Buttenheim in alten Ansichten

Buttenheim in alten Ansichten

Auteur
:   Bernhard Bickel
Gemeente
:   Buttenheim
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6523-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Buttenheim in alten Ansichten'

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21 Löwenbräu Buttenheim

Löwenbräu Buttenheim (Ansichtskarte von 1911).

Der stattliche Satteldachbau der Löwenbräu mit dem Diamantrustika-Portal stammt in seinem Kern aus dem 16. Jahrhundert.

Wie Pfarrer Grandinger mitteilt, war das Gebäude in ältester Zeit Wirtshaus, bis es um das [ahr 1740 die Herren von Stiebar kauften und ihre Amtswohnung und Amtierung hineinverlegten. Später wurde das Haus wieder eine Wirtschaft. Seit etwa 120 [ahren gehören die Brauerei und das Wirtshaus der Familie Modschiedler.

Dem politischen Geschick und Durchsetzungsvermögen

des damaligen Buttenheimer Bürgermeisters und Landtagsabgeordneten [ohann Modschiedler ist es zu verdanken, daß im [ahr 1894 eine Bahnstation in Altendorf errichtet wurde. Zehn [ahre lang hatten sich die hiesigen Kommunalpolitiker in einer Vielzahl von Eingaben vergebens um einen Bahnhof in Altendorf bemüht. Die Eisenbahnverwaltung hatte aus angeblichen Rentabilitätsgründen die Anträge stets abgelehnt. Erst als sich der in den Landtag gewählte [ohann Modschiedler für eine Bahnstation einsetzte, wurde diesbezüglich einer neuerlichen Eingabe zugestimmt. Der am

1. Oktober 1894 eröffnete Haltepunkt hieß 'BahnhofButtenheim' , obwohl er auf Altendorfer Grund und Boden lag.

Die auf der vorliegenden Ansichtskarte abgebildete Bahnhof-Restauration ließ [ohann Modschiedler im [ahr 1894 errichten. Bei der abgebildeten Kutsche dürfte es sich um den Pferdepostwagen handeln, der bis zum [ahr 1914 die Strecke nach Drügendorf bediente.

Löwenbrauerei

BUTTENHEIM

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22 St.-Georgenbräu Buttenheim

St.-Georgenbräu Buttenheim (Firmenpostkarte aus den dreißiger Jahren).

Schon damals zählte die St.-Georgenbräu zu den großen Brauereien im Bamberger Land. Nachdem Ende der zwanziger [ahre bereits Depots in Erlangen, Schweinfurt und Nürnberg bestanden, wurde 1932 die Bierlieferung nach Sachsen begonnen. Den höchsten Ausstoß vor dem Zweiten Weltkrieg erreichte die Brauerei im [ahr 1939 mit 18 000 Hektolitern.

Die vorliegende lithographierte Karte wurde in den dreißiger [ahren von der Leipziger Kunstanstalt Eckert & Pflug hergestellt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Firmengelände wesentlich vergrößert und baulich stark verändert.

Wie aus einer alten Steuerrechnung hervorgeht, besteht auf diesem Grundstück bereits seit 1624 eine 'Preustatt'. Bis 1813 haben dann die Familien Knorr, Fleischmann, Großkopf und Elbel die Brauerei betrieben.

Im [ahr 1814 kaufte Peter Modschiedler das 'Wirthshaus mit Brauerei-Geschirr'. Seither, also seit nunmehr über 180 [ahren, befindet sich die Brauerei im Besitz der Familie Modschiedler.

ST. GEORGENBRÄU BUTTENHEIM BAYERN GEORG MODSCH EDLER

23 Der erste Lkw

Der erste Lastkraftwagen der Buttenheimer St.-Georgenbräu (Aufnahme aus dem Iahr 1928).

Der Einsatz von Lastkraftwagen ab dem Iahr 1928 zur Belieferung der verschiedenen auswärtigen Bierdepots stellte einen wichtigen Meilenstein in der Geschichte der Buttenheimer St.-Georgenbräu dar. Stolz posiert der Fahrer Fritz Elbel auf dem Trittbrett des neuen Fahrzeugs für die vorliegende Fotografie. Die Anschaffungskosten für ein derartiges Fahrzeug beliefen sich seinerzeit auf etwa 8400 RM, so daß hierbei ein beträchtlicher Betrag in die Zukunft der Firma investiert wurde.

Beim ersten Lastkraftwagen der Buttenheimer St.-Georgenbräu handelte es sich um einen Mercedes-Benz Pritschen-

wagen Typ N 1 mit Plane und Spriegel, der im DaimlerBenz-Werk Gaggenau produziert worden war. Das Fahrzeug verfügte über einen 6 Zylinder-Vergasermotor mit 3920 ccm Hubraum. Die Motorleistung von 50 PS ermöglichte im dritten Gang eine Höchstgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern. Die Nutzlast des Lasters betrug 1750 kg.

24 Bierbrauer

Firmenangehörige der Buttenheimer St.-Georgenbräu (Aufnahme Ende der zwanziger Jahre).

Vieles, was heute in der Bierherstellung maschinell erledigt wird, mußte seinerzeit noch in mühevoller Handarbeit verrichtet werden. So war beispielsweise die Reinigung der damals noch verwendeten Holzfässer eine körperlich sehr anstrengende Tätigkeit.

Die abgebildeten Brauer der St.-Georgenbräu, die dem Fotografen fröhlich zuprosten, haben auf dem obersten Bierkrug mit Kreide den Paragraphen 11 vermerkt. Der Hinweis auf den Paragraphen 11 ('Du sollst dich nicht erwischen lassen! ') war ein alter Brauerscherz und sollte vor zuviel Biergenuß während der Arbeitszeit warnen.

2S Concordia

Radfahrverein Concordia Buttenheim (Aufnahme aus der Zeit zwischen 1906 und 1914).

Nachdem sich das Fahrrad zum Volksverkehrsmittel entwikkelt hatte, entstanden vielerorts Radfahrvereine. Die Mitglieder des Buttenheimer Vereins Concordia organisierten sehr beliebte, sonntägliche Wanderfahrten mit dem Fahrrad. Bekannt ist, daß sich der Concordia auch viele Unterstürrniger anschlossen.

Die Concordia war der erste Sportverein in Buttenheim überhaupt. Genaue Angaben zur Geschichte des Vereins waren bislang nicht in Erfahrung zu bringen. Es ist zu vermuten, daß sich der Radfahrverein Concordia Buttenheim in der Zeit unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg aufgelöst hat. Von einem der früheren Mitglieder ist bekannt, daß es sich dem im [ahr 192 0 gegründeten Strullendorfer Fahrradverein angeschlossen hat.

Auf der vorliegenden Fotografie ist (in der Mitte der zweiten Reihe von vorne) der Buttenheimer BenefiziatJohann Jakob abgebildet. Die drei Damen dahinter sind (von links nach rechts) Margareta Kalb, Josefa Reinwald und Margareta Kacher.

Das Schild mit der Aufschrift 'Radfahrverein Concordia Buttenheim' wird vom Mitglied Seitz gehalten.

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