Clausthal-Zellerfeld in alten Ansichten Band 1

Clausthal-Zellerfeld in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Wilhelm Böttcher
Gemeente
:   Clausthal-Zellerfeld
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2067-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Clausthal-Zellerfeld in alten Ansichten Band 1'

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9. Emsige Geschäftigkeit auf dem Clausthaler Wochenmarkt kennzeichnet seine Bedeutung zur Versorgung auch der Nachbarortschaften mit Frischgemüse, Obst und anderen Produkten der Landwirtschaft. Die wenigen, obendrein noch streng konzessionierten Kolonialwarengeschäfte am Ort hätten damals ein auch nur vergleichbar reichhaltiges Angebot niemals aufbieten können.

10. Ehemaliges Bergschulgebäude mit dem 1874/75 errichteten Laboratoriumsneubau in der früheren Goslarschen Strafse. In dem geräumigen dreistöckigen Neubau waren das chemische Akademielaboratorium und ein Betriebslaboratorium für die fiskalischen Berg- und Hüttenwerke eingerichtet. Im Obergeschoß befanden sich ein Hörsaal, ein Zeichensaal und eine umfangreiche Modellsammlung.

11. Die ehemalige Goslarsche Straße um 1890. Rechts das 1873-1875 erbaute dreigeschossige Laboratoriumsgebäude wurde nach Fertigstellung des neuen Chemisehen Instituts an der Paul-Emst-Straße in den dreißiger Jahren abgebrochen. Auf der linken Strafsenseite plätschert an der Mäverstraße und beim Gasthof 'Stadt London' je ein Wasserbottich. Die dazwischenliegenden sieben Wohnhäuser fielen am 29. Dezember 1924 einem der letzten Großbrände zum Opfer. Nach der im gleichen Jahr erfolgten Vereinigung der beiden Schwesterstädte wurde die Goslarsche Straße im Stadtteil Clausthai in Adolf-RörnerStraße umbenannt.

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12. Die ehemaligen Wohnhäuser an der Nordseite des Clausthaler Marktplatzes mit dem vormaligen Bergschul- und Akademiegebäude. Nach Abbruch dieser Häuser wurde an gleicher Stelle von 1903 bis 1906 der Neubau des Hauptgebäudes der Bergakademie errichtet und 1907 feierlich seiner Bestimmung übergeben. Die kleine Bretterbude (Bildmitte) diente dem städtischen Marktaufseher an Markttagen zur Durchführung seiner Amtshandlungen.

13. Abbruch der Wohnhäuser am oberen Marktplatz. Hinter der rechten Abbruchruine ist der bereits fertiggestellte Nordostflügel des Akademieneubaues in der Graupenstraße sichtbar.

14. Altes Haus der Bergschu1e mit dem von 1903 bis 1905 errichteten Mittelbau und dem rechten Seitenflügel des neuen Akademiehauptgebäudes. Das alte Bergschulhaus wurde 1905 abgebrochen und an seiner Stelle der linke Seitenflügel des Akademieneubaues errichtet.

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15. Der nach dreijähriger Bauzeit im Herbst 1906 fertiggestellte Neubau des Akademie-Hauptgebäudes. Um die überragende Höhenwirkung der Hausfassade abzumildern, wurden die Seitenflügel des obersten Stockwerks als Mansardendach mit Schieferbeschlag ausgeführt. Die ursprünglich verputzten Außenwande, die Ziergiebelfassade sowie der Turmaufbau mit Plattform verursachten häufige witterungsbedingte Reparaturen und Sturmschäden, die eine erhebliche Veränderung der Außenansicht des Gebäudes zur Folge hatten. Der repräsentative Akademieneubau war eine Herausforderung zur Neugestaltung des Clausthaler Marktplatzes, die im Jahre 1910 in Angriff genommen wurde.

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16. Die nach der aufwendigen Neugestaltung völlig veränderte Ansicht des Marktplatzes im Jahre 1924. Zwischen Akademie und Marktkirche wurde die ursprüngliche Hanglage durch Abtragung eingeebnet und das an seinem Standort verbliebene Roemerdenkmal in eine gärtnerische Anlage mit Kirchenzufahrt einbezogen. Der Rathausvorplatz erhielt nach Aufschüttung der Hangneigung eine Rasenf1äche mit beiderseitigem Treppenaufgang, die im Volksmund nach dem Initiator dieser Neugestaltung, dem Bürgermeister Storch, fortan als 'Storchenwiese' bezeichnet wurde.

17. Ansicht der Adolf-Römer-Straße aus den dreißiger Jahren. Nach Vereinigung der beiden Stadtteile diesseits und jenseits des Zellbachs im Jahre 1924 umbenannt, wurden am 29. Dezember des gleichen Jahres auf der linken Straßenseite zwischen Mäverstraße und Hotel 'Stadt Londen' sieben Wohnhäuser durch ein Großfeuer in Schutt und Asche gelegt. Nach dem Wiederaufbau der verwüsteten Brandstellen entwickelte sie sich mit der neuerstandenen Straßenfront zu ihrer Bedeutung als Hauptgeschäftsstraße des Stadtteils Clausthal.

18. Kronenplatz und Goslarsche Straße um 1890. Im oberen Teil der Häuserfront sind die nach 1844 neuerbauten Gebäude gut erkennbar. Die kleine Säule in der Platzmitte ist eine mit verzierten Eisenplatten umkleidete Trinkwasserpumpe.

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