Calw in alten Ansichten

Calw in alten Ansichten

Auteur
:   Walter Staudenmeyer
Gemeente
:   Calw
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1786-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Calw in alten Ansichten'

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29. Das holprige Pflaster der Metzgergasse paßt zu den alten Giebeln. Daß der Schießbach, sofern er Wasser führt , unter den Häusern auf der linken Seite der Nagold zueilt, beeinträchtigt ihre Standfestigkeit nicht. Im ersten Gebäude auf der rechten Seite befand sich eine Wirtschaft, die gerne von den Insassen des unweit gelegenen ehemaligen Spitals aufgesucht wurde. In diese Wirtschaft hat Hermann Hesse seine Erzählung 'In der alten Sorine' gelegt. Daß Eigentumswohnungen auch früher schon bestanden, wird aus der luftig angebauten Treppe deutlich. Sie und andere minderten die Probleme dieser Art des Wohnens. Die Gaslaterne nahm dem Pflaster seine Gefährlichkeit auf dem nächtlichen Heimweg.

30. Wir blieken auf den Anfang der Badstraße, die ihren Namen von den Badwiesen hat, die sich an der Stelle des Postamts befanden. Das Haus Hägele hat noch keine Arkaden, der Hermann Hesse-Brunnen steht noch an seinem ursprünglichen Platz, auf dem er 1920 errichtet worden war. Ein Bliek auf die Häuser zeigt, daß Werbung nicht erst ein Kind unserer Tage ist.

31. Unbehelligt vom Trubel des l2Uhr-Verkehrs kommen die Buben aus der Schule zurück. Im Hintergrund erkennt man den sanften Schwung, durch den die Badstraße ihren städtebaulichen Reiz erhielt.

32. Diese vier Gebäude bildeten den östlichen Saum der Bahnhofstraße. An die Stelle des ausladenden Gebäudes von Flaschnermeister Rentschier trat der Neubau des Modehauses Jähnig , heute Haydt. Die sich nach rechts anschließenden Gebäude wurden zwar in ihrem Aussehen verbessert , blieben jedoch in ihrer Gestaltung unverändert.

33. 'Die Stadt machte um diese Zeit einen sehr bäuerlichen Eindruck; Heuwagen, Heugeruch und Sensendengein erfüllte die Straßen und Lüfte; wenn nicht die zwei Fabriken gewesen waren, hätte man geglaubt, in einem Dorf zu sein.' An dieses Wort von Hermann Hesse erinnert einen die Aufnahme, wenn auch die Motorisierung schon Eingang gefunden hat. Auf der linken Bildseite sehen wir das 'Waldhorn' und das Reichert'sche Haus, an das sich das heute verkürzte Haus Schuhmacher anschließt. Die anderen Gebäude mußten der Marktbrücke weichen.

~I.

34. Geruhsamen Treiben begegnen wir auf diesem Bild. Der Bliek geht in Richtung Adlereck. In der Bildmitte erhebt sich der Gasthof 'Zum Rappen' an seinem ursprünglichen Platz. Gegenüber lädt das Café Hammer zu einem Besuch ein, ebenso die Wirtschaft 'Zum Lamm'. Ob sich dort wohl schon die Besitzer der vor der Schmiede abgestellten Handwagen befinden?

35. Rappen unter dem 'Rappen' könnte man dieses Bild überschreiben. Es scheint so, als ob sie dem (abgebrochenen) Gasthaus 'Zum Adler' zustreben wollten. Der junge Mann mit dem schweren Eimer an der Hand wird sie aber wohl rechts hinüber leiten zum Anwesen des Ökonomen und Reichstagsabgeordneten Dingler in der Bahnhofstraße.

36. Streben Oma und Enkelkind in verschiendenen Erwartungen dem Restaurant Schlanderer zu? (Heute abgebrochen, Parkplatz an der Marktbrücke.) Die Oma hofft Eier, die sich vermutlich in dem Korb befinden, verkaufen zu können. Das Enkelkind träumt von einer kühlen Limonade, die um diese warme Tageszeit sicher ein Hochgenuß wäre.

37. Auf diesern Bild stehen noch die Häuser in der Bischofstraße. Die heutige Marktbrücke überquert die Nagold dort, wo der eiserne Steg sichtbar ist. Anstelle des Parkhauses ist noch die Westenfabrik von Christian Ludwig Wagner zu sehen.

38. Der Bliek geht von der heutigen Alten Apotheke in Richtung 'Calwer Markt'. Das Gebäude mit dem reizvollen Doppelgiebel stand früher an dieser Stelle und gab der Marktstraße ihr heimeliges Aussehen.

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