Buxtehude in alten Ansichten

Buxtehude in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. Margarete Schindler
Gemeente
:   Buxtehude
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3095-0
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Buxtehude in alten Ansichten'

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79. Weiter südlich fällt der Bliek auf das Ostfleth mit der Bäckerei Schmidt. Ganz rechts eine der Treppen, die zum Wasser führten. Unten gossen die Frauen und Mägde ihre Eimer aus, wuschen und spülten aber auch die Wäsche. Der Gedanke an Hygiene kam ja erst im 19. Jahrhundert auf.

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Westfleth

80. Am Westfleth stehen die Fachwerkgiebel im Windschatten und sind daher bis heute gut erhalten geblieben, Das Foto für die obige Postkarte ist nach 1900 bei der mittleren Brücke an der Breiten Straße aufgenommen, als die gegenüberliegende Ufermauer bereits in Fabrikziegeln neu aufgeführt war.

81. Noch 1847 stand hier das Moortor. Jahrhunderte hindurch hielt es allein die Stadt nach Nordosten offen, denn die Lange Straße endete bis 1837 am Petriplatz. Die abgebildete Gaststätte heißt auch heute noch 'Zum Fährhaus'. Es ist aber ein Neubau an die Stelle des alten getreten.

Buxtehude

Halenpanorama

82. Diese Postkarte zeigt von Nordosten den großen Hafen vor der Altstadt. Links nochmals die Moortorstraße. Das weiße Gebäude in der Bildmitte ist das Zollamt, welches 1869-1870 an Stelle der alten Frohnerei, dem Strafgefängnis für schwere Verbrecher, errichtet worden ist.

83. Die Este hatte als Verkehrsweg bis in die napoleonische Zeit überlokale Bedeutung. Erst als der bequeme Elbübergang bei Harburg entstand, verlor Buxtehude seinen Rang als einzige Fährstation neben Stade. Die günstige Wasserstraße wurde aber auch weiterhin viel benutzt. Auf dem Bilde ist es der Doppelschraubendampfer 'Elbe', der um 1900 zu einer Vergnügungsfahrt abgeht.

84. Der Anlegeplatz für diese Fahrgastschiffe befand sich vor dem Hause M. Pickenpack, Moorender Straße. Die Firma war auch Eigner des abgebildeten Raddampfers 'Primus'. Er ist bei der ersten großen Katastrophe der niederelbischen Passagierfahrt in der Nacht des 21. Juli 1902 untergegangen. Der Heizer Steffens und 102 Ausflügler fanden damals den Tod in den Wellen.

85. Ganz im nordöstlichen Winkel der Stadt war der Platz für die mittelalterlichen 'staven', die Badestuben. Mit dem Niedergang dieser hygienischen und geselligen Einrichtungen zu Beginn der Neuzeit begann auch der soziale Abstieg des Viertels. Der Bliek geht hier nach Norden in den Stavenort. Das Tor vorn rechts führt zum Ostviver.

86. Auf engstem Raum standen in diesem Quartier, nur durch schmale 'Gänge' voneinander getrennt, die Reihen mehrgeschossiger Fachwerkhäuser. ln ihnen wohnten die sozial Schwachen des alten Buxtehude, bis endlich moderne Stadtsanierung hier Wandel schuf und das Stavenort- Viertel auflöste.

87. Die Bretterverschläge hinter den Häusern am Viver sind die Aborte für den eben gezeigten zweiten und ersten Gang des Stavenortes. Dies ist eines der Beispiele, an denen sich einmal das Elend älterer Zeiten anschaulich aufweisenläßt.

J3uxtehuoe - .Lange-Strasse

88. Die Lange Straße ist neben dem Fleth die zweite tragende Längsachse im Stadtgrundriß. Hier sieht man auf die Giebel der Westseite zwischen Markt und südlichern Viverarm.

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