Charlottenburg in alten Ansichten

Charlottenburg in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. Gustav Sichelschmidt
Gemeente
:   Charlottenburg
Provincie
:   Berlin
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2603-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Charlottenburg in alten Ansichten'

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Akademie der Künste

Hochschule für Musik

9. Die Hochschulen für bildende Kunst und Musik wurden im November 1902 nach vierjähriger Bauzeit eingeweiht. Es handelt sich bei ihnen um harmonisch abgestimmte Sandsteinbauten im Stil einer maßvollen Spätrenaissance nach Plänen der Architekten Kayser und von Großheim. Im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, wurden die Gebäude bald nach Kriegsende wieder ihrer Bestimmung übergeben. Der von Professor Baumgarten entworfene Konzertsaal wurde im Februar 1954 eröffnet.

BERLIN-CHARLOTTENBURG

Rauch-Schinkel-Museum, Hardenbergstraße.

10. Das früher in den ehemaligen Atelierräumen Rauchs untergebrachte Rauch-Museum im Alten Lagerhaus mußte wegen des Baus der Untergrundbahn geräumt werden. Der neben der Kunsthochschule errichtete Neubau eines Rauch-Schinkel-Museums, das 1928 eröffnet wurde, erwies sich jedoch als musealer Fehlgriff, da die Technische Hochschule den Platz für dringende Erweiterungsbauten benötigte, so daß das Museum am 1. August 1930 bereits in die Orangerie des Charlottenburger Schlosses verlegt werden mußte.

Char/ottenburç

)(. Jechnische 3(ocnschule

11. Das pompöse Gebäude der Technischen Hochschule wurde in den Jahren von 1878 bis 1884 nach Plänen von Lucae, Hitzig und Raschdorff errichtet und dann seit 1910 mehrfach erweitert. Der Haupttrakt an der jetzigen Straße des 17. Juni, der mit seiner Länge von 228 Metern starke städtebauliche Akzente setzte, wurde während des Zweiten Weltkrieges zerstört.

12. Das Staatliche Akademische Institut für Kirchenmusik geht noch auf die Initiative Carl Friedrich Zelters zurück, der dieses älteste Berliner Musikinstitut gründete. In den Jahren von 1902 bis 1903 bauten die Architekten A. Adams und P. Mebes in der Nähe der Hochschule für Musik ein neues Gebäude für dieses Institut in romanischen Formen aus rotem Sandstein. Es wurde während des Zweiten Weltkrieges nur geringfügig beschädigt.

13. Der Entenbrunnen vor dem Renaissancetheater in der Hardenbergstraße wurde 1911 von dem bekannten Tierbildhauer August Gaul geschaffen. Die Bronze-Enten auf der steinernen Brunnenschale wurden von Kinderhänden so lange gestreichelt, bis sie ganz blank waren. Die Enten dieses 'Streichelbrunnens' wurden während des Zweiten Weltkrieges vor Buntmetalldieben in Sicherheit gebracht.

Knie. Berlinerstrasse.

8russ aus Charloftenburg.

14. Die vom Brandenburger Tor durch den Tiergarten zum Charlottenburger Schloß hinführende Straße mußte an einer Stelle einen Knick machen, die daher um 1830 den Namen 'Knie' erhielt. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich das 'Knie' zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde dieser Platz, 1953 in 'ErnstReuter-Platz' umbenannt, völlig neu gestaltet. Die Karte zeigt einen Bliek in die jetzige Otto-Suhr-Allee noch vor dem Bau des Rathauses.

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15. Für den Eingang zur Hardenbergstraße am 'Knie' entwarfen die Architekten Friedrich Seeßelberg und Otto Michaeisen 1924 ein schmales Gebäude, das nach dem Platz zu in einer Art rundem Turmbau endigte und mit seinen acht Geschossen als einer der ersten Berliner Hochbauten gelten konnte.

16. Die von Bernhard Schaede entworfene und im April 1908 dem Verkehr übergebene Charlottenburger Brücke an der Grenze zwischen Charlottenburg und dem Tiergarten war bei einem Kostenaufwand von mehr als anderthalb Millionen Mark einer der aufwendigsten Bauten jener Zeit. Vor die TorpfeiIer dieses bombastischen Bauwerks wurden die Bronzestandbilder der Begründer Charlottenburgs, links Friedrich I. und rechts Sophie Charlotte, das Modell des Charlottenburger Schlosses im Arm, aufgestellt.

Berlin-Wilmersdorf

Uhlandstrasse (Kurîûrstendarnm)

17. Der Kurfürstendamm, Berlins beliebtester Boulevard, zählt heute zu den berühmtesten Großstadtstraßen der Welt. Er wurde schon seit dem 16. Jahrhundert als Weg zum kurfürstlichen Jagdschloß im Grunewald benutzt, aber erst 1883 bis 1886 dreieinhalb Kilometer lang und 53 Meter breit ausgebaut. Im Zweiten Weltkrieg wurden von den rund 250 aufwendigen Häuser dieser Straße mehr als zweihundert schwer beschädigt.

BERLIN-CHARLOTTENBURG. Theater em Kurfül'5tendamm 208/209. 11M.

18. Im Jahre 1905 wurde auf dem Grundstück Kurfürstendamm 208 ein Ausstellungshaus des Deutschen Künstlerbundes und der Sezession eröffnet. Schon zwei Jahre darauf plante man in diesem Gebäude die Errichtung eines ständigen Theaters, aber erst 1921 übertrug man Oskar Kaufmann die Umwandlung des Sezessionsgebäude in ein kleines Saaltheater, das noch im Oktober des gleichen Jahres eröffnet wurde. 1928 übernahm Max Reinhardt das Haus, das im Zweiten Weltkrieg schwere Schäden davontrug. Im Dezember 1947 wieder eröffnet, diente es ab 1949 der Freien Volksbühne als Theaterraum.

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