Calw in alten Ansichten

Calw in alten Ansichten

Auteur
:   Walter Staudenmeyer
Gemeente
:   Calw
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1786-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Calw in alten Ansichten'

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19. Die Aufnahme entstand vor dem Jahre 1927. Damals erhielt die Rathausfront das heutige Aussehen. Rechts vom Rathaus zeigt sich das um 1500 erbaute Steinhaus in seiner ursprünglichen Gestalt. Das Gebäude links vom Rathaus gehört heute zum Rathaus. Das sich daran anschließende Haus Dongus-Diem mußte bei der Verbreiterung der Salzgasse abgerissen werden.

20. Der Halle unter dem Rathaus kam bis zum Anfang des vorigen Jahrhunderts deshalb besondere Bedeutung zu, weil dort die Bäcker und Metzger Verkaufsstände hatten. Bis vor einigen Jahren befand sich dort noch ein Obststand, der - wie wir aus einem Brief erfahren - zu den Kindheitserinnerungen von Hermann Hesse gehörte.

21. Wenn auch ohne Fachwerk, aber durch die aufeinander abgestimmten Gebäude, zeigt sich in diesem Bild der Marktplatz in seiner Geschlossenheit, die sich - vom unteren Bereich abgesehen - bis heute fast unverändert erhalten hat.

22. Neben dem Rathaus wird das Haus des Ratsdieners von der abendlichen Sonne beschienen. Ihm schließt sich das jetzt abgebrochene Werkstattgebäude des Schuhmachermeisters Dongus an. Über die flachen Treppen auf der rechten Bildseite gelangt man in das Haus des Buchbindermeisters Bub. Das in der gleichen Flucht liegende Gebäude mit den vielen Fenstern ist das Gasthaus' Zum Hirsch'.

23. Hinter dem Rathaus stand das Gasthaus 'Zur Kanne', dort wo sich heute der Ornnibusparkplatz befindet. Hermann Hesse erinnerte sich, daß 'im Garten des Kannenwirts die Hühner gackerten'. Ferdinand Stälin hat andere Erinnerungen an dieses Gebäude: 'Unt er uns gesagt, meine Tänzerin walzt zwar gut, legt sich einem aber so schwer in den rechten Arm, daß man es noch den andern Tag empfindet, auch kommt einer, der gem und regelmäßig und langsam tanzt, nicht wohl bei ihr an.'

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Marktplaiz

24. Das Bild zeigt uns den unteren Marktplatz. Links befinden sich das Geburtshaus von Hermann Hesse und die heutige Dresdener Bank. Im rechten Winkel dazu erkennen wir die jetzige Kaufstätte, das ehemalige Hotel Hirsch und das Haus Hartmann. Im Bild schließen sich rechts das jetzt abgebrochene Haus Dongus-Diem und der heutige Erweiterungsbau des Rathauses an. Die Personen auf dem Marktplatz tragen die Tracht des CaIwer Waldes.

25. Nachdem in Calw von 1872 an ein Verschönerungsverein erste Schritte im Bliek auf Fremdenverkehr ermöglichte und unternahm, wurde auch noch ein Verein zur Hebung des Fremdenverkehrs gegründet. Die Stadt beteiligte sich an den Bestrebungen. Kurkenzerte im Stadtgarten fanden statt, die Nikolausbrücke und Kapelle wurden bengalisch beleuchtet und ein Wald-Café wurde eingerichtet. Folklore und Nostalgie wurden effenbar schon um die Jahrhundertwende in ihrer Werbewirkung erkannt.

26. 'Vorsichtig distanziert' führen die beiden Männer ein kleines Gespräch, weil der links stehende sich ja - man erkennt es an der Mütze - eigentlich im Dienst befindet. Was mag sich wohl in dem fest verschnürten Paket befinden und worüber mögen sie sich unterhalten? Oberamt und Stadtkirche bilden den gewichtigen, aber nicht wuchtigen Hintergrund der kleinen Szene.

27. In den Jahren 1901/1902 wurde die Straße nach Altburg neu gebaut. Man führte sie um den Schloßberg herum und böschte sie im Marktplatzbereich an, um den steilen Anstieg am Ende des Marktplatzes auszugleichen. Die deshalb notwendig gewordene Mauer am Oberen Marktplatz erhielt im Volksmund die Bezeichnung 'Klagernauer der Stadt Calw'. Man beklagte nämlich den Verlust des gewohnten, geschlossenen Bildes des Marktplatzes. Hinter den Bäumen erhebt sich das ehemalige Oberamt, das nach der Stadtzerstörung 1692 als Amtsbehausung für den Vogt errichtet wurde, später als Dienstsitz des Oberamts diente und von 1938 an Landratsamt war bis zum Neubau dieses Amtes in der Vogteistraße.

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28. Salzkasten und Rathaus umschließen einen kleinen Platz, auf dem früher der Fruchtmarkt stattfand. Im Salzkasten wurde der städtische Salzvorrat aufbewahrt, da bis zum Beginn des vorigen Jahrhunderts der Verkauf von Salz an die Bevölkerung der Stadt zustand.

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