger [ahren. Dieses Bild läßt die Veränderung von damals zu heute zwischen den Häusern W KemmIer und H. Krach deutlich erkennen. Im Gegensatz zum Vorhergehenden sieht man zwischen den genannten Häusern noch den Hof von Wigbert Becker - heute befindet sich hier die Sparkasse - und das dörfliche evangelische Pfarrhaus, das zum sogenannten Pfarrgut gehörte und heute den HofH. Krach bildet. Das Backhans mußte bereits einige Iahre vor dem Abbruch der Insel (am linken Bildrand Gebäude-Ecke derselben sichtbar) dem steigertden Verkehrsaufkommen wegen abgebrochen werden.

23 Bei flüchtigem Hinsehen (Bild links) meint man, es sei pferdemarkt auf dem Marktplatz, doch beim genaueren Betrachten erkennt man, daß hier eine Reichswehr-Einheit Pferde-Appell

abhält. Zwischen den beiden Fahnenstangen steht noch das 1952 abgebrochene KriegerEhrenmal vom Feldzug 1870/71, auch die Gemeindewaage ist gut vor dem Doppelhaus Hucke zu sehen.

Rechts: Die abziehende Einheit auf dem Weg der Plätzer Trifi. Aus dieser Höhe sieht man auch den Malertshof und fast den ganzen Dirnbachsgraben.

24 Im September 1938 entstand anläßlich des Richtfestes zum neuen Kassen- und Lagergebäude des Dahrlehnkassenvereins Burghaun dieses Bild. Bezugsfertig wurde das Gebäude im April 1939 und steht im großen und ganzen noch unverändert, doch befinden sich nicht mehr die Kassenräume darinnen sondern nur noch das Lager.

25 Nach Umbau und Erweiterung besteht heute wenig Ähnlichkeit mit dem abgebildeten Wohnhaus der Familie Friek an der Ecke Dimbachstraße und Ringstraße. Mitten auf der 'Straße' stehend ein Teil der Familie. Dieses sind, von links nach rechts: die Töchter Christine, Katharina undAnna. Zwischen Katharina undAnna steht die Mutter: Anna. Im Hintergrund, mit Krüppelwalmdach, das Wohnhaus des ehemaligen jüdischen Mitbürgers Max Victor. Dieser war der einzige Burghauner Iude, dessen Geschäft an der Börse in Hamburg gehandelt wurde. Die Geschäftsräume befanden sich des Geruchs wegen, er handelte mit Där-

men und Metzgereiartikeln, im alten Pfarrhäuschen bei Krachs Kurt.

26 Mit derVerlegung und Teilkanalisierung der Dimbach irn Ortsbereich, 1929, erfolgte auch die Verlegung derselben in ihrem Mündungsbereich. Bis dahin verlief der Bachlauf durch die heutige Straße 'Im Thiergarten', um unmittelbar unterhalb der Steiner Brücke in die Haune zu münden. Zwecks besserem Wasserabf1uß wurde der starke Knick der Bach bei 'Schütze' - Hof Fey, heute Gottlieb - gerade gebogen und die Bach durch die Gärten und Wiesen hinter Leisters Emil seinem Bierverlag zur Haune verlegt. Der alte Bachlauf wurde verfüllt und der so entstandene Weg als

'die aal Booch' bezeichnet, bevor sie sich zum 'Im Thiergarten' mauserte.

27 Das sogenannte Zitronengäßchen (warum eigentlich?) verband die Schloßstraße mit dem Haupt und sorgte mit dafür, daß Burghaun auch eine 'Insel' hatte. Hier ein Blick in Richtung Schloßstraße, links der Treppenaufgang zum 'Weißen Roß', mittig 'Reesebäckersch', also die Bäckerei vom Bäcker Becker, und rechts ein Stück von der Insel.

28 Bereits öfiersangesproehen, der Laden von Hattendorf. Hier ein Blick in denselben in den fünfziger Iahren, als Bernhard Trinks, der Schwiegersohn von Hattendorf der Besitzer war. Als Verkäuferin fungiert hier Helga Schmidt.

Das zweite Bild zeigt das Schaufenster von Trinks mit einigen Angeboten auf der Tafel wie: 'Kükenhirse das pfund zu 20 Pfg.. Zwiebeln das pfund zu 15 Pfg.' usw. Interessant ist auch das alte Verkehrsschild: Durchfahrverbot für Fahrzeuge aller Art. Das Bild

entstand Pfingsten 1934 und zeigt Karl Trinks und Frau Gertrud.

29 Nun dreiAufnahmen der einstigen 'neuen Synagoge' in der Ringstraße. Geschichtliche Daten zu diesem Gebäude wurden bereits in Band I, Bild 44 und 45 behandelt. Die bei Bild 45 angesprochenen Störche waren

auch der Anlaß zu den Aufnahmen auf der linken Seite dieses Buches. Sie entstanden imAugust 1938, und zeigen die Synagoge von ihrer Rückseite. Hierdurch ist auch der Eingang zur Frauenempore zu sehen.

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