Burghaun in alten Ansichten Band 2

Burghaun in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Hans Joachim Ruppel
Gemeente
:   Burghaun
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6019-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Burghaun in alten Ansichten Band 2'

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60 Links: Wer kennt sie noch? Den linken Arm in die Seite gestemmt und kräftig ausschreitend' die aal Katzmanne' vor 'Apothekersch Hofeinfahrt' . Elisabeth Katzmann war bis ins hohe Alter

als Reinemacherfrau in der Volksschule tätig und so Generationen von Schülern bekannt.

Erinnerung, das Schaufenster von Walter Hartmanns Textilhandel, das sich im sogenannten Zitronengäßchen befand. Das Geschäft und die Schneiderei jedoch waren in der Hünfelder Straße, wo

Rechts: Längst verschwunden und kaum noch jemanden in

Hartmann neu gebaut hatte. Unter der Leitung seines jüngsten Sohnes besteht dieses Unternehmen als 'Modehaus Hartmanri' heute in der Nachbarstadt Hünfeld.

61 'Achims', genannt nach dem Vater des ehemaligen Besitzers Karl Leister in der Ringstraße. Dieser Hausname wird auch heute noch manchmal gebraucht, wenn von Münstermanns, oder nach der Heirat der Tochter, von Waiders gesprochen wird, Fritz Münsterrnann erwarb 1937 das Anwesen und betrieb darin einen Spenglerbetrieb mit Fahrradhandel. Seine Nachkommen errichteten anstelle der alten Scheune - rechts - eine Sauna und bauten auch das Walmhaus

um.

62 Nochmals Dimbachhochwasser 1926. Beinahe unverändert steht das Rehberg'sche Wohnhaus noch heute, während die anderen verschwunden sind. Es waren dieses das 'Dullusse' (Hohmannsehe) Haus, so genannt nach dem Besitzer von 1892:

Theodullus Hohmann. Es folgt das Haus Beeker. Etwa bis 1880 im Besitz der Familie Eigenbrod kam es an Georg ZöH, der darin sein erstes Kolonialwarengeschäft betrieb. Um 1910 erwarb es Raimund Beeker, Schneidermeister, dessen Sohn Willi führte die Schneiderei fort und betrieb außerdem wieder ein Kolonialwarengeschäft. Das nächste Gebäude wurde bereits unter Nr. 25 behan-

delt. Durch die Frau etwas verdeckt, das ehemalige Haus vomAnschel (Anschel Braunschweiger, dem letzten hier beerdigten Juden).

63 Einen Bliek aufReste der ehemaligen mittelalterlichen Befestigungsanlagen der Stadt Haun gewährt die Aufnahme links. Wenig bekannt ist, daß auch der Viehhof zur Stadt und Burg gehörte, er war noch in den dreißiger Jahren

sichtbar, durch die Vertiefung des ehemaligen Weihers geschützt. Diese erkennt man noch gut vor den Scheunen von Eigenbrod, Schnabel und dem Judenhaus. Quer steht die Scheune von 'Dollehanse' . Die Veränderungen heute mag

sich jeder bei einem Sonntagsspaziergang selbst ansehen.

auf steht: 'Siehst Du lieber Mann, wie unser Dörflein von Wasser umgeben. - Burghaun am See - Herr Rittig schickt Dir diese Karte mit herzl. Grüße.'

Das rechte Bild, ähnlich dem vorhergehenden, aber jüngeren Datums, will ich mit dem Text versehen, der hinten dar-

64 Das Burghaun von 1937 oder 1938 - noch steht die Synagoge unversehrt - zeigt diese Gesamtansicht von Westen. Sehr gut zu sehen, der nur gering bebaute Hang unterhalb der 'Bimbel'. Im ehe-

mali gen Hopfengarten stehen nur die Häuser Vock, ZäH, Metz, Eisenbach und Fischer. Auch der Schloßgarten ist noch genauso leer wie der Galgenberg und das inzwischen bebaute Feld im Vor-

dergrund. Der Standort des Fotografen dürfte etwa beim heutigen Hochbehälter gewesen sein.

