Burladingen in alten Ansichten

Burladingen in alten Ansichten

Auteur
:   Karl Werner Steim
Gemeente
:   Burladingen
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2261-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Burladingen in alten Ansichten'

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139M Gasthaus z , Hirsch - Post v. Josef Mü:ler.

7. Zu den ältesten und sehenswertesten Burladinger Postkarten gehört auch diese. Weniger interessant ist die Ortsansicht aus weiter Ferne. Dafür lohnt sich ein Bliek auf das Gasthaus 'Hirsch', in dem auch die Post untergebracht war. Josef Müller war damaliger Besitzer, Vor dem bescheidenen Landgasthof kommt gerade die Postkutsche an; stolz stellen sich Postbedienstete und Reisegäste dem Fotografen. Die Postkarte ist im Verlag des ältesten Burladinger Fotografen, A. Mayer, erschienen; ihre Aufmachung erinnert noch an die Biedermeierzeit.

Apotheke u. Hauptstra8e

Reichsadler u. Hauotstraëe

Gruß aus"Bur I a din gen (Hohenzollern).

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8. Ein 'Gruß aus Burladingen' mit vier interessanten Ansichten. Hauptstraße und Apotheke oben links sind heute noch gut zu erkennen. Das Bild der Hauptstraße darunter mit der Gaststätte 'Reichsadler' ist bereits Geschichte. Das Gasthaus steht längst nicht mehr. Hans Martin Rudolph, der Erbauer des 'Reichsadler' und des späteren Kaufhauses Bumiller, erstellte für seinen Sohn A. Rudolph die oben abgebildete Apotheke, die vor wenigen Jahren einern Apotheken-Neubau weichen mußte. Auf den ersten Bliek wenig verändert hat sich das oben rechts abgebildete einstige Schul- und Rathaus, heute nur noch als Rathaus genutzt. Vor dem Gebäude stand ein Brunnen. Unten rechts ist eine Ortsansicht zu sehen.

9. Möglichst viel sollte offenbar auf dieser Burladinger Postkarte abgebildet werden: oben links eine sehr alte Ansicht der Gemeinde, darunter ein Foto der unweit gelegenen Burg Hohenzollern, oben rechts die Gastwirtschaft 'Engel'. Viele Gäste nutzten die willkommene Gelegenheit, mit auf das Foto zu kommen. In der Mitte ist der damalige Engelwirt Libor Scheu abgebildet. Nachstehend sei aus seiner etwas ungewöhnlichen Grabinschrift zitiert: Hier unter diesem grünen Rasen liegt der Engelwirt begraben. Er hat getrunken Bier und Wein, Gott möge mir gnädig und barmherzig sein.

10. Allmählich wurde in Burladingen auch die Fläche rechts der Bahn, die heute langst in die Bebauung einbezogen ist, mit einzelnen Häusern bebaut, Der Ort behielt aber noch viele Jahre seine fast rein bäuerliche Struktur. In der Grundsubstanz ist Burladingen ein Haufendorf geblieben, dieser Charakter ist auf dem. Bild deutlich erkennbar. Die Verkehrserschließung im Zuge des Fehla- und des Killertales hat dann im Laufe der Zeit den Siedlungskörper zusehends gestreckt und die Siedlung zum 'Stadtdorf' werden lassen. Die vorliegende Aufnahme stammt aus dem Jahre 1928.

11. Etwa gleich alt wie die vorige Aufnahme ist auch dieses Bild von Burladingen. Noch immer fallen die mehr und mehr errichteten Fabrikgebäude kaum ins Auge. Sie kamen überwiegend an die Ortsränder. Durch die Jahrzehnte hindurch wurde dieses Postkartenmotiv von Burladingen gern gewählt. Es zeigt deutlich die Lage des Ortes im Hochtal der Fehla. Der Höhenunterschied zwischen der Talaue und den Randbergen des Tales verringert sich im ganzen Verlauf des Tales um mehr als die Hälfte.

