Clausthal-Zellerfeld in alten Ansichten Band 2

Clausthal-Zellerfeld in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Helga Seidel
Gemeente
:   Clausthal-Zellerfeld
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5980-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Clausthal-Zellerfeld in alten Ansichten Band 2'

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30. Der Zellbach hat seinen Namen nach dem gleichnamigen Bach 'Zellbach' . Der obere Straßenteil, auf dem Bildzu sehen um 1905, hieß bis 1729 offiziell Klepperberg. Bis auf den heutigen hier herrschenden Straßenverkehr, hat sich der Zellbach wenig verändert. Schön wäre es, könnte man heute noch einmal mit dem Pferdeschlitten den Zellbach hinunter fahren.

31. Das Süßbier spielte wie das Lagerbier in der Bevölkerung eine große Rolle. Es gab wohl kaum ein Haus, das nicht im Keller seinen Vorrat an Bier hütete. Früher mußten die Bürger direkt zum Brauhaus gehen um ihr Bier zu holen. Später fuhren dann, wie auf obigem Bild zu sehen (um 1900), die Bierkutschen durch die Straßen. Mit Kannen und Eimern wurde das köstliche Getränk heimgeholt. Zuhause mußte das Bier noch ein wenig behandelt werden, bis es in Flaschen und Krügen abgefüllt und an der Sonne oder dem Ofen zum gahren gebracht wurde. 1978 stellte die Clausthaler Brauerei ihre Produktion ein.

32. Das Luftschiff 'Hansa' flog am 13. Oktober 1912 über den Oberharz und loekte viele Schaulustige auf die Höhen.

33. Im unteren Teil des Zellbachs, früher auch als Hühnerbrink bekannt, Ecke Bahnhofsstraße, erkennen wir den ehemaligen Clausthaler Hof. Das daneben stehende Häuschen weist typische Merkmale der früheren Bauweise eines Bergmannshauses auf. Das Verbot der Aufstockung eingeschossiger Bauten wurde dadurch umgangen, daß man den Dachraum so ausbaute, daß von außen gesehen auf das Haus scheinbar ein schmaleres, als 'Dachetage' aufgesetzt wurde. Diese Art der Erhöhung ist in ClausthaI und Zellerfeld noch anzutreffen.

34. Die Luftaufnahme von Clausthal-Zellerfeld dürfte vor 1930 gemacht worden sein. In der Bildmitte liegen der obere und untere Haus-Herzberger-Teich und der untere Eschenbacher Teich. Rechts im Wald erkennt man das damalige Kurhaus 'Voigtslust' und das Waldseebad. Die freiliegenden Wiesenflächen sind inzwischen verbaut. Links in der Bildmitte sehen wir den August- Tiemann-Sportplatz. Das Krankenhaus auf der Kuppe der Bremerhöhe blickt noch auf ausgedehnte Bergwiesen herab.

35. Das Bahnwärterhäuschen vom ehemaligen Bahnhof Clausthal-Zellerfeld gibt es heute noch, wenn auch ohne den schön geschnitzten und bemalten Holzvorbau, Die Bahnlinie trennte früher die beiden Schwesterstädte ClausthaI und Zellerfeld bis sie im Jahre 1924 vereint wurden. Im Vordergrund sehen wir die Glocke, die durch lautes, schrilles Läuten unüberhörbar vor dem Herannahen eines Zuges warnte, bevor der Bahnwärter durch Herunterkurbeln der Schranken für die Sicherheit der Bevölkerung sorgte. Links im Bild, das im Jahre 1924 aufgenommen wurde, steht der Bahnwärter August Tost, neben ihm sein kleiner Sohn. Das Häuschen wird heute zu Wohnzwecken genutzt.

36. Hier sehen wir den Johannisbaum auf der Insel in Zellerfeld, etwa im Jahre 1927. Volkstümliche Gebräuche werden Dank überlieferten Traditionen bis heute aufrecht erhalten. So auch der Johannistag. der in den Bergstädten am 24. Juni festlich begangen wird. Buntgeschmückte Bäume werden in bestimmten Wohngebieten aufgestellt. Am Nachmittag tanzen die Kinder um den Baum und dann am Abend die Erwachsenen. Den Johannisruf: "Iripp- trapp Käsenapp, heute ist Johannistag', kenntjeder echte Bergstädter, egal, ob jung oder alt.

37. An der Marktstraße liegt das Hotel 'Deutsches Haus', das auf eine alte Gasthaustradition zurück blieken kann. Obwohl es 1753 und 1869 den Flammen zum Opfer fiel, wurde es immer wieder von den wechselnden Besitzern aufgebaut. Einige Jahre war es unter dem Namen 'Harzer Hof' bekannt. Nach einem Innenumbau um 1992 sind dort Studentenzimmer entstanden. Das Restaurant wird von einem chinesischen Team geführt und nennt sich 'Fuxin', Daneben erkennt man noch ein Programmplakat des früheren Kinos 'Deuli'. Das dritte Haus war ein Kaufmannsgeschäft, darüber die Drogerie Volrner, später Birnbaum, und das Landratsamt.

38. Die Terrasse in Zellerfeld ist 1792 nach einem Plan des Berghauptmanns von Treba angelegt worden. Der parkähnliche Platz mit den vielen Linden und Ahornbäumen bot Fremden und Einheimischen einen angenehmen Aufenthalt. Früher fanden hier Sonntags im Orchesterpavillon Promenadenkonzerte statt. Die Terrasse hieß von 1933 bis 1945 'Hitler-Terrasse' und ist auch im Winter sehr reizvoll, wie auf obigem Bild zu sehen ist, das aus den zwanziger Jahren stammt.

39. Eine der kürzesten Straßen in Zellerfeld ist die Teichstraße. Vermutlich gab es dort früher einen Teich der unterhalb des Hauses Teichstraße 2 gelegen hat. Auf diesem Grundstück befand sich auch die Grube 'Haus Zelle', die bis 1817 betrieben wurde. Die Aufnahme aus dem Jahre 1900 zeigt uns den besonderen Reiz der damals üblichen Schiebefenster.

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