Burghaun in alten Ansichten Band 2

Burghaun in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Hans Joachim Ruppel
Gemeente
:   Burghaun
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6019-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Burghaun in alten Ansichten Band 2'

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40 Von älteren Einwohnern noch als 'Geißbocks' bezeichnet wegen der Haltung des gemeindeeigenen Ziegenbockes, sieht man hier das Wohnhaus Altstadt. Dieses befand sich im ehemaligen Iltisehen Viehhof, der zu den ritterschaftlichen Anwesen im Ort zählte. Der letzte hier wohnende Altstadt war der Straßenwärter Valentin Altstadt, dieser wurde seiner besonderen Atemtechnik wegen als 'Puste Valtin' bezeichnet.

41 Leider etwas unscharf, dafür jedoch die einzige Aufnahme vom alten Haus Hess (Ecke) in der Ringstraße zu Beginn der Abbrucharbeiten.

42 Einmal in der Ringstraße sollen auch gleich weitere Bilder aus derselben folgen. Durch den Festzug des Gesangvereins etwas verdeckt, sieht man das Wohnhaus Neuenschwander, früher Nathan Strauß, erstes von links. Dieses Gebäude wurde abgebrochen und an gleicher Stelle ein neues errichtet. Der Festwagen wird vom Gespann des Ecke Gottlieb gezogen, dessen Sohn Gottfried die Zügel hält.

43 Dieses Bild, ebenfalls aus der Ringstraße, liefert den Beweis dafûr, wie wichtig Festzüge für die Ortsgeschichte sein können. Automatisch werden hier Gebäude mitfotografiert, die sonst nicht aufgenommen wurden, wie hier beim Kolpingfestzug in den fünfziger Iahren, Hier ist das hinter der Marschkolonne sichtbare Anwesen des Franz Kimpel gemeint, das inzwischen auch abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt wurde, und das bis 1940 dem aus Rothenkirchen stammenden Abraham Strauß gehörte. Dieser kam mit seiner gesamten Familie während der Judenverfolgung im Dritten Reich um.

44 Bis zum Iahre 1931 zeigte sich so das Wohnhaus von August Fromm in der Obergasse. In diesem Iahr wurde urn- und angebaut, vor allem der Giebel gedreht. Noch heute steht dieses Gebäude und nur ein aufmerksamer Beobachter findet noch Reste dessen, wie sie diese Aufnahme zeigt. Die am rechten Bildrand sichtbare Scheune ist ein Neubau aus demjahr 1928. Damals war der Vorgängerbau abgebrannt. Heutiges Anwesen Baumgart.

45 Nichts erinnert mehr an früher! Die beiden Häuser von Georg Schott in der Obergasse. Die erste Veränderung erfuhr das vordere Gebäude, direkt an der Straße stehend, dadurch, daß Schotts Schwiegersohn Iohs. Otterbein dasselbe aufstockte. Somit können sich selbst ältere Einwohner an die Ansicht, wie das Bild sie zeigt, nicht mehr erinnern. Die Nachkommen der Obengenannten brachen die Wohn- und Wirtschaftsgebäude ab und ersetzten sie durch Neubauten. Heute befindet sich hier der Steinmetzbetrieb Faust.

46 Die erste Burghauner Fußballmannschaft, 1921 in Rückers, mit hellen Blusen. Stehend, von links nach rechts: Heinrich Lindemann, Heinrich Eigenbrod, Hans Lange, Georg Hildebrand, Anton Röbig und Wilhelm Manns. Sitzend: Karl Koch, Karl Maul, Iacob Schnabel, ? Soll (aus Hünhan). H. Weiss als 11. Mann ist nicht dabei. Die Betreuer: Niedenthal (dunkler Hut), Lehrer Götte (heller Hut). In dunklen Blusen die Rückerser Mannschaft.

Das zweite Bild zeigt die Abordnung desTV 09 Burghaun unter Leitung von Vereinsführer Arnold Moritz in Rotenburg/Fulda anläßlich

des Kreisturnfestes am 15. August 1937.

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47 Zwischen 1892 und 1894 erwarb der Bäcker Johann Albert von der Witwe des David Adler dieses im Viehhof gelegene Anwesen. ImAugust 1894 noch wurde die alte Holzremise abgebrochen und an ihrer Stelle ein Backhaus errichtet (der Fachwerkanbau). Seit 1936 irn Besitz des Bäckermeisters Friedrich Roß - hier mit Frau und Kindern sowie mit Bekannten - baute dieser Back- und Wohnhaus um. Nach weiteren Veränderungen befindet sich heute in diesen Gebäuden die Post.

48 Links: DemAussehen nach wie der Rest eines Turmes der mittelalterlichen Befestigungsanlage, so klebt der zur Haune zeigende Flügel der Roß'schen Bäckerei an der alten Burgmauer. Als Konkurrenz zur Bäckerei steht links

eines der in Fachwerkbauweise errichteten Gemeindebackhäuser.

Rechts: 'Café Haunestrand?' [awohl auch das gab es einst in Burghaun, nachdem das turmartige Bauwerk ein

großes Fenster erhalten hatte. Gemütlich im Café sitzen und den Booten zusehen, oder gar selbst eines mieten und paddeln, das konnte man, nachdem Roß Café und Bootsverleih eingerichtet hatte.

49 Eine Ortsansicht aus ganz ungewohnter Perspektive mit Hünhan im Vordergrund und dem Stoppelsberg weit hinten. Von dem Wahrzeichen Burghauns, den beiden barocken Kirchen, ist durch die Wahl des Standertes, seitens des Fotografen nur eine sichtbar. Dieser Standort dürfte oberhalb der Kàlbermich (hierbei handelt es sich um die Wüstung Kälberbach, in der Hünhaner Flur) gewesen sein. Auch Hünhan ist noch klein, denn das Gebiet des Weinbergs ist noch unbesiedelt.

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