12. Ende des 15. Jahrhunderts wurde in Burladingen ein Jagdschlößchen erbaut, das 1886 und schließlich 1925 vollends abbrannte. Erbauer war der Zollergraf Bischof Friedrich von Augsburg. Das Schlößchen stand auf einem geräumigen Platz zwischen der St.-Georgs-Kirche und der Fehla. Über quadratischem Grundriß erhob sich ein mehrstöckiger Bau mit Giebeldach. Den vier Fronten waren schmale Kreuzflügel mit Rundtürmen vorgelegt, die spitzbogige Eingänge hatten. Schloßgarten und Schloßhof waren von Gräben und hohen Mauern umgeben. 1860 wurde eine Gaststätte 'Schlößle' eingerichtet. Nach dem zweiten großen Brand von 1925 wurde auf dieser historischen Stätte eine Trlkotwarenfabrik erstellt.

Sc 0 orac ere U Gas hof A g. Hubacn

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13. August Hubach, der Schloßbrauerei und Gasthof 'Zum Schlößle' einst betrieb, ließ diese Postkarte anfertigen. Vermutlich ist er unter den Abgebildeten. 1860 war das einstige Zollernschlößchen zum Verkauf ausgeschrieben worden. Im selben Jahr eröffnete der aus Trochtelfingen stammende C. Schach eine Wein-, Speise- und Gastwirtschaft. Auf ihn folgten Josef Mauz, der Leiter der ersten Musikkapelle in Burladingen, und Johann Baptist Pfister, die alle auch eine Bierbrauerei betrieben. Unter Letztgenanntem brannte 1886 das Schlößchen ab. In der hier abgebildeten Form wurde es vereinfacht wieder aufgebaut und ein Saal angefügt,

14. Im Zentrum des alten Burladinger Ortskerns liegt die frühere Pfarrkirche St. Georg. Noch immer sind die schweren Erdbebenschäden vom Jahre 1978 nicht ganz beseitigt. Nach einer gründlichen Außenrenovation steht die Innenrenovation noch an. Ausgrabungen 1981/82 im Inneren der St.Georgs-Kirche haben ergeben, daß an dieser Stelle mindestens schon drei Vorgängerkirchen gestanden haben, die älteste bereits im 7. Jahrhundert, also in der Merowingerzeit. Dieser Kirchenbau fand dann am Ende des 11. Jahrhunderts, im 14. Jahrhundert und schließlich im 18. Jahrhundert Nachfolgebauten.

15. Diese Innenaufnahme der Burladinger St.-Georgs-Kirche stellt bereits ein historisches Dokument dar, da das Innere durch ein Erdbeben am 3. September 1978 stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. Erbaut wurde die heutige Kirche - wie einige weitere im Burladinger Raum - vom Haigerlocher Barockbaumeister Christian Großbayer im Jahre 1770. Die Kirche sollte 94 Schuh lang und 42 Schuh breit werden. Charakteristisch für den Baumeister sind der halbrund geschlossene, eingezogene Chor, ausgerundete Ecken mit Wandpfeilern. Ein flacher Dreipaßbogen leitet zu dem Chor über. Die Deckengemälde schuf der Maler Franz Ferdinand Dent,

16. Die St-Fidelis-Kirche in Burladingen - hier ein Bild aus der Erbauungszeit - ist dem Pfarrer Richard Biener zu verdanken. Er überwand unzählige Schwierigkeiten auf dem Weg zur Verwirklichung des ersten Gotteshauses in Hohenzollern, das dem Landespatron, dem heiligen Fidelis von Sigmaringen, geweiht ist. Schon im Jahre 1908 wurde mitten im Dorf ein Bauplatz gekauft, um eine neue Kirche zu bauen. Wegen Krieg und Inflation wurde der berelts vorliegende Plan nicht verwirklicht. Auch ein zweiter. Versuch im Jahre 1922 scheiterte. Im Jahre 1930 machte sich dann Pfarrer Biener an die Erbauung.

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