Calau in alten Ansichten Band 2

Calau in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Lothar Täubner
Gemeente
:   Calau
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6221-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Calau in alten Ansichten Band 2'

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9 Der alte Rathausturm. Dieser prächtig gestaltete Turm ist auf dem Foto besonders gut getroffen. Im Turmstübchen des Rathauses waren einst die vom Pastor Lützen zusammengetragenen Altertumsschätze aus Calau und Umgebung untergebracht. Pastor Lützen hatte von 1897 bis 191 7 an der Landkirche als Archidiakonus gewirkt und wurde in der Sammlung von alten Schatzen vom damaligen Bürgermeister Weise unterstützt. Nach seinem Weggang 1917 verwaiste alles, bis 1927 der Lehrer Bernhard Menzel die Sammlung ûbernahm. Ihm wurde das große Zimmer 6 im Rathaus als Aufbewahrungsort für die Sammlungen zur Verfügung gestellt, bis 1935 das Museum eingerichtet war.

10 Der alte BauernhofHeyde urn 1930. Im Iahre 1810 ließ sich der 1784 geborene Ernst Wilhelm Heyde, Besitzer der Gastwirtschaft 'Zur

Sonne' am Marktplatz, in der Poststraße einen 'Sornmersitz' erbauen. Daraus wurde unter den nachfolgenden Erben eine angesehene Landwirtschaft. Der jetzige Besitzer Fritz Heyde hatte seinen Hof, den Lehrbetrieb für Landwirtschaftslehrlinge, Zuchtbetrieb für Schweine- und Rinderzucht, Vermehrungsbetrieb für Kartoffeln und Getreide nicht in die LPG eingebracht. [etzt sind die Ländereien verpachtet, da keine der vier Töchter sich der Landwirtschaft zugewandt hat.

11 Die Stadt- und Landkirche. Ein besonderes Wahrzeichen war der rund 68 Meter hohe Kirchturm, der höchste der Niederlausitz. Von seinem Altan ist ein schöner Rundbliek auf die Stadt und ihre Umgebung möglich. Zu bestimmten Anlässen, wie zum Weihnachtsmarkt, läßt von dort oben eine Bläsergruppe festliche Weisen ertönen. Vor Weihnachten 192 8 wurde eine neuzeitliche Kirchturrnuhr eingebaut, mit zwei zifferblättern von je zwei Metern Durchmesser an der Ost- und derWestseite. Nachts wurde sie elektrisch beleuchtet. Dazu wurde der 'Kalauer' gebildet: 'Warum hat der Turm zwei Zifferblätter? - Damit zwei Calauer zugleich nach der

Zeit sehen kónnen!

Im Mittelalter war die Stadtkirche von einem Friedhof umgeben, von dessen Existenz einige alte verwitterte Grabtafeln an der Kirchmauer zeugen.

1 2 Sakristeianbau mit Kirchennordeingang. Dieser rnit Feldsteinen und Raseneisenerz errichtete Anbau läßt annehmen, daß der erste Bau ein romanischer Feldsteinbau war. So sind auch im Hauptbau noch Überreste vorhanden. Auf solchen frühesten Grundmauerbauteilen, die wohl bis ins 13. [ahrhundert zurückreichen, ist der spätgotische, mehrfach umgebaute Backsteinbau im 14. [ahrhundert errichtet worden.

13 Altar der Stadtkirche vor der Zerstörung 1945. Der in Calau geboreneAndreas Schulze arbeitete in Torgau als Bildhauer, und er hatte 1643 eine Kanzel (Bild 14) und 1650 einenAltar im Renaissancestil für die Stadtkirche geschaffen. Der Brand von 1945 und der danach erfolgte Einsturz des Deckengewölbes haben leider diese Stücke zertrümmert. Arbeiten von diesem Künstler sind noch zu finden in Kemmen mit einem wertvollen Schnitzwerk aus dem [ahre 1 649 sowie in Freienhufen, Luckau und in der Cottbuser Oberkirche.

14 Ehemalige Kanzel und Orgel der Stadtkirche. Der Orgelprospekt stammte von Georg Wolschke aus dem Iahre 1676 und ist ebenso wie die links auf dem Bild sichtbare Kanzel von Andreas Schulze 1945 zerstört worden. Die jetzt vorhandene Orgel stammt aus den [ahren 1953/54 von der Firma Schuke Potsdam und müßte um ein zweites Manual erweitert werden.

15 Die Freiwillige Sanitätskolonne. 1901 bildete Kreisarzt Dr. Otto Gottschalk aus den bislang bestehenden Sanitätsgruppen des Kriegervereins Calau die 'Freiwillige Sanitätskolonne'. Ihr gehörten Veteranen der vergangenen Kriege an, die meist als Sanitäter gedient hatten. Nach dem Ersten Weltkrieg übernahm Dr. Fuhr, der 1908 hier seine Praxis eröffnet harte, den Vorsitz der Kolonne und führte auchAusbildungskurse durch. Auf dem Foto die Mitglieder zum 25jährigen Bestehen und der feierlichen Fahnenweihe am 6. Juni 1926.Ab 1935 wurden mit der 'Gleichschaltung' auch die Verbände des Roten Kreuzes den faschistischen Zielen un-

tergeordnet. So erfolgte die Umformung in den 'DRKSanitätszug' und der Vorsitzende hieß von nun an DRKFeldführer.

1 6 Fahnenträger und Begleiter von der Freiwilligen Sanitätskolonne Calau nach der Fahnenweihe arn ó.Tuni 1926. Von links Herr Schrader, Fahnenträger Herr Danske und Herr Beyer.

1 7 Vereinshaus des Evangelischen Männer- und Iünglingsvereins Calau. In dieses Haus in der Straßengabel zwischen Buckower und lübbenauer Straße zog nach der Wiedereinführung der Wehrpflicht 1935 das Wehrkreiskommando Calau ein. Bei

der Einnahme der Stadt durch sowjetische Truppen 1945 zerstört, wurde später an dieser Stelle ein normalesWohnhaus errichtet.

18 Festumzug des Junggesellenvereins Calau im Sommer 1925.Mitseinen3 850 Einwohnern besaß Calau im Iahre 1929 nicht weniger als etwa sechzigVereine, Vereinigungen, Ortsgruppen usw Dieser Junggesellenverein bestand seit dem Iahre 18 SI. Beim jährlichen Sommerfest zogen die Mitglieder in angemessener Festkleidung unter Mitführung einer Bundeslade mit wichtigen Urkunden und Papieren durch die Straßen der Stadt.

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