Charlottenburg in alten Ansichten

Charlottenburg in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. Gustav Sichelschmidt
Gemeente
:   Charlottenburg
Provincie
:   Berlin
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2603-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Charlottenburg in alten Ansichten'

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Charlottenburg

Deutsches Opernhaus

29. Das Deutsche Opernhaus in der Bismarckstraße wurde von Heinrich Seeling im Prunkstil der Vorkriegszeit mit einem Kostenaufwand von fünf Millionen Mark erbaut und am 7. November 1912 mit einer Aufführung von Beethovens 'Fidelio' eröffnet. Das Haus erlebte unter den Intendanten Heinz Tiet jen und Carl Ebert eine glanzvolle Ära. Das Gebäude wurde während des Bombenkrieges zerstört und 1961 durch einen Neubau ersetzt.

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30. Der Wilhe1mp1atz an der früheren Berliner Straße wurde nach dem preußischen König Friedrich Wilhelm I. benannt, der von 1717 bis 1720 als Bürgerrneister von Charlottenburg fungierte. Zeitweilig wurde der Platz im Zentrum Charlottenburgs auch 'Markt' genannt, weil an dieser Stelle seit 1718 Markt abgehalten wurde. Am 1. Februar 1935 erhielt der Platz den Namen Richard-Wagner-Platz.

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Chrststrasse

31. Die Christstraße, eine der typischen Alt-Charlottenburger Straßen im Stadtkern westlich der Luisenkirche, zeichnet sich durch eine ansehnliche Reihe von stuckverzierten Mietshäusern der siebziger Jahre aus. Sie wurden inzwischen als typische Zeugnisse der Architektur jener Jahre restauriert.

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Louiscn-Kirche

32. Die Luisenkirche auf dem Gierkeplatz diente seit 1716 als Pfarrkirche für Charlottenburg. Sie wurde mehrfach umgebaut und verdankt ihre heutige Gestalt im wesentlichen Schinkel, der 1823 den Turm hinzufügte. Nach Kriegszerstörungen wurde sie äußerlich nach dem historischen Vorbild wiederhergestellt und hat ihren dörflichen Charakter bewahrt.

33. Das Charlottenburger Rathaus wurde nach sechsjähriger Bauzeit zur Zweihundertjahrfeier der Stadt im Jahre 1905 eingeweiht. Die Architekten Reinhardt und Süßenguth hatten es in einem modernen Ubergangsstil mit reich verzierter Fassade und einem neunzig Meter hohen Turm, einem Wahrzeichen des westlichen Berlin, erbaut. In den Jahren zwischen 19 I 0 und 19 I 2 nahm der Charlottenburger Stadtbaurat Seeling Erweiterungsbauten vor,

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34. In Alt-Lietzow, der Keimzelle Charlottenburgs, stand die alte Dorfkirche, die Lützower-Kirche, die im Laufe der Zeit so stark verfiel, daß der Turm abgetragen werden mußte. Friedrich Wilhelm IV. ließ 1848 bis 1850 die Kirche völlig umbauen und nach Plänen von Stüler erweitern. Die Gemeinde erhielt 1911 einen Neubau, der in der Nacht vom 22. zum 23. November 1943 ausbrannte und 1961 durch einen zeltartigen Bau mit freistehendem Glockenturm ersetzt wurde. Im Vordergrund das 1894 von H. Stier und A. Wolff geschaffene Gefallenen-Denkmal.

Charlottenburg Rosinenstraße - Höhere Mädchenschule

35. Die Höhere Mädchenschule in der Rosinenstraße, der jetzigen Loschmidtstraße im Zentrum Alt-Lützows, wurde 1873 als Backsteinbau mit überhöhter Mitte von Magistratsbauinspektor Doyler gebaut. Sie erlitt im Zweiten Weltkrieg schwere Schäden und nahm nach ihrer Wiederherstellung im Jahre 1953 eine Hausgewerbliche Berufsschule auf.

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Stüdtisches Elccrricitätswer ~

36. Das Elektrizitätswerk Am Spreebord 5-7 wurde am 1. August 1900 gleichzeitig mit der neugeschaffenen Fußgängerbrücke, dem Siemenssteig, am nördlichen Ufer der Spree eröffnet. Die Bearbeitung des gewaltigen Projektes hatte Professor Klingenberg übernommen. Der gotisierende Bau aus roten Ziegeln mit seinen turmartigen Aufbauten, dem 1925 ein 125 Meter hoher Schornstein, übrigens damals der höchste Europas, beigefügt wurde, paßte sich relativ gut seiner Umgebung an, Mit dem Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg waren Erweiterungen und technische Modernisierungen verbunden.

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Kunstverlag J. Goldiner, Bei lin.

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37. Die Flora wurde 1874 nach dem Vorbild des Frankfurter Palmengartens als Vergnügungsetablissement inmitten eines Parks mit gepflegten Blumenrabatten und Springbrunnen im Bereich der jetzigen Eosanderstraße angelegt. Schon im Jahre 1902 wurde dieser gewaltige Saalbau wegen mangelnder Rentabilität abgerissen und das Terrain in Baustellen aufgeteilt.

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38. In der Wilmersdorfer-, Ecke Pestalozzistraße wurde 1905 für die Firma Graff & Heyn in drei Bauabschnitten ein großes Warenhaus errichtet, das Ende 1911 wieder abgerissen wurde, um einem größeren Bau Platz zu machen. 1926 ging das Gebäude an die Firma Hermann Tietz iiber. Die Kriegsschäden wurden in mehreren Etappen behoben und 1955 beendet.

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