Burghaun in alten Ansichten Band 2

Burghaun in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Hans Joachim Ruppel
Gemeente
:   Burghaun
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6019-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Burghaun in alten Ansichten Band 2'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

50 DerVerbindungsweg Hünhan-Burghaun, die heurige Oberstestraße, war in frûheren jahren eine Allee. Zumindest unmittelbar vor dem Ortseingang van Burghaun war sie mit Pappeln und wahrscheinlich auch mit Eichen bestanden. So jedenfalls auf dieser Aufnahme, die im Frûhjahr entstand. Die Hecke auf der linken Seite gehörte zur Gärtnerei Becker, die Fachwerkscheune zum Anwesen von August Fromm, siehe Bild Nr. 44.

51 Am 4. Februar 1942 mußten die Glocken der evangelischen Kirche, als Buntmetallreserve, zu Kriegszwecken ans Reich abgeliefert werden. Im Turm blieb nur die aus dem jahre 1775 stam-

mende kleinste Glocke, ihr Läuten war nicht im gesamten Ort hörbar. Am 1 1. September 1949 kamen wieder drei neue Glocken in die Glockenstube, diesesmal aber keine Bronze sondern Guß-

stahlglocken, wie sie die katholische Kirche nach dem Ersten Weltkrieg bekam. Somit ist einer erneuten Abgabe jedenfalls vorgebeugt. Eine Erinnerungspostkarte mit dem Ortsbild im Hintergrund

coa: WTLL, àASS ALI.,En mEnSChEn 9EhC?I.,fEn WE'QÖ{unàS1E ZUR ERKEnnI:nlS oER WAhR-

hElr: KommEn. 1. z rrn 2 VERSli;

zeigt die neuen Glocken, das andere Bild die freiwilligen Helfer an der Winde wie auch die nach oben schwebende Glocke.

52 Ein Haus in Umbruch, rechts der alte Teil, links neu an- oder umgebaut, erwa 192712 8. Es gehörte Wilhelm Jäger und stand in der Leimekutt - Leimenkaute, der heutigen Moorstraße. Auch dieses mußte genau wie so viele weitere in diesem Buch gezeigte Gebäude einem Neubau weichen. In der Türöffnung Heinrich Jäger, vorne stehend Wilhelm Jäger mit Ehefrau Marie und den Söhnen Walter und Erich (auf demArm).

53 Gebäude in der Dimbach, links: Schäfferbaalzersch - Wohnhaus Schmidt - ; in der Mitte: das ehemalige Schlachthaus von 'Petersch' Gastwirtschaft Koch - und etwas verdeckt, jedoch noch sichtbar, der Eingang zu Kochs-Sälchen. Genau wie die am rechten Bildrand sichtbare Scheune sind Sälchen und Schlachthaus, wie könnte es anders sein, abgebrochen. Im Blumenbeet sitzend: Marita Kühr.

54 Dimbachstraße 1, auch ein Gebäude mit altern und neuem Gesicht zugleich. An der Größe der Fenster erkennt man den alten Teil des Hûttneranwesens van Christian Rehberg. 1926 erweiterte dieser das Haus, wie das Bild zeigt. Heute sind auch die Fenster im alten Teil dem Neuen angeglichen, ansonsten steht das Gebäude noch fast unverändert. Neben ihrer Mutter Maria Rehberg stehend Tochter Therese.

55 Das Anwesen von Conrad, ab 1912 von Karl Kimpel in der Dimbachstraße. Im großen und ganzen steht dieses Gebäude noch heute so. Das von Kimpel ausgeübte Handwerk läßt sich sehr gut an den Wagenrädern erkennen. Es war dasWagner-, auch Stellmacherhandwerk genannt.

56 Vom 13.Januar 1930 bis zum 29. November 1937 betreute die Diakonisse Lina Tittel als Gemeindeschwester die beiden Kirchspiele Burghaun und Rothenkirchen. Auf diesem Bild sehen wir sie mit dem Jungmädchenkreis Burghaun vor dem Schwesternhaus, der alten, 1754 erbauten evangelischen Schule von Burghaun. Diese Aufnahme entstand im Iahre 1932 und so mägen die seinerzeit jungen Mädchen heute versuchen, nicht nur sich selbst, sondern auch ihre Karneradinnen zu erkennen.

57 Der alte fürstliche Schafhof, an der Einmündung von Obergasse und Ringstraße in den Marktplatz. Auch dieses Haus wurde durch einen Neubau ersetzt. Unser Bild gewährt gleichzeitig einen Einblick in die Ringstraße. Man erkennt den Giebel des weiter vorne berelts beschriebenen alten Haus Hess

(Ecke). Heute zwar noch vorhanden, aber durch Überputzung nicht mehr sichtbar, die am rechten Bildrand zu sehenden geschnitzten Eckbalken vom Haus Giez.

58 Die Dimbachstraße zeigt sich hier, in den fünfziger [ahren, durch schrägstehende Prellsteine gegen die noch offene Bach abgegrenzt. Damit die Grundstücke links der Bach zu erreichen waren, baute sich jeder Besitzer derselben einen eigenen Übergang über das Wasser.

59 Die Kirchen alsWahrzeiehen Burghauns gaben und geben immer wieder Anlaß zum Fotografieren. Hier (Bild links) verdecken die Baulichkeiten der 'Mûhl hinter der Stadt' - mittelalterliche

Bezeichnung - oder der Stadtmühle, wie wir heute sagen, die eigentlichen Gebäude und nur die Türme sehen über Dächer und Bäume. Aufgenommen wurde diese Aufnahme etwa von Wasserspie-

gelhöhe der Haune aus.

nahme machte. Anstelle des Mühlrades mit seiner gemächlichen Drehbewegung steht heute ein Turbinenhaus zur Erzeugung elektrischer Energie.

Rechts: Schaurn und Schatten des sich drehenden Mühlrades der Burghauner Stadtmühle, bannte der Fotograf auf die Platte, als er diese Auf-

'.' ':.J"" ..... f"'J ";l

;.~

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Algemene voorwaarden | Algemene verkoopvoorwaarden | © 2009 - 2022 Uitgeverij Europese Bibliotheek