65 Gegenüber dem ehemaligen Bahnübergang erbauten sich 1922 KarI und Margarethe Otterbein ihr Wohnhaus. War zunächst ihre Kleintierhaltung in den Kellerräumen, wurde sie später in nachträglich errichteten Nebengebäuden fortgeführt. Nach einem Umbau hat auch dieses Haus ein ansprechenderes Aussehen erhalten.

66 Links: Die Ringgasse, mit Kanneln doch unbefestigter Fahrbahn. 1933 kam das auf der rechten Seite sichtbare Fachwerkhaus in den Besitz von Max Viktor, es grenzte unmittelbar an sein Elternhaus. 1952 erwarbAdamluft dasselbe, um es später umzu-

bauen. Oben quer stehend:

Münstermanns, im dörflichen Sprachgebrauch damals noch 'Achirns' genannt, nach einem früheren Besitzer. Links sieht der Giebel von Eiferts hervor, während die Scheune im Vordergrund zum Hof Gies - Schniiedeburgerts -

gehört. Vom gleichen Hof ist auch das Gespann, das vom Bauern (Fritz Gies) geführt wird, während sein Sohn Ludwig auf dem Wagen sitzt.

- Schniiedeburgerts - in der Ringstraße auf. Zur Zeit ist das Gebäude mit Eternitplatten verkleidet, so daß die fast in Fischgräten-Anordnung zusammengefügten Balken nicht mehr sichtbar sind.

Rechts: Ein für Burghaun eigenwilliges Fachwerk, weist das Wohnhaus des Hofes Gies

67 Im Besitz des Handelsmanns Isaak Speier war dieses Geschäftshaus im Unterdorf bis 1913. In diesem jahr kaufte Konrad Manns dasselbe, um dort eine Sattlerei zu betreiben. 1920 erwarb schließlich Heinrich Kaufmann das

Schaufenstern, in der Giebelseite zur Straße angebracht und auf der Hofseite war ein Treppenhaus angebaut worden. Dieserart stand das Haus bis 1 96 3, bevor es einem Neubau weichen mußte.

Anwesen und richtete eine Kolonialwarenhandlung darinnen ein.

Nach Umbauten in den Iahren 1926 und 30 zeigte sich so das Gebäude. Die Ladentür war, flankiert von zwei

68 Ein Festzug am Beginn der Schloßstraße. Inzwischen ist das Fachwerkhaus von Gutheils Kinjet abgebrochen, nachdem der Abbruch gestoppt und lange Diskussionen darüber stattfanden, ob es sanierungswürdig sei. Das verputzie Gebäude, zur Zeit der Aufnahme dem Handelsmann Abraham Levy gehörend, wurde von seinem neuen Besitzer, dem Friseurmeister Wilhelm Schmidt, durch einen Neubau ersetzt. Auf unserem Bild steht Frau ]enny Levy mit Sohn Meier Arthur Manfred in der Haustüröffnung, während an den Fenstern im oberen Stockwerk ihre Schwiegerel-

tem, das Ehepaar Feist und Sara Levy den Festzug ansehen.

69/70 Aus dem gleichen [ahr und vom gleichen Fotografen gemacht wie die Gesamtansicht (Bild Nr. 64) von Westen, ist diese PanoramaAufnahme. Drei Einzelfotos,

aufgenommen vom Bahndamm der Bimbel und dann zusammengefügt, vermitteln am besten wie sehr der Ort in den letzten fünfzig Iahren gewachsen ist. Deutlich erkennt

man, daß Burghaun am Ende des Haunfeldes liegt, denn am rechten Bildrand wird das Tal bereits sehr eng, während es nach links in Richtung Hûnfeld und Hünhan mächtig

ausweitet. Deutlich sichtbar an Hand von Schattierungen ist in den Mühlwiesen der Verlauf der 'alten Haun' zu erkennen. Dieser konnte auch an Hand von alten Feldbe-

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