Burladingen in alten Ansichten

Burladingen in alten Ansichten

Auteur
:   Karl Werner Steim
Gemeente
:   Burladingen
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2261-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Burladingen in alten Ansichten'

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67. Straßenbau 1928/29 zwischen Salmendingen und Ringingen. Es handelt sich um eine Aufnahme vom Einschnitt Hohegert. Die Straße wurde von Pf1ästerermeister Jakob Österle und Bauunternehmer Franz Schetter, beide aus Hechingen, ausgeführt. Die Leitung hatte Kreisbaumeister Josef Schmid. Das Material zur Auffüllung wurde vor Bühl im Täle genommen. Von den Gesamtkosten dieses bedentenden Straßenbaues, die sich auf 143924,01 Reichsmark beliefen, hatte die Gemeinde Salmendingen allein 22771,12 Reichsmark aufzubringen. Heute verläuft hier die Landesstraße 450, die ebenfalls dringend wieder einmal ausgebaut werden sollte.

68. Starzeln ist ein im Starzeltal an der Talausweitung des Scharlenbaches gelegenes Haufendorf mit reizvoller Angerbildung. Im Laufe der Zeit hat sich der Ort parallel zur Starzel entlang den dort vorhandenen Straßen ausgedehnt. Starzeln wird schon im Jahre 1090 urkundlich erstmals genannt. Erste Ansiedlungen entstanden hier vermutlich im 6. und 7. Jahrhundert. Im 16. Jahrhundert wurde aus den drei Orten Hausen, Starzeln und Killer das Amt Killer gebildet. Die Luftaufnahme zeigt deutlich den Charakter eines Straßendorfes,

69. Hart an der Bundesstraße 32 steht das kleine Kirchlein in Starzeln, das dern heiligen Johannes Baptist geweiht ist. Das Bild wurde von der alten Ortszufahrt aus aufgenommen, die hier hinunter in das Dorf führte. Diese Zufahrt wurde erst im Jahre 1968 aufgehoben. Damals wurde auch in die Bausubstanz der Kirche eingegriffen, von der ein Teil für einen Fußgängerdurchgang abgetreten werden mußte. Links neben der Kirche ist das - auch heute noch bestehende - Gasthaus 'Höfle' zu sehen, daneben das ehemalige Brauereigebäude samt Landwirtschaft, das nach dem Zweiten Weltkrieg abgebroehen wurde.

70. Im Jahre 1757 gestattete der Fürst von Hohenzollern-Hechingen der Gemeinde Starzeln auf ihr Ansuchen, daß anstatt der enemals einige Bûchsenschuß vom Dorf entfemt gestandenen und vor Jahren zusammengefallen und abgegangenen St-Johannes-Kapelle zu Ehren dieses Heiligen eine neue, hart an dem Flecken gebaut und aufgerichtet werden könne. Der Schlußstein der Kirche trägt die Jahreszahl 1759 der Fertigstellung. Die Kirche wird dem Baumeister Christian Großbayer aus Haigerloch zugeschrieben. Es handelt sich um einen einfachen, kleinen Barockbau mit dreiseitigern Chorschluß und zwiebelgedecktem Dachreiter. Gemalte Pilaster und Flachkuppeln rhythmisieren den Innenraum. Interessant ist der damalige Altaraufbau.

71. Stetten unter Holstein liegt zu Füßen der Burgruine Hölnstein an einem geographisch und topographisch bemerkenswerten Punkt im Laucherttal. Das kleine Haufendorf gruppiert sich in der Talaue zwischen der reizvollen alten Kirche mit Friedhof und der Brücke über die Lauchert. Die parallel zur Lauchert verlaufenden Erweiterungen verlagerten in den letzten Jahrzehnten die Ortsmitte nach Süden und machten auch Stetten zu einern Straßendorf. Die Postkarte muß aus dem ersten Jahrzehnt dieses Jahrhunderts stammen, da gerade das Schwestemhaus erbaut wird. Mitten im Ort ist auch noch das alte Rathaus zu sehen.

72. Die Burg Hölnstein bei Stetten unter Holstein ist nach den vorgeschichtlichen Höhlen in diesem Bereich benannt. Bereits vor 1098 tritt ein Adelbert von Holinstein auf. Da die späteren Herren von Hölnstein und die von Melchingen dasselbe Wappen hatten, nämlich einen oder zwei weiße Flügel in blauem Feld, darf man die beiden sowie die von Lichtenstein einem Urstamm zurechnen. Die Burg Hölnstein war um 1500 bereits zerfallen. Heute gilt die Burgruine als Wahrzeichen des Ortes. Sie ist ein erhaltenswertes Baudenkmal und sollte dringend restauriert und konserviert werden, um den weiteren Zerfall der historischen Stätte zu verhindern.

73. In einer Höhe von 706 Metern liegt Stetten unter Holstein - auf der Schwäbischen Alb und am Flüßchen Lauchert. Die höchsten Erhebungen auf der Markung erreichen knapp 900 Meter. Wenige hundert Meter nördlich des Ortes fließt das Bächlein Erpf in die Lauchert. Auf dem östlich der Ortschaft liegenden 'Schloßberg' ist die Ruine Hölnstein weithin sichtbar. Das Dorf selbst erstreckt sich rechts der Lauchert, die im Jahre 1926 zwischen den beiden Brücken begradigt wurde. Von der Mittelachse aus gibt es heute eine Bebauung bis in die vier Seitentäler hinein. Das Ortsbild wird noch immer von zahlreichen landwirtschaftlichen Gehöften geprägt. Unten im Bild ist die frühere Pfarrkirche vom Jahre 1730 zu sehen, die heute als Friedhofskapelle dient.

74. Dem Straßenausbau zum Opfer fiel im Jahre 1971 das alte Rathaus von Stetten unter Holstein, das freilich sehr ungünstig mitten auf der Straße stand und zudem eine schlechte Bausubstanz hatte. Im Jahre 1796 war es als erstes Schulhaus des Dorfes erbaut worden. 1833 wurde die südliche Hälfte des Hauses angebaut. Untergebracht war auch ein Ratszimmer, so daß das Haus zugleich Schul- und Rathaus war. Es hatte allerdings noch weitere Verwendungen. So diente es unter anderem als Farrenstall und 'Spritzenmagazin' für die Freiwillige Feuerwehr, die im nördlichen Teil einen Geräteschuppen hatte. Bis 1926 verlief der Bach am Rathaus vorbei, dann wurde er verlegt.

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