Buxtehude in alten Ansichten

Buxtehude in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. Margarete Schindler
Gemeente
:   Buxtehude
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3095-0
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Buxtehude in alten Ansichten'

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39. Realschullehrer Elfers um 1900 mit einer Septima, also einer Vorklasse der höheren Lehranstalt. Das Bild beinhaltet den realisierten Traum von der kleinen Schülerzahl. Aber welcher moderne Padagoge gäbe sich mit dem damaligen Gehalt zufrieden? Es betrug etwa ein Drittel von dem eines Regierungsrates.

40. Das wichtigste gemeinsame Fest aller Buxtehuder ist seit undenklichen Zeiten das sommerliche Königsschießen der Schützengilde von 1539. Um das Jahr 1880 steilte sich das Joppenrott auf der alten Kranbrücke bei Rüdiger dem Fotografen. Im Hintergrund erkennt man die Häuser am Westfleth.

41. Zu den zeittypischen Gruppenaufnahmen des beginnenden 20. Jahrhunderts muß man wohl auch die des Radfahrer-Clubs rechnen.

42. Diese Liebhaberaufführung des Gesangvereins Euterpe von 1900 dokumentiert fast penetrant einseitig nationalen Geist Wilhelminischen Bürgertums: Der sterbende Krieger im Vordergrund, urnsorgt von der frommen Schwester, daneben der große Reichsschild, und über allem die füllige, vollbusige Germania mit Schwert und Krone.

43. Von überspannten Ideen führt dieses Bild zurück in den Alltag der Kleinstadt. Senatoren aus der Kaufmannschaft sitzen hier zusammen mit befreundeten Akademikern beim behaglichen Abendplausch am Stammtisch des Hotels Mackenthun,

44. In den Rahmen dieser überschaubaren und tätigen Welt gehört auch Hermann Weber (1845-1934). Von Beruf Zigarrenmacher mit eigenern, kleinen Laden, profilierte er sich früh als Vertreter der Arbeiterschaft und wurde 1919 erster sozialdemokratischer Senator in Buxtehude.

45. Pastor Höpfner wirkte von 1874 bis 1907 an der Petrikirche, zuletzt als Primarius. Sein Porträtfoto charakterisiert ihn als korrekten, kühlen Diener von Kirche und Staat. Für die von Handel und Gewerbe geprägte Kleinstadt Buxtehude aber muß der Typ einer solchen Persönlichkeit eher als Ausnahme gelten.

46. Auch das Stadthaus des Erzabtes von Harsefeld nahm in dem kleinen Buxtehude stets eine Sonderstellung ein. Seit 1399 war das Grundstück im Besitz des Klosters. Das abgebildete Gebäude entstammt den Jahren zwischen 1618 und 1628 und ging später in Privatbesitz über. Heute stellt es das erste im Rahmen der Altstadtsanierung ganz restaurierte Einzelobjekt dar.

47. Etwa gegenüber dem Quartier der Äbte, mit der Traufenseite zur Petrikirche, steht ein inzwischen stark verändertes Haus, das auf dem Bilde noch eine charakteristische Utlucht aufweist. Es wurde 1794 für die Lateinschule neu errichtet, da die älteren Gebäude nicht mehr ausreichten.

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48. Die zweigeschossigen Häuser Fischerstraße 3 und 5 mit dem reich geschmückten Fachwerk an den Vorkragungen dürften um 1600 entstanden sein. Das zweite Gebäude hat man um 1920 abgebrochen, während das im Vordergrund stehende, welches die Nummer 3 trägt, vor einigen Jahren vorbildlich restauriert ist.

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