Clausthal-Zellerfeld in alten Ansichten Band 2

Clausthal-Zellerfeld in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Helga Seidel
Gemeente
:   Clausthal-Zellerfeld
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5980-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Clausthal-Zellerfeld in alten Ansichten Band 2'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

50. Seit 1896 heißt dieses Lokal Hotel 'Bürgergarten'. Unter seinem Besitzer A. Thiele wurde es zum beliebten Ausflugs- und Vereinslokal. Dieses Haus ist unter verschiedenen Namen bekannt gewesen. Als der 'Schlößersche Garten' um 1868, als 'Villa' im Jahre 1877. Im Ersten Weltkrieg diente der Bürgergarten als Reservelazarett. Ende der dreißiger Jahre wird es an Gustav Wolf verkauft, der es zu einem modern ausgestatteten Hotel umbaute. Sein Sohn Klaus Wolf modernisierte das nun unter dem Namen 'Wolfs Hotel' geführte Haus erneut. Bis heute ist es ein bekannter und beachteter Aufenthaltsort für die Touristen.

51. Als Mahlmühle mit zwei Mahlgängen war die Wegesmühle bei Zellerfeld immer eine Privatmühle. Sie erhielt ihr Wasser aus dem unteren Kellerhalsteich. Der Damm ist im Hintergrund erkennbar. Das Wasser wurde von einem Graben auf das hölzerne Wassergerenne geführt. Um die lahrhundertwende stellte man wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten den Mühlenbetrieb ein. 1904 erfolgte ein großer Anbau und das Haus als 'Kurhaus Wegesmühle'versprach 65 Sommerfremden Erholung und Entspannung. Die Aufnahme zeigt das alte Haus und ist um 1900 aufgenommen.

52. Viele Bürger können sich bestimmt noch an den Viehaustrieb erinnern. Es war immer besonders aufregend, wenn in den ersten Maiwochen das Rindvieh auf die Waldweide getrieben wurde. Die 'Braunen' trugen alle eine Glocke, die im Klang untereinander abgestimmt ein sehr melodisches Geläut ergaben. Die Tracht des Kuhhirten bestand aus Hut, Kittel, Manchesterhose, Tuchgamaschen und dem messinggeschmückten Koppel für das Beil und das Messer. Der Hirt auf der Postkarte war Fritz Ahrend. 1947 fand der letzte Austrieb in Clausthal-Zellerfeld statt.

53. Die Schützenvereine sind die älteste Tradition im Oberharz. Seit Jahrzehnten finden die öffentlichen Festumzüge anläßlich des Schützenfestes statt. Hier sehen wir einen Schützenumzug auf dem Zellbach in Höhe des damaligen Hotels 'Deutscher Kaiser' (heute DRK-Altenheim) etwa im Jahre 1930. Vorn im Bild marschiert stolz die Fleischerbrüderschaft mit geschulterten Wurstgalgen. Im Gegensatz zu heute zeigten die Häuser noch einen reichen Fahnenschmuck.

54. Zu dem bergmännischen Brauchtum gehörten auch die Musikkorps, die bei vielen Veranstaltungen ihr Publikum begeisterten. Auf dieser Aufnahme hat sich das Musikkorps 'Teutonia' etwa um 1906 dem Fotografen gestellt. Das Kind im Vordergrund war der kleine Willi Oelschlägel.

55. Das Bergmusikkorps um 1905. Von links: Sandfuchs, Mundry, (Kapellmeister) Freak, Biernstiel, Spengler, K. Müller, Flegel und Soetebeer.

Buntenbock Clausthal-Zellerfeld i. Oberharz

56. Zum 1. Juli 1972 wurde die Gemeinde Buntenbock aufgelöst und in die Bergstadt Clausthal-Zellerfeld eingemeindet. Ein Bliek vom Ziegenberg um 1920 zeigt uns nur eine Handvoll Häuser in grüne Wiesen gebettet mit dem Mittelpunkt des Ortes, der kleinen, liebenswerten Dorfkirche. Im Hintergrund ist noch der Damm des Hasenbacher Teiches zu erkennen. Buntenbock hat sich zu einem gern besuchten Höhenluftkurort entwickelt.

Oberharz

Bunte nböck bei ClausthaI

57. Hier sehen wir Buntenbock vom Clausberg aus. Im Vordergrund, am Waldrand gelegen, Meyer's Kurhaus, seinerzeit Hotel und Pension ersten Ranges. Heute ist es als 'Hildesheimer Haus' bekannt. Am oberen Bildrand erkennt man noch sehwach das Genesungshaus Schwarzenbach (Hasenbach). Buntenbock ist auch heute noch ein idyllisch gelcgenes Dörfchen, das dem Fremden freundlich zulacht und zum Verweilen einlädt.

58. Heutzutage gibt es kaum noch Schindeldächer, es sei denn, daß sie als Unterdach ein unbekanntes Dasein fristen. Schindeln bildeten früher vorwiegend den Beschlag der Außenwände und des Daches. Nach dem furchtbaren Brand 1844 wurde der Schindelbeschlag untersagt. Dieses Kleinbürgerhaus in Buntenbock um 1925, läßt noch sehr gut den charakteristischen SchindeJbeschlag erkennen.

59. Das Dampfsägewerk Schubert wurde der Harzziegelhütte um 1872 hinzugefügt. 1878 ließ Schubert die Ziegelhütte langsam eingehen, dafür gewann das Sägewerk an Bedeutung. Im Jahre 1918 gingen das Sägewerk, das Fabrikgebäude und der Stall in Flammen auf. Wilhelm Schubert zog danach nach ClausthaI zum Ostbahnhof. Unter dem Namen H. Pfeiffer erlebte das Unternehmen einen neuen Aufschwung. Die Aufnahme ist aus dem Jahre 1914.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2020 Uitgeverij Europese Bibliotheek