Buxtehude in alten Ansichten

Buxtehude in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. Margarete Schindler
Gemeente
:   Buxtehude
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3095-0
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Buxtehude in alten Ansichten'

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69. An einem heißen Somrnernachmittage, dem 14. August 1911, brach um 14.30 Uhr in dem Hinterhause des Gastwirtes Koop, Breite Straße, ein Feuer aus. In wenigen Sekunden stand die ganze Scheune in Flammen. Diese griffen rasch auf die benachbarten Gebäude über. Hier sieht man den Beginn ihres Zerstörungswerkes.

70. Die alten, eng gebauten Fachwerkshäuser boten einen leichten Brennstoff. Von Haus zu Haus schritt das Feuer weiter, alles bis auf den Grund niederbrennend. So berichtete das Stad er Tageblatt am 15. August 1911. Der ganze Komplex zwischen der Breiten- und Kirchenstraße bildete bald ein einziges Flammenmeer. Im Westen reichte es bis zum Fleth bei Rüdiger.

71. Im Osten konnte dem Feuer an der Langen Straße Einhalt geboten werden. Auch das alte Rathaus brannte bis auf die Mauern nieder. Die Fotografie ist wohl vom Turme der Petrikirche aus aufgenommen worden.

72. Der Brandschaden ist ein enormer und trifft besonders in der Kirchenstraße viele kleine Leute, die meist gering oder gar nicht versichert sind und auch nur wenig von ihrer Habe retten konnten. Es diirften ungefiihr 50 Familien obdachlos sein. Bald nach dem 14. August 1911 ebnete man das zerstörte Stadtquartier ein. Die Abbildung zeigt dieses nochmals von der Kirche her.

73. Östlich von St. Petri jetzt ein Bliek in die Abtstraße. Die Bildfolge nähert sich nun dem ältesten Siedlungsraum. Hier, im Nordteil der Stadt, durchzieht nämlich ein Sandrücken das weite Moor. Dies war daher die Stelle, wo sich die erste Möglichkeit zur Errichtung von Häusern bot.

74. Durch kurze, winklige Gassen mit vielfach traufenständigen Häusern unterscheidet sich dieser Raum deutlich von der übrigen Stadt. Das wird auch auf der Fotografie sichtbar, welche den nördlichen Teil der Abtstraße zeigt.

75. Auf diesem Bilde ist gleichfalls die ganz anders geartete Struktur des Altstadtkernes erkennbar. Der Betrachter sieht nach Norden auf die Häuser 'Bei der Kirche'. Hier, nahe dem Gotteshause, sind wahrscheinlich die ersten Märkte abgehalten worden. Im Hintergrund der alte Wedemhof, das spätere Krankenhaus.

76. Jetzt richtet sich der Bliek westwärts durch die Fischerstraße über das Fleth bis zur früher dort gelegenen 'Einhorn-Apotheke'. Diese befindet sich seit dem Jahre l734 im Besitze der Familie Leddin.

77. Eines der meistgemalten und am häufigsten fotografierten Motive aus dem alten Buxtehude: die Ausbauten über dem Fleth nahe der Schleuse. Es waren zumeist Aborte, welche in das darunter fließende Wasser entleerten. Vor einiger Zeit hat man sie samt den zugehörigen Fachwerkhäusern abgerissen.

78. Dieses Bild zeigt die Flethanlage, von Norden gesehen, Beide Ufermauern bestehen aus Findlingen. Der grachtartige, nach niederländischem Muster angelegte Wasserlauf ist der durch die Stadt geleitete Estefluß. Er diente als Binnenhafen und war bis zur Karnmühle voll schiffbar.

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