Charlottenburg in alten Ansichten

Charlottenburg in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. Gustav Sichelschmidt
Gemeente
:   Charlottenburg
Provincie
:   Berlin
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2603-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Charlottenburg in alten Ansichten'

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Chariottenburg

Schlosspark

49. Der Charlottenburger Schloßpark wurde 1697 nach Plänen des großen französischen Gartenarchitekten Lenötre von seinen Schüler Siméon Godeau als französischer Garten angelegt und Anfang des 19. Jahrhunderts von Lenné weitgehend im Stil eines englischen Gartens umgestaltet.

50. Das Mausoleum im Charlottenburger Schloß bauten Schinkel und Gentz im Jahre 1812 als Nachbildung eines griechischen Tempels mit einer Vorhalle von vier Säulen. In der oberen Halle befinden sich auf den marmornen Sarkophagen die Plastiken des hier beigesetzten Königspaares, Friedrich Wilhelms lIl. und der Königin Luise, Meisterwerke Christian Daniel Rauchs. Später wurde das Mausoleum durch einen kapellenartigen Ausbau als Grabstätte für Kaiser Wilhelm I. und seine Gemahlin erweitert.

51. Hinter dem Knobelsdorff-Flügel des Schlosses ließ Friedrich Wilhelm IIl. 1825 durch Schinkel den Neuen Pavillon errichten, ein Sommerhaus nach dem Vorbild einer neapolitanischen Villa. Auch dieser meisterlich ausgewogene Bau blieb erhalten.

130 CHARLOTT~NBURG. Königl.

Schlosspark. Belvedere.

52. Das Belvedere im hinteren Teil des Schloßparkes in der Nähe der Spree ließ sich Friedrich Wilhelm 11. nach Entwürfen von Langhans 1788 als Teehaus auf einer Insel, zu der man nur über eine schmale Brücke gelangen konnte, errichten. Heute enthält das Belvedere eine umfangreiche Sammlung Berliner Porzellan von den Anfängen der Preußischen Porzellanmanufaktur bis zum Biedermeier.

Prénois

31.AugUil 1870.

OrgéresLoigny

2.Dezemb. lk71 ~.

Albrecht, Prinz von Preussen 1809-1872.

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Plaketten zum f)ênk'msal

53. Das Bronzestandbild des Prinzen Albrecht von Preußen, des jüngsten Bruders Kaiser Wilhelms 1., am Eingang der Schloßstraße gegenüber dem Ehrenhof des Schlosses wurde von Eugen Boermei geschaffen und im Oktober 1901 in Gegenwart des Kaisers enthüllt. Die Seiten des Soekels aus rotem Granit tragen Reliefs, die Szenen aus dem Leben des Reitergenerals darstellen.

54. Im Jahre 1851 wurde mit dem Bau von zwei Kasernen des Regimerits der Gardes du Corps gegenüber dem Schloß jenseits des Spandauer Dammes begonnen. August Stüler hatte mit diesen Bauten dem Schloßvorplatz einen künstlerisch beachtenswerten Akzent verliehen. Die beiden dreigeschossigen quadratischen Putzbauten mit Dachbekrönungen in Form von Rundtempeln dienen heute, nachdem die Kriegsschäden beseitigt wurden, als Domizil für das Ägyptische Museum und die Antiken-Abteilung.

55. Nach Fertigstellung der Verbindungsstraße zwischen Charlottenburg und Berlin im Jahre 1799 wurde die Meilensäule am Ende der Chaussee auf dem Luisenp1atz errichtet. Sie gab die Entfernung vom Berliner Stadtschloß an. Seinen jetzigen Standort vor dem ehemaligen Marstall am Spandauer Damm erhielt der Meilenstein 1904, als das Reiterdenkmal Kaiser Friedrichs auf dem Luisenplatz errichtet wurde.

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Charlotten urg

~ui~enplatz

56. Friedrich Wilhelm lIL ließ 1806 das Gelände vor dem Knobelsdorff-Flügel des Schlosses zum Spandauer Damm hin gärtnerisch gestalten. Das hier 'in Vergleichung mit der vormaligen Steppe geschaffene Elysium" erhielt der Königin zuliebe den Namen Luisenplatz.

Chartotter.burg

Kaiser Friedrich-Denlunal

57. Das Reiterdenkmal Kaiser Friedrichs lIl. von Uphues, eine großartige Anlage, deren Rückwand zwei sechzehn Meter hohe Pylonen, die von Marmorstatuen gekrönt waren, überragten, wurde 1905 auf dem Luisenplatz enthüllt. Die Bronzereliefs am Sockel stellten unter anderem auch die letzte Parade des todkranken Kaisers im Park des Charlottenburger Schlosses dar. Wegen schwerer Kriegsbeschädigungen wurde das Denkmal entfernt.

Charlottenburger Uter,

Schlossbrûcke.

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Oruss aus Charlottenburg.

58. Die Schloßbrücke, die Charlottenburg mit dem Berliner Norden verbindet, wurde 1899 bis 1901 an Stelle einer älteren Brücke erbaut und am 1. Oktober 1901 dem Verkehr übergeben. Da sie dem wachsenden Verkehr nicht mehr entsprach, wurde sie 1925 verbreitert. Während der Schlacht um Berlin gesprengt, wurde sie nach Kriegsende vordringlich wieder instandgesetzt.

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