Burghausen in alten Ansichten

Burghausen in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. R. Gerlich
Gemeente
:   Burghausen
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5245-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Burghausen in alten Ansichten'

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49. In der Stadt bestanden verschiedene Laienspielgruppen. Nach dem Ersten Weltkrieg taten sich diese zusammen und veranstalteten eine gemeinsame Theateraufführung 'Der junge Mozart', Den Mozart, in der Mitte stehend, spielte Therese Stiglocher. Es wirkten unter anteren folgende Damen mit: Berger, Hofrnann, Pflug, Stiglocher, Wurmsee, Barbarino, Kuisel (von links). Die Veranstaltung fand um 1922 für wohltätige Zwecke statt.

50. Der Verein für katholische, ländliche Dienstboten hatte eine beachtliche Laienspielgruppe in ihren Reihen. Am 5. April 1914 führte diese vor der Marienberger Kirche den 'Pritzlwirt' auf. Das Stück handelte vom Kampf um die Rettung der Wallfahrtskirche Marienberg.

51. Eine sehr frühe Gruppenaufnahme aus dem Jahre 1904 der 'Königlich Privilegierten Feuerschützengesellschaft' , die 1903 bereits ihr 450jähriges Jubiläum feiern konnte. Am großen Festschießen beteiligten sich 300 Schützen aus Bayern und Österreich, Kaiser Wilhelm 11. stiftete silberne Pokale und der Prinzregent Luitpold einen weiteren.

52. Burghausen galt bereits in den zwanziger Jahren als Hochburg für den Radsport. 1884 gründete man hier einen Radfahrerverein mit dem Namen 'Concordia', der bis 1910 bestand. 1920 etablierte sich der 'Arbeiter-, Rad- und Kraftfahrerbund Solidarität', der heute noch sehr aktiv ist. Die Postkarte von 1925 zeigt die Kunstfahrergruppe.

53. Am 29. März 1919 fand in Burghausen das erste Fußballspiel beim TV 1868 statt. Im November 1922 wurde der Fußballclub, der l.F.C. Burghausen, der seinen Sportplatz hinter dem Baugeschäft Hechenberger hatte, gegründet. Der Sportverein Wacker übernahm diesen dann 1930. Auf dem Foto ist die erste Mannschaft mit ihrem Trainer und Betreuer nach einem Spiel Ende der zwanziger Jahre abgebildet.

54. Eine Werkstatt von historischer Rarität, die sich heute noch in der Vorstadt St. Johann befindet, ist die Hammerschmiede und Schleiferei. Sie wurde 1460 als Waffenschmiede von den Herzögen errichtet. Seitdem die Schmiede 1844 in den Besitz der Familie Stras ser überging, erzeugte man keine Waffen mehr, sondern land- und forstwirtschaftliche Geräte. Jahrhunderte lang schon werden die beiden Hämmer und das Schleifrad von der Wasserkraft des gestauten Wöhrbaches angetrieben. Das Foto von 1925 zeigt Vater und Sohn Max Strasser bei der Arbeit.

55. Ein Fotodokument aus dem Jahre 1910 ist die Tischlerwerkstätte. Die ganze Familie ist darauf abgebildet. Rechts die Großmutter mit Mostkrug und Brot, links die Strümpfe strickende Ehefrau, davor die beiden Söhne mit Tischlerarbeiten beschäftigt und in der Mitte der Vater an der Hobelbank.

56. Nachdem die Garnison 1891 abgezogen war, entschloß man sich zu einer weitgreifen den Instandsetzung der Hauptburg. Das Foto von 1899 zeigt Baumeister Gabriel Reiser mit seiner Belegschaft bei Arbeiten in der Dürnitz. Dadurch erhielt der gotische Festsaal, der zu den schönsten in Oberbayern zählt, wieder seinen ursprünglichen Zustand.

57. Im Kemenatenbau zog nach Restaurierung und Umbauten das 1906 gegründete historische Stadtmuseum ein. Auf dem Bild ein Ausstellungsraum der Anfangszeit.

58. Eines der ältesten und wertvollsten Fotodokumente, das die Burghauser Bürgerfrauen zeigt, stammt von dem Daguerreotypisten und Fotografen Clemens della Croce aus dem Jahr 1870. Er war ein Enkel des berühmten Porträtmalers Nepomuk della Croce aus Burghausen. Diese Aufnahme setzte der Meister aus drei Einzelbildern zusammen; da man ja um diese Zeite noch nicht in Weitwinkelbereichen fotografieren konnte. In der Mitte steht die Frau des Bürgermeisters Hochburger, links hinter ihr die Frau des Fotografen und rechts die Hebamme Zozo

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