Clausthal-Zellerfeld in alten Ansichten Band 2

Clausthal-Zellerfeld in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Helga Seidel
Gemeente
:   Clausthal-Zellerfeld
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5980-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Clausthal-Zellerfeld in alten Ansichten Band 2'

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40. Das Landratsamt war bis zur Zugehörigkeit der Bergstadt zum Braunschweigischen Harz, Wohnsitz der höchsten Bergbeamten. Aus dem alten königlichen Amtshaus ist 1885 das Landratsamt hervorgegangen. Da die Geschäfte sich immer mehr ausweiteten, erhielt das Amt 1904 und 1930 einen Anbau zur Marktstraße. Nach der Auflösung des Landkreises Zellerfeld 1972, wird das Landratsamt vom Amtsgericht genutzt. Das Amtsgericht ist aus dem 1841 gegründeten Berg- und Stadtgericht Hannover hervorgegangen und wird seit 1924 als Amtsgericht Clausthal-Zellerfeld bezeichnet.

41. Das sechste und letzte Rathaus in Zellerfeld befand sich in dem heutigen Oberharzer Museum. Es diente vierzig Jahre, bis zur Vereinigung der Bergstädte 1924, als Verwaltungsgebäude. Unter Berghauptmann Dr. Bornhardt wurde 1927 das Museum eröffnet. Das Foto aus dem Jahre 1910 zeigt, daß das unter Denkmalschutz stehende Haus sein Aussehen nicht verändert hat.

42. Auf diesem Bild sind vier Lehrkräfte der Schule Zellerfeld abgebildet. Besonders hervorgehoben sei der Lehrer Just (links oben) der vierzig Jahre in dieser Schule tätig war und Generationen das Rüstzeug für das Leben mitgab. Neben seinem Lehrberuf studierte er noch an der damaligen Bergakademie Geologie und Mineralogie. Jahrzehnte war er ebenfalls Repetitor für die Clausthaler Bergstudenten. Internationalen Ruf hatten seine geologischen Ferienkurse. Just war auch Mitbegründer des Bergwerksmuseums. Er starb 1936.

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43. Die Eingangstür der Bergapotheke in Zellerfeld, hier vor 1900, ist ein besonderes Schmuckstück. Über dem Eingang sehen wir ein Schild rnit dem von Engeln getragenen Wappen der Familie Herstelle als Erbauer und seiner Ehefrau Anna Catherina Drechsler mit der Inschrift 'Deo et Proximo' (Gott und dem Nächsten). Die mit schönen Schnitzereien versehene Haustür hatte einen messingen Löwenkopf mit einem großen, beweglichen Klopfer. Die Tür ist Ende des vorigen Jahrhunderts erneuert worden. Geblieben sind die beiden Sandsteinpodeste rechts und links des Eingangs.

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44. Die Decken der Bergapotheke sind durch Stuckarbeit, die im 17. Jahrhundert in Deutschland bekannt wurde, verziert. Dabei sind die verschiedenartigsten Gegenstände zum Muster genommen. Es wechseln mythologische Bilder und Figuren mit Jagdszenen und allegorischen Bildern wie hier zu sehen, die vier Jahreszeiten. Das Innere der Bergapotheke wird auf Wunsch zur Besichtigung freigestellt.

45. Dieses Haus, am Carler Teich gelegen, war allgemein als 'Villa Bleckmann' bekannt. Es diente hauptsächlich zur Aufnahme von Kurgästen. Nach Bleckmanns Tod wurde es von der Hannoverschen Hanomag erworben und zum Erholungsheim für ihre Angestellten eingerichtet. 1929 gelang es in den Besitz der evangelischen Kirche Zellerfeld und wurde zum Gemeinde- und Jugendheim umgebaut. Erna Haffner, Volksschauspielerin, und ihr Kollege Freddy führten das Haus ab 1956 als Fremdenpension, später beherbergte es ein Müttergenesungsheim. Heute wird es zu Wohnzwecken genutzt. Die Aufnahme stammt aus dem Jahre 1910.

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46. Im Vordergrund des Fotos, etwa um 1902, sehen wir die Ringerhalde mit ihren Bergwerksanlagen. Es handelt sich hier um eines der ältesten Bergbaugebiete von Clausthal-Zellerfeld. Das Gebäude am linken Bildrand ist das Ringer Zechenhaus. Der Name kommt von der Grube 'Ring- und Silberschnur'.

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47. Die Eulenspiegler Mühle war seit 1665 Getreidemühle und damit eine der ersten Mühlen im Oberharz. 1839 brannte die Mühle, die auch als Rattenmühle bekannt ist, ab und wurde an gleicher Stelle wieder aufgebaut. Sie ist noch bis in die fünfziger Jahre in Betrieb gewesen. Danach diente sie als Schullandheim, heute wird sie zu Wohnzwecken verwendet.

48. Die Bergstraße ist die längste Straße in Zellerfeld. Sie beginnt am Hohen Weg und endet am Fußweg des EulenspiegIer Teiches. Die Aufnahme zeigt die Bergstraße, Ecke Spiegelthaler Straße imlahre 1910. Vor den hohen Bäumen ist noch ein gußeiserner Wasserbottich zu erkennen. Das Wasserholen war meist die Aufgabe der Frauen und der größeren Kinder. Wegen der günstigeren Gewichtsverteilung beim Tragen der Eimer, benutzte man auch ein TragegesteIl. Dieser Platz war ein beliebter Treffpunkt um die neuesten Stadtgerüchtc zu erfahren.

49. Das Hotel Kaiserhof an der Bornhardtstraße müßte anfang des 19. Jahrhunderts in Betrieb gewesen sein. Max Colbitz preist es in einer Anzeige im Stadtführer als Hotel und Pension mit elektrischem Licht, schattigem Garten zu einem Zimmerpreis von 1,50 Mk an. Nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1962 war die damalige Pestalozzischule hier untergebracht. Im Jahre 1964 wurde das Gebäude zum Kurmittelhaus ausgebaut.

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