Buttenheim in alten Ansichten

Buttenheim in alten Ansichten

Auteur
:   Bernhard Bickel
Gemeente
:   Buttenheim
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6523-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Buttenheim in alten Ansichten'

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26 Fe Buttenheim

Die Mannschaft des 1. FC Buttenheim (Aufnahme aus dem [ahr 1921).

Am 10. April 1921 trafen sich im Gasthaus der Brauerei Reinwald zwanzig sportbegeisterte Buttenheimer Bürger und gründeten einen Fußballverein. Hinsichtlich des Vereinsnamens einigte man sich auf die Bezeichnung' 1 . Fußballclub Buttenheim' . Die Pflege jeglichen Rasensports, insbesondere des Fußballspiels, die Förderung der körperlichen Ausbildung der Mitglieder und die Pflege von Kameradschaft und Geselligkeit wurden als Vereinszwecke genannt.

Schon früh gelang es dem Verein, an der Seigendorfer Straße ein Gelände zu pachten und einen Fußballplatz mit Umkleidekabinen anzulegen.

Diese im Gründungsjahr des Vereins entstandene Aufnahme zeigt die Fußballmannschaft des 1. FC Buttenheim, von links nach rechts, stehend: Karl Schrödel, Hans Wendel, Martin Wirsching, Fritz Elbel, Sigmund Zeh, Fritz Stix, Georg Secknus, Michael Fleischmann, Georg Reichold und Georg Gößwein.

Sitzend: Ludwig Skocek, Lorenz Küpfer und Georg Eichhorn.

Nach dem Krieg wurde derVerein am 5.August 1945 unter dem Namen 'FSV Phönix Buttenheim' wiedergegründet und ist seitdem aus dem Buttenheimer Vereinsleben nicht mehr wegzudenken.

27 'Das sündige Dorf'

Theateraufführung 'Das sündige Dorf' (Aufnahme vom [anuar 1955).

Schon bald nach seiner Gründung sah sich der Buttenheimer Fußballverein mit massiven finanziellen Problemen konfrontiert. Zwar hatte man die Spielfelddrainage, den Sportplatzbau und die Errichtung der Umkleidekabinen fast völlig in Eigenleistung durchgeführt. Für den Erwerb der benötigten Baumaterialien mußten jedoch Darlehen bei der Raiffeisen Buttenheim und beim Bauernverband aufgenommen werden.

Die Einnahmen des Vereins, die in erster Linie aus den Mitgliedsbeiträgen und den Spieleintrittsgeldern bestanden, reichten jedoch bald nicht mehr aus, um die laufenden Kosten zu decken und die Darlehen zu bedienen.

In dieser prekären Situation kam man auf den Gedanken, dem Verein durch Theaterspiele und Tanzveranstaltungen eine weitere Einnahmequelle zu erschließen. Man übernahm vom Gesangverein die noch vorhandenen Teile einer Bühne, die sich ursprünglich im Besitz des Altendorfer Vereins 'Edelweiß' befunden hatte. Die erste Inszenierung 'Das Kreuz in der Klamrri' wurde ein voller Erfolg.

Durch weitere Theateraufführungen und Tanzveranstaltungen gelang es schließlich in den folgenden [ahren, einen Großteil der Schulden zurückzuzahlen und die drohende Liquidation des Vereins abzuwenden.

Ursprünglich aus der Not geboren, hat sich das Theaterspielen zum festen Bestandteil des Vereinslebens entwickelt. Bis heute finden alljährlich im FrühjahrTheateraufführungen statt und zeugen vom großen Engagement und Können der Phönix -Theatertruppe.

Die vorliegende Aufnahme entstand im [ahr 1955 anläßlich der Inszenierung des Stückes 'Das sündige Dorf'.

Von links nach rechts sind folgende Personen abgebildet, hintere Reihe: Andreas Köhler, Gundi Arold und [ohann Modschiedler.

Vordere Reihe: Irmgard Slembeck, Richard Frank, Hanni EIbel, Fritz Kraus, Fritz Kauer, Otto Lindner und Hans Slembeck.

Die Regie führte damals Wilhelm Ulrich.

28 Kriegerdenkmal

Kriegerdenkmal (Ansichtskarte von 1925).

Zu Ehren der 26 im Ersten Weltkrieg gefallenen Buttenheimer errichtete der Kriegerverein im [ahr 1924 ein Denkmal. Es wurde vom Bamberger Bildhauer Bauer entworfen und aus Eggolsheimer Sandstein gefertigt.

Die Katholische Pfarrpfründestiftung hatte zwischen Pfarrhaus und Kirche das benötigte Areal zur Verfügung gestellt. Die Postkarte wurde zur Einweihung des neuen Kriegerdenkmals (Pfingsten 1925) gedruckt.

