Clausthal-Zellerfeld in alten Ansichten Band 1

Clausthal-Zellerfeld in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Wilhelm Böttcher
Gemeente
:   Clausthal-Zellerfeld
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2067-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Clausthal-Zellerfeld in alten Ansichten Band 1'

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29. Gaipel und Förderturm des Kaiser-Wilhelrn-Schachtes, Mit dem im Jahre 1880 begonnenen und 1892 vollendeten Hauptförderschacht des Burgstätter Grubenreviers erreichte der Oberharzer Erzbergbau seine bedeutendste wirtschaftliche Blütezeit. Nach Einstellung der Erzgewinnung im Jahre 1930 wurden die Betriebsanlagen in 364 Meter Schachttiefe als Wasserkraftwerk zur Stromerzeugung für die Preußagbetriebe im Harzbereich genutzt, Mit Auflösung der Oberharzer Kraft- und Wasserwirtschaft ist inzwischen auch diese letzte Betriebsperiode nach 50 Jahren 1980 endgültig zu Ende gegangen.

30. Zuschauerterrasse der ehemaligen Oberharzer Waldbühne im Gelände der E1eonorer Halde an der Altenauer Straße. Durch anhaltend erfolgreiche Theateraufführungen auf Saaibühnen in Gaststätten und Kurhäusern ermutigt, hatte der 1919 gegründete Theaterverein den langgehegten Plan zur Anlage einer vereinseigenen Freilichtbühne im Jahre 1932 verwirklicht, Mit unvergleichlichem Optimismus und beispiellosem Arbeitseinsatz wurden tausende Kubikmeter Haldengestein abgetragen und die Terrassen der Zuschauertribüne für 2 000 Sitzplätze befestigt. Mit dem Volksstück 'Andreas Hofer' wurde die Oberharzer Heimatbühne am 20. August 1932 eröffnet.

31. Vorstand und Laienspieler des Theatervereins Clausthal-Zellerfe!d. Von links nach rechts: Erich Maschmeyer, Otto Kronjäger, Friedrich Moritz, Kar! Ohse, Vorsitzender Hermann Hund, Chorleiter Albert Lenk, Arno!d Krebs, Fritz Nolle, John Astheimer, Erich Wettmarshausen, Kar! Gieß!er, Kar! Diener und die Damen Marie Dernel, Anna Böttcher und Kammersängerin Lotte Kern. In diesem Kreis war die Idee zur Gründung der Oberharzer Heimatbühne entstanden.

32. Bühnenbild aus dem Oberharzer Heimatspiel 'Thomas Merten', das der Zellerfelder Zahnarzt und Spielleiter Dr. Fritz Braak eigens für die Heimatbühne verfaßt hatte. Mit seinen weiteren Bühnenstücken 'Die lange Schicht', 'Herz unter Tage' und 'Die Bräutigamstanne' trug der theaterbesessene Zahnarzt wesentlich zu den Erfolgen der Oberharzer Heimatbühne bei, die in der Sommerspielzeit 1936 16000 Besucher zählen konnte.

33. Mit glanzvollen Aufführungen des Singspiels 'Ännchen von Tharau' hatte die Oberharzer Heimatbühne den Höhepunkt der Sommerspielzeit 1936 erreicht und ihre regionale Begrenzung als Heimatbühne mit ausschließlichem Laienspieltheater aufgegeben. Spielleitung und Hauptrollen wurden fortan mit qualifizierten Berufsschauspielern besetzt. Damit war eine Spielergemeinschaft entstanden, die mit den Laiendarstellern nunmehr auch anspruchsvolles Operettentheater bieten konnte. Der im Sommer 1939 unterbrochene Spielbetrieb wurde 1948 wieder aufgenommen und trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten bis 1958 weitergeführt.

34. Die ehemalige Lujasche Posthalterei an der Graupenstraße. Nachdem der Fahrpostdienst im Jahre 1916 von dem Posthalter Honig übernommen worden war, gerieten der alte Lujaschuppen und das dazugehörige Stallgebäude in Verfall. Dieser Schandfleck inmitten des Stadtbildes wurde durch Abbruch des Schuppens und Ausbau der Stallruine beseitigt, Im Jahre 1939 wurde hier das staatliche Gesundheitsamt eingerichtet, das 1961 in das neuerrichtete Dienstgebäude an der Tillyschanze verlegt wurde.

35. Die nach dem großen Stadtbrand von 1844 neu erstandene Schulstraße im Jahre 1902. Das Bild vermittelt einen anschaulichen zeitgemäßen Modeeindruck. Auf der linken Straßenseite ist neben der ehemaligen Bäckerei Harnischmacher die ebenfalls nicht mehr vorhandene Buchdruckerei von Kar! Fieke zu sehen. Beide Gebäude sind durch Neubauten ersetzt worden. Karl Fieke war als streitbar konservativer Harzfreund Herausgeber verschiedener Heimatblätter und Verfasser zahlloser überschwenglicher Heimatgedichte, insbesondere über die Oberharzer Zechenhäuser.

36. Ehemaliges Feuerwehr-Gerätehaus mit Schlauchturm am Rollplatz. Das im Jahre 1913 erbaute alte Clausthaler Spritzenhaus wurde 1962 durch einen Neubau der Feuerwache Clausthai ersetzt.

37. Das Kommando der Freiwilligen Feuerwehr Clausthal im Jahre 1930.

Clausthoi.

Rolls/rasse.

38. Die nach dem Stadtbrand von 1844 neuerstandene Rollstraße um die Jahrhundertwende. Im zweiten Haus oberhalb der Seilerstraße wurde am 3. Juni 1864 der Schriftsteller und Gesellschaftskritiker OHo Erich Hartleben als Sohn eines Berggeschworenen geboren. Das obere Eckhaus an der Brandgasse zur Schulstraße bewohnten von 1877 bis 1883 die Eltern des Dichters Paul Ernst, der hier seine Clausthaler Schuljahre verlebte. Im vorletzten Haus dieser Seite in Richtung Rollplatz wohnte von 1885 bis 1900 Oberbergrat Karl Schnabel, der als Professor an der Bergakademie außer wissenschaftlichen Lehrbüchern der Metallhüttenkunde zahlreiche Studentenlieder und Harzgedichte verfaßt hat. Sein 'bierehrlichster Stammtisch der Welt' in der goldenen Krone war weithin berühmt.

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