Cham in alten Ansichten Band 2

Cham in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Hermann Steiner
Gemeente
:   Cham
Provincie
:   Zug
Land
:   Schweiz
ISBN13
:   978-90-288-6642-3
Pagina's
:   96
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Cham in alten Ansichten Band 2'

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36 Musikkapelle

Hier sieht man die Musikkapelle innerhalb eines Festzuges. In den Iahren 1870 bis 1880 entwickelte sich in Großwallstadt eine sogenannte Ortskapelle, die zu den ersten am Untermain zählte. Initiator war Karl Scheer, der den Schneiderberuf ausûbte und in seiner Freizeit ein begeisterter Musiker war. Vor allem spielte erTrompete und Geige.

Seinen Kindern, Verwandten und Bekarmten versuchte er das Musizieren beizubringen. So entwickelte sich allmählich die 'Scheer-Kapelle', die 'Streichrnusik' spielte.

1920 kalmte Schreinermeister Franz Faust junge Leute für Musik begeistern und initiierte die 'Faust-Kapelle', die mit Marschmusik erfreute.

1933 schlossen sich beide Kapellen unter der Leitung von Franz Faust zusammen. Während des Krieges war die Kapelle 'fûhrerlos', doch glücklicherweise wurde rechtzeitig Lehrer Weiler von Obernburg nach Großwallstadt versetzt und kümmerte sich ab 1948 wieder um die Blaskapelle. Peter Rittger aus Kleinwallstadt löste ihn dann einige Iahre später ab.

Am 3. November 1961 wurde der Musikverein 'Frohsinn' gegründet, der sich gleich nach seiner Gründung der Interessengemeinschaft Blasmusik Untermain anschloß.

Im [ahre 1970 übernahm Helmut Köhler den Dirigentenstab. Man nannte sich nun 'Großwallstädter Musikanten' und hatte in der Folgezeit viele Höhepunkte und Ehrungen zu verzeichnen. 1976 ûbernahm Richard Albert die Vereinsführung. Ende 1981 stellte er sein Amt zur Verfügung. Abgelöst wurde er durch ein Dreier-Gremium, bestehend aus Burkard Fecher, Gerd Gaugenrieder und Helmut Köhler.

1984 übernahm RainerTrumpfheller dieAufgaben von Burkard Fecher, zusammen mit Gerd Gaugenrieder und Helmut Köhler.

37 Burschen-undArbeiterverein

Dieses Bild wurde anläßlich eines Festes des Burschen- und Arbeitervereins aufgenommen. Schaut man sich die Vereinsfahne genau an, kann man folgendes lesen: 'Gott segne die christliche Arbeit,' Rechts steht zu lesen: 'Zur Fahnenweihe, gewidmet von der Patin Johanna Geis, 7. Juli 1929.'

Obere Reihe, von links nach rechts: Otto Markert, Iosef Ostheimer und Sohn Karl Ostheimer.

Mittlere Reihe, von links nach rechts: Käthchen Hartlaub, Katharina Schade, Angela Wildner, Rosa Markert, die Fahnenpatin Johanna Geis, Babette Ostheimer, Gertrud Odenwald und Theresia Fischer.

Untere Reihe, von links nach rechts: Maria Kempf, Theresia Wildner, Pfarrer Hennig, Karl Markert, Rosa Kern und Berta Markert.

Bei den abgebildeten Damen handelt es sich um die Festdamen, die sehr festlich angezogen sind mit Blumen im Haar und einer Schärpe von der Schulter bis zur Hüfte, einem Blumenstrauß in der Hand - auch Blumengirlanden kalm man erkennen.

Im Garten des Pfarrhauses versammelte man sich damals zur Aufnahme dieses Fotos. Diese alten Fotos lassen viele Erinnerungen in alten Menschen wachwerden. Die Abgebildeten sind alle bekannt und man erzählt beimAnblick alles mögliche und freut sich seiner Erinnerungen. Junge Menschen kennen zwar die Abgebildeten nicht (vielleicht der' Art' nach), doch es gibt auch heute junge Menschen, die traditionsbewußt sind und später als alte Menschen auch über ihren alten Fotos in Erinnerung schwelgen werden.

38 Abergsbriinnchen

Auf diesem Bild ist das Abergsbrünnchen abgebildet, auch Neubergsbrunnen genannt. Diese Quelle wurde im jahre I 759 im Wald entdeckt. Den Begriff Aberg kennen die älteren Großwallstädter noch. Man sagte zum Beispiel

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