Im Zweiten Weltkrieg hatte Buttenheim weitere 57 gefallene oder vermißte Soldaten zu beklagen. Das Kriegerdenkmal wurde mit neuen Gedenktafeln ausgestattet und am 16. August 1959 wiederum eingeweiht. Seither dient es als Gedenkstätte für die Gefallenen und Vermißten beider Weltkriege.

Der 'Veteranen-Krieger-Soldaten Verein Buttenheim & Umgebung' wurde am 2. Februar 1892 vom Gastwirt Karl Stölzle, dem Wagnermeister [ohann Schiller, dem Bäckermeister [ohann Weinkamm, dem Postboten [ohann Dennerlein, dem Müller [ohann Dumpert und dem Maurermeister [ohann Dennerlein gegründet.

In den ersten Vereinsjahren wurde eine aufwendig gearbeitete Fahne angeschafft, die noch heute vorhanden ist.

Kriegerdenkmal - Buttenheim, Ofr.

29 Nepomuk

Blick vom Nepomuk Richtung Stockgasse und Seigendorfer Straße (Luftbildaufnahme aus dem [ahr 1958).

Das Flugzeug befand sich bei dieser Aufnahme südöstlich der Ortschaft. Der Weg über den Deichselbach, den wir im Vordergrund sehen, ist die Verlängerung des Streckfußes und diente damals ausschließlich der Erschließung der Flur. Das Stromhäuschen stand seinerzeit am südöstlichen Ortsrand.

Heute beginnt in diesem Bereich das Neubaugebiet 'Am

N epomuk'. Es verdankt seinen Namen der im [ahr 1791 neben der Brücke aufgestellten Nepomukstatue, die auf der vorliegenden Aufnahme von der großen Linde verdeckt wird. Die Statue wurde in jüngerer Zeit durch eine Kopie ersetzt. Das Original wurde in der Buttenheimer Pfarrkirche aufgestellt.

In diesem seit jeher von Hochwasser bedrohten Areal sollte der heilige Johannes von Nepomuk als Brückenheiliger den Übergang über den Deichselbach schützen. Daß die Angst vor dem Wasser berechtigt war, bewies die große Überschwemmung vom Juni 1816, die einige Menschenleben forderte und erheblichen Sachschaden verursachte.

Diese Flutkatastrophe wurde vom Bamberger Bibliothekar Heinrich Ioachim Iàck ausführlich in einem Buch beschrieben, dessen Erlös für die damaligen Opfer des Unglücks vorgesehen war.

In unseremJahrhundert gab es in den [ahren 1901,1934 und 1961 wiederum größere Überschwemmungen.

Im Neubaugebiet zwischen Stockgasse und Seigendorfer Straße standen damals nur einige Häuser im Bereich des jetzigen Schwalbenwegs. Jenseits der Seigendorfer Straße ist als einziges Gebäude die alte Dreschhalle zu sehen.

30 ButtenheimerVolksschule

Die Buttenheimer Volksschule am Prügelweg (Aufnahme aus dern Iahr 1964).

Nachdem sich Mitte der fünfziger [ahre abzeichnete, daß das im [ahr 1907 errichtete, alte Schulgebäude für die Zukunft einen sachgerechten Schulbetrieb kaum mehr gewährleisten konnte, entschloß sich die Gemeinde Buttenheim, auf dem Areal hinter der bisherigen Schule einen Neubau zu errichten. In den [ahren 1958 bis 1960 entstand ein modern konzipiertes Schulhaus mit großen Glasflächen. Die Wandfläche neben dem Haupteingang und die Wände im Treppenhaus wurden künstlerisch gestaltet.

Auf der vorliegenden Fotografie ist der Buttenheimer Landwirt Anton Sauer abgebildet, wie er gerade sein Kuhgespann an der neuen Schule am Prügelweg vorbeiführt. Die zur Schule gehörenden Lehrerwohnungen schuf die Gemeinde Buttenheim durch den Bau eines Zweifamilienhauses an der Hauptstraße. In diesem Zweifamilienhaus ist schon seitJahren die Buttenheimer Gemeindekanzlei untergebracht.

Der Umstand, daß die Straße an der neuen Schule 'Prügelweg' heißt, hat übrigens nichts, wie man vielleicht denken könnte, mit allzu handfesten pädagogischen Maßnahmen in der Volksschule zu tun. Der Name leitet sich - genauso wie bei der Stockgasse - von den früher auf die Fahrbahndecke gelegten Holzstücken ab, die eine bessere Befahrbarkeit des Weges ermöglichen sollten.

In den siebziger Jahren errichtete die Marktgemeinde Buttenheim an der Schulstraße den neuen großen Verbandsschulkomplex.

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