Clausthal-Zellerfeld in alten Ansichten Band 2

Clausthal-Zellerfeld in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Helga Seidel
Gemeente
:   Clausthal-Zellerfeld
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5980-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Clausthal-Zellerfeld in alten Ansichten Band 2'

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70. Zu den schönsten Wanderwegen rund um ClausthalZellerfeld die uns weitab von Lärm und Verkehr bringen, gehören die Grabenwege, wie hier der vertraute Weg im Spiegeltal, der sich heute noch genauso darbietet wie vor einhundert Jahren.

71. Im Spiegeltalliegt das bereits im 16. Jahrhundert erbaute SpiegeltaIer Zechenhaus. Noch im 19. Jahrhundert diente es seiner Bestimrnung für den in der Nähe angesiedelten Schacht 'Spiegelthaler Hoffnung'. Früher galt eine Kutschfahrt zum Zechenhaus als beliebter Sonntagsausflug. Auch heute sorgt die Gaststätte hervorragend für das Wohlergehen der Besucher.

72. Im Innerstetallagen früher mehrere Pochwerke, wo Kinder vom zehnten Lebensjahr an arbeiteten, Das Zechenhaus war für sie eine Heimstatt in dem die Kinder während der Arbeitspausen Schutz und Wärme fanden. Später diente es den Gräben- und Teichwärtern als Wohnung. Das Zechenhaus betreibt heute noch einen Wirtschaftsbetrieb. Auf dem Weideplatz der scheckigen Ziege befindet sich nun ein Campingplatz. Die Postkarte stammt aus den zwanziger Jahren.

73. Aus dem Johanneser Zechenhaus, hier um 1880, ging das spätere große 'Kurhaus Johanneser' hervor. Von Wilhelm Gergs 1890 erbaut, hatte es mit beachtlichen Komfort und in seiner herrlichen landschaftlichen Lage einen hervorragenden Ruf. Jedoch griff wieder die Zeitgeschichte in den Fortbestand dieses Hauses ein. Nach mehreren mißglückten Versuchen, das 'Johanneser Kurhaus' zu seinem früheren Ansehen zu verhelfen, wurde es 1967 abgerissen.

74. An der Altenauer Straße liegt das Ludwiger Zