Buxtehude in alten Ansichten

Buxtehude in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. Margarete Schindler
Gemeente
:   Buxtehude
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3095-0
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Buxtehude in alten Ansichten'

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19. Sogar der Ratskeller blieb, wenn auch nur durch Trümmer zugänglich, geöffnet, Aber der Magistrat wollte keine Restaurierung des historischen Gebäudes. Man hatte es schon seit Jahrzehnten für unzulänglich gehalten und immer wieder Umbauten geplant.

20. Die betont schlicht gehaltene Grundsteinlegung für den Neubau erfolgte dann am 20. März 1913. Der Entwurf stammte von dem Architekten H. Sasse, Hannover. So wie es damals errichtet, steht das Rathaus noch heute.

21. Die Pfarrkirche St. Petri wurde im ausgehenden 13. oder 14. Jahrhundert erbaut, und zwar als dreischiffige gotische Gewö1bebasilika aus Backstein. Der Bliek auf Chor und Seitenschiffe erfaßt auch noch den Turm. Sein Helm ist 1853 vom Blitz beschädigt und danach in neugotischer Manier wieder aufgebaut worden.

22. Diese Ansicht von Südosten umfaßt die alte Petrikirche beinahe in ihrer gesamten Länge und zeigt das Haupt- und Seitenschiff mit dem Brauthaus.

23. Das Innere imponiert durch das große, hohe Mittelschiff', welches über den Nischen des Obergeschosses durch später eingebaute Zuganker zusammengehalten wird. Das Mauerwerk ist, wie in der Gegenwart, weiß getüncht. Auch die Ausstattung blieb im wesentlichen bis heute unverändert.

24. Hier geht der Bliek aus dem Mittelschiff auf die weitgestellten Arkaden des südlichen Seitenschiffes. Der Eingang durch das Brauthaus ist verdeckt von einer hölzernen Empore aus der Zeit des blinden Königs Georg V.

25. An der Westseite unter dem Turm stand seit 1701 eine Schnitger-Orgel, von den Zeitgenossen hochgerühmt. Sie wurde bei dem erwähnten Turrnbrande zerstört. Seitdem nimmt den Platz dort die Orgel mit dem neugotischen Prospekt von 1859 ein.

26. Schwerwiegende Schäden an dem Kirenengebäude machten dann in den Jahren 1898-1899 eine gründliche Restaurierung nötig. Hier schaut man in den schon teilweise abgetragenen Chor. Die Gewölbe sind bereits entfernt.

27. Nachdem auch die beiden Seitenschiffe mit Brauthaus und Sakristei niedergelegt waren, begann man mit dem Wiederaufbau. Dieser wurde in weitestgehender Anlehnung an den alten Bestand aufgeführt. Auf dem Bilde sieht der Betrachter von Osten in das noch offene Mittelschiff.

28. Um die lahrhundertwende war die Petrikirche dann wiederhergestellt. Der Chor erhielt bunte Glasfenster. Die Fotografie zeigt die neue Ausmalung, welche ganz im Geschmack jener Zeit erfolgt war. Bei den letzten, 1967 beendeten Restaurierungsarbeiten, hat man dann zur ursprünglichen Farbgebung des Innenraumes zurückgefunden.

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