Burladingen in alten Ansichten

Burladingen in alten Ansichten

Auteur
:   Karl Werner Steim
Gemeente
:   Burladingen
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2261-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Burladingen in alten Ansichten'

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37. Das alt-vertraure Bild der Frauen, die im 'Schaubkrättle' den grofsen Laib ins Gemeindebackhaus brachten, also den backfertigen Teig auf dem Kopf mittels Spreu-Bausch freihändig trugen, ist in Gauselfingen längst vorbei. Mit diesem Bild hat der Fotograf eine solche Szene eingefangen. Die Frauen konnten freilich das inzwischen gebackene Brot bereits wieder heimtragen. Die alten Gauselfinger erkennen sicher noch Josefa Mayer, Kordula Eisele, Katharina Amann, Katharina Geyer geborene Klaiber und Wilhelmine Dreher geborene Zintgraf.

38. Hausen im Killertal liegt an der geographisch bemerkenswerten Talabzweigung nach Burladingen. Bei der engen Tallage ist der Ort immer mehr der Starzei entlang gewachsen. Kleine platzartige Aufweitungen beleben das langgezogene Straßendorf. Besonders reizvoll ist die harmonisch eingebettete Lage in das Killertal. Der kleine Ausschnitt mit der Straße in Richtung Ebingen war schon vor Jahrzehnten ein beliebtes Fotornotiv. In der heutigen Zeit ist es gelungen, die Bebauung auch auf die Hänge rings um das Dorf etwas auszudehnen.

39. Dieses Bild zeigt eine sehr schöne Ortsansicht von Hausen im Killertal um die Jahrhundertwende. Zu sehen ist der damalige Bereich Hechinger Straße/Ebinger Straße mit der ortsbildprägenden St.Nikolaus-Kirche in der Mitte. Hausen verfügt heute noch über eine stattliche Anzahl schöner Fachwerkbauten, zu denen auch das alte Gasthaus 'Sonne' (rechts im Bild) gehört, Es folgen auf der rechten Seite ein ehemaliges Lebensmittelgeschäft, die Metzgerei Schmid und vor der Kirche ein Holzschopf. Dahinter lag auf dem heutigen freien Platz ein Eiskeller der Metzgerei. Dort stand auch die Gemeindewaage. Auf der linken Seite sind die Gasthäuser 'Silberburg' und der frühere 'Löwen' zu sehen.

40. Die Pfarrkirche St. Nikolaus von Hausen im Killertal - hier eine alte Aufnahme - hat in den letzten Jahren für viele Schlagzeilen gesorgt, Durch das Erdbeben vom 3. September 1978 war sie stark beschadigt worden. Der zunächst geplante Abbruch der Kirche durfte dann nicht verwirklicht werden. Das Erzbischöfliche Ordinariat in Freiburg hat entschieden, daß die Kirche mit großem Kostenaufwand restauriert werden muß. Die alte Pfarrkirche ist ein das Ortsbild stark prägender Bau, neben dem das einstige Pfarrhaus steht.

· tausen i. K.

Pfarrkirche

41. Ursprünglich wurde die Kirche in Hausen dem Haigerlocher Baumeister Christian Großbayer zugeschrieben. Sie enthält auch alle wesentlichen Stilmerkmale dieses Künstlers. Tatsächlich wurde die Kirche aber erst im Jahre 1785 erbaut, drei Jahre nach dem Tod von Großbayer. Auf jeden Fall wurde sie ganz im 'Großbayer-Schema' erstellt. In den erst jüngst aufgefundenen Bauakten wird berichtet, daß sich der Steinhauer und Maurermeister Simon Kille aus Heinstetten um den Bau beworben hatte. Es ist anzunehmen, daß ihm dieser übertragen wurde. Beteiligt war möglicherweise der fürstliche Bauinspektor Johann Wilhelm Glenk, der zuvor Bauleiter an der klassizistischen Stiftskirche in Hechingen war.

42. Beliebte Bilder waren Schulaufnahmen - auch in Hausen im Killertal. Sie werden auch heute noch gern aufbewahrt und dann später wiederum den eigenen Kindern gezeigt. Dieses Bild mit den Schülerinnen und Schülern von Hausen mit ihrem Lehrer vor dem alten Schulhaus stammt aus dem Jahre 1920. Gerade im Schulwesen hat sich im Laufe der letzten Jahrzehnte in Hausen viel getan. 1964 wurde ein neues Schulhaus samt Lehrschwimmbecken erstellt und erst jüngst wurde eine neue SchuIturnhalle gebaut.

43. Seit rund 80 Jahren gibt es in Hausen im Killertal Freunde der Volksmusik, die einen wertvollen kulturellen Beitrag in der Gemeinde leisteten und leisten. Es ist bekannt, daß es schon vor der Jahrhundertwende in Hausen einen Musikverein gab, dessen Vorsitzender der Buchbinder Karl Rädle war. Nach 1900 entstand die Musikkapelle unter der Leitung von Rupert Haiber neu. Ihm folgte einige Jahre später Karl Pfister aus Ringingen. Im Auf und Ab der damaligen Zeit ging der Verein immer wieder unter, aber immer wieder versuchten es Musikbegeisterte, die Volksmusik in Hausen am Leben zu erhalten. 1922 wurde der Verein wieder einmal autgelöst und erst zehn Jahre später neu begründet.

44. Der Bau der Hohenzollerischen Landesbahn, früher 'Kleinbahn' genannt, erwies sich für ganz Hohenzollern als eine echte Lebensader. Lange hatte man auf den 'Anschluß an die Welt' warten müssen. Um die Jahrhundertwende gelang es der hohenzollerischen Selbstverwaltung, mit großzügiger Unterstützung Preußens, den Bau einer großen Teile des Ländchens erschließenden Bahn - mit Anschlüssen an die württembergische Staatsbahn - zu erreichen. Die Bahn wurde in Teilstrecken zwischen 1899 und 1912 gebaut. Unser Bild vom Killertalbahn-Bau im Jahre 1900 zwischen Hausen und Burladingen zeigt einen schmalspurigen Feldbahnzug auf einer provisorischen Brücke.

45. Im Jahre 1804 vom Fürsten Hermann Friedrich Otto von Hohenzollern-Hechingen gegründet und nach seinem Namen benannt, war Hermannsdorf mit seinen rund 80 Einwohnern die jüngste, aber auch menschen- und landärmste sowie höchstgelegene Gemeinde Hohenzollerns. Aus Gründen einer besseren Bewirtschaftung hatte der damalige Hofrat Ziegier dem Fürsten vorgeschlagen, den Hof der Wildhütten bei der sogenannten Küche und den Hermannshof aufzuteilen und als kleine Güter gegen ein jährliches Lehensgeld auszuleihen. Am Anfang wurden dann 20 Siedler aufgenommen. Das Bild zeigt eine Ortsansicht, 'Rößle', Schulhaus und Fürstliche Domäne.

Hermannsdorf

46. Herrnannsdorf hat seinen rein bäuerlichen Charakter bis heute bewahrt. Unser Bild zeigt oben einen Bliek auf den kleinsten Ortsteil von Burladingen, der schon zum 1. Oktober 1935 eingemeindet worden war. Die Zahl der Gebäude hat sich in Hermannsdorf bis heute nicht wesentlich erhöht. Unten sind die beiden Gasthäuser von Hermannsdorf abgebildet, 'Rößle' und 'Adler'. Vor allem an den Wochenenden erlebt die Höhe, auf der Hermannsdorf liegt, oft eine wahre Invasion von Fremden, die sich in herrlicher Landschaft erholen wollen.

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