Burghausen in alten Ansichten

Burghausen in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. R. Gerlich
Gemeente
:   Burghausen
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5245-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Burghausen in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

19. Ein Bliek auf den Stadtplatz, mit der Studienkirche im Hintergrund. Rechts der Turm der Schutzengelkirche. Der Treppenaufgang links führt zum Kirchenplatz der Stadtpfarrkirche. Der gesamte Stadtplatz war mit Katzenkopfsteinen gepflastert gewesen. Ebenfalls eine Aufnahme von 1910.

20. Die enge dunkle Grüben stellte die einzige Durchgangsstraße dar, die mit ihren Geschäften als Lebensader den Stadtplatz mit der Spitalvorstadt verband. Bei den vielen Hochwasserkatastrophen mußte der Verkehr in diesem Straßenzug mit Booten aufrecht erhalten werden. Seit 1991 sind die Grüben Fußgängerzone. Der Fahrverkehr wird in beiden Richtungen auf dem 1969-1971 erbauten Hochwasserschutzdamm abgewickelt.

?

21. Von 1903 stammt das Foto vom ehemaligen städtischen Krankenhaus 'Heilig-GeistSpital' und der Spitalkirche. Durch eine Stiftung von Friedrich dem Mautner konnte um 1320 das Spital gegründet werden. Im Laufe der Jahrhunderte wurde dieses mehrfach umgebaut und vergrößert. Das Gebäude, in dem bis 1950 das städtische Krankenhaus untergebracht war, ging dann in den Besitz der Knabenseminarstiftung St. Valentin über, die 1991 ihr Wirken beendete. In der spätgotischen Kirche fanden die Mautner von Burghausen ihre letzte Ruhestätte. Die Deckplatte vom Epitaph von 1515 und gotischen Fresken sind im Kircheninneren ein sehenswerter Kunstgenuß.

22. Ein markanter Punkt in der Altstadt ist das Platzl am Ende der Grüben, Von hier hat man einen großartigen Bliek auf die gewaltige, hochgelegene Herzogsburg. Seit den zwanziger Jahren, in denen dieses Foto entstand, hat sich relativ wenig an der Bausubstanz dieser Häuser geändert.

23. Ein Bliek in die ehemalige Ledergasse, die ab 1896 Mautnerstraße benannt wurde, nach dem Erbauer und Stifter des Heilig-Geist-Spitals und der Spitalskirche. Links im Bild das Altersheim St. Joseph, daneben die beiden Bruderhäuser, das einstige Armenhaus.

24. Der Wöhrsee, ein aufgestauter alter Salzacharm, ist seit 1833 Badesee und jetzt Naherholungsgebiet der Stadt. In der Vor- und Nachsaison lädt der idyllische See zu Bootsfahrten und im Winter zu Eisstockschießen und Schlittschuhlaufen ein. Das alte Damenbad aus dem Jahre 1885 ist längst durch eine moderne Anlage ersetzt worden.

25. Auf dem Bild von 1880 trägt der Turm der Heiligkreuzkirche noch den Zwiebelhelm, der wegen Baufälligkeit 1886 abgetragen wurde. An dessen Stelle setzte man später eine Turmspitze, dem gotischen Bau entsprechend, auf. Das Gasthaus Kellermann war einst das Leprosenhaus, das früher einen Zugang zur Kirche hatte. Dadurch konnten die Kranken auf die Kirchenempore gelangen, ohne mit der Bevölkerung in Berührung zu kommen. Der Burghauser Steinmetzmeister Hanns Wechselperger schuf die 1477 eingeweihte Kirche. Sie enthält aus der Zeit des 15.-17. Jahrhunderts Fresken und Plastiken vom ehernaligen gotischen Altar.

26. Eines der ältesten Familienfotos, welches das Fotomuseum besitzt, stammt von 1868 und zeigt die Familie Georg Schmidtner, Mesner von Hl. Kreuz, Schreinermeister von Beruf und Hauptmann des königl, Jägerbataillons Burghausen. Seine Gattin Marie geborene KoppenwalIner, Tochter des Kapuzinerbäckers, war Mutter von acht Kindern. Die vier Söhne erlernten das Schreinerhandwerk. Der älteste Sohn Georg übernahm später den elterlichen Betrieb. Das Kirchengestühl in der Pfarrkirche St. Jakob erstellte Vater Schmidtner.

1

.IJ1L

27. Das erste Postamt in Burghausen stammt aus dem Jahre 1811. Das nachfolgende befand sich von 1889 bis 1928 am Stadtplatz 99, heute Kreissparkasse. Der Schnappschuß vor der Jahrhundertwende zeigt den Oberpostexpeditor Ulrich Schmid (rechts) mit einer Postkutsche vor dem Amt.

28. Drei Generationen der Familie Schuster stehen vor ihrer Käs-, Fisch- und Wursthandlung in den Grüben 173 im Jahre 1915.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2019 Uitgeverij Europese Bibliotheek