Clausthal-Zellerfeld in alten Ansichten Band 1

Clausthal-Zellerfeld in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Wilhelm Böttcher
Gemeente
:   Clausthal-Zellerfeld
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2067-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Clausthal-Zellerfeld in alten Ansichten Band 1'

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19. Bliek vom Kronenplatz in die Windmühlenstraße auf das historische Clausthaler Stadtwahrzeichen. Die Tradition der einzigen Windmühle, die der Oberharz je aufzuweisen hatte, reicht bis in die Clausthaler Gründungszeit zurück (Bergfreiheit von 1554). Nach einem Grubenriß von 1606 ist auf der Bremerhöhe bereits eine Bockwindmühle vorhanden. Die Höhe wurde nach dem sagenumwobenen Clausthaler Windmüller namens Bremer benannt. Die 1845 neuerbaute letzte Clausthaler Windmühle war nach jahrelangen dramatischen Bemühungen um die Erhaltung als Oberharzer Kulturdenkmal 1910 in städtischen Besitz übergegangen, dem unaufhaltsamen Verfall preisgegeben und wurde zu Beginn des Jahres 1916 auf Anordnung des Magistrats abgebrochen.

20. Der Kronenplatz im Jahre 1910. Schon damals repräsentierte sich das Hotel 'Zur Goldenen Krone' in Inseraten als vornehmstes Haus am Platze, mit elegantem Restaurant, Diner an kleinen Tischen und allem Komfort der Neuzeit, wie Zentralheizung, elektrischem Licht, Bädern, W.C. und Autogarage. Der große Gesellschaftssaal im ersten Stock war Mittelpunkt des kulturellen Lebens mit Veranstaltungen aller Art für den gehobenen Bürgerstand und für ein außergewöhnlich reges Vereinsleben,

21. Der Kronenplatz mit dem 1880 eingeweihten Kriegerdenkmal von 1870/71. In den Jahren vor Errichtung des Denkmals war auf dieser Seite des Platzes die erste mit Bäumen umsäumte städtische Grünanlage entstanden. Um die neugeschaffene Rasenfläche vor dem Befahren mit Pferdefuhrwerken zu sichern, wurde sie mit einem Eisengitter umzäunt. Polizeiverbote und öffentliche Aufrufe hatten nicht vermocht, Fuhrleute und Anlieger von alten Gewohnheiten abzuhalten. Das damals Kaiserliche Postamt ist im Jahre 1874 seiner Bestimmung übergeben worden. Das Bild stammt aus dem Jahre 1913. Im Jahre 1950 wurde das Denkmal auf den Alten Friedhof versetzt und an seiner Stelle das Reisebüro errichtet.

22. Das im Jahre 1905 feierlich eingeweihte ehemalige Clausthaler Gymnasium. Anläßlich der Fertigstellung eines Erweiterungsbaues erhielt das Gymnasium 1928 zu Ehren seines bedeutendsten Schülers den Namen Robert-Koch-Schule.

23. Robert Koch, Begründer der modernen Bakteriologie und Nobelpreisträger. Geboren am 11. Dezember 1843 als Sohn eines Clausthaler Bergbeamten, dessen Ahnenreihe bis auf den Bergmeister Zacharias Koch zurückreicht, der 1673 in Zellerfeld das Dietzelhaus erbauen ließ. Im Elternhaus am Kronenplatz verlebte der spätere Ehrenbürger Clausthais seine Kindheit und Schulzeit. Von 1851 bis 1862 besuchte Robert Koch das hiesige Gymnasium, studierte anschließend in Göttingen und legte 1866 das medizinische Staatsexamen ab. Nach der Ernennung zum Kreisphysikus in Wollstein (Posen) begann er mit jenen mikroskopischen Untersuchungen, die zu völlig neuen Erkermtnissen über die Infektionskrankheiten führten. Dafür und für die Erforschung der Tropenkrankheiten wurde ihm 1905 der Nobelpreis verliehen. Er verstarb am 27. Mai 1910 in Baden-Baden.

24. Die im Jahre 1960 abgebrochene katholische St.-Nikolaus-Kirche mit Pfarrhaus an der Burgstätter Straße und dem Zwischenbau der 1938 aufgelösten Schule. Das Stallgebäude des vorher als Wohnhaus genutzten alten Pfarrheims wurde 1869 auf Veranlassung des Clausthaler Oberbergrats Theodor Ulrich zur einzigen katholischen Kirche im rein protestantischen Oberharz umgebaut, und daneben der 21 Meter hohe charakteristische Glockenturm errichtet. Die an gleicher Stelle neuerbaute St.-NikolausKirche ist am 2. und 3. Dezember 1961 geweiht worden.

25. Altarraum der ehemaligen St.-Nikolaus-Kirche. Die Wahl des Schutzpatrons der Kirche und Gemeinde beruht auf einer legendären Deutung vom angenommenen Ursprung des Clausthaler Stadtnamens. Die Legende bezieht sich auf eine mittelalterliche Wegklause für Pilger zum damaligen Benediktinerkloster Cella. In der Wallfahrtskirche des Klosters war unter anderen Patrozinien auch ein dem heiligen Nikolaus geweihter Altar. Am Namenstag des Heiligen, dem 6. Dezember, wurde Pilgern ein vom Papst bestätigter Ablaß von 40 Tagen gewährt.

26. Ehemalige Straßenansicht der Burgstatter- und der Erzstraße aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts, Die dichtbelaubten Baumkronen des Bergahorns sollten bei Stadtbränden die Ausbreitung des Feuers durch Funkenflug vermindern. Die alten Baumriesen sind im Laufe der Verkehrsentwicklung dem Straßenbau zum Opfer gefallen.

27. Teilansicht des in den Jahren 1925 bis 1929 entstandenen Hochschulviertels der Bergakademie an den Spittelwiesen. Nach dem Wirtschaftschaos der Inflationszeit überwiegend mit Stiftungsmitteln aus Bergbau- und Hüttenindustrie finanziert, sind diese Institutsgebäude mit der zur gleichen Zeit erbauten Aula und Schwimmhalle eine besondere Zierde dieser Stadtrandlandschaft und ihrer bemerkenswerten Naturparkanlage. Neben ihrer Bedeutung für die Hochschule wurde die Aula Mittelpunkt des kulturellen Lebens der Bergstadt mit überregionaler Bedeutung.

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28. Ladestelle der elektrischen Tagesförderbahn zum Erztransport vom Wilhelmschacht zur Aufbereitung an der Bremerhöhe. Mit dieser 1899 angelegten Erzbahn wurde die bisherige Stollenschiffahrt für den Erztransport auf der Tiefen Wasserstrecke stillgelegt. Die Beladung der Erzzüge erfolgte aus einem provisorisohen Holzbunker beim Zechenhaus des Wilhelmschachtes. Den Bahnstrom lieferten zwei im Jahre 1898 in der Maschinenzentrale des Schachtes aufgestellte Peltonturbinen. Nach Abschluß der Vertiefung des Ottiliaeschachtes um 230 Meter auf 640 Meter, wurde der gesamte Erztransport 1905 auf elektrische Grubenbahnen unter Tage umgestellt und die 3,3 Kilometer lange Tagesförderstrecke wieder abgebaut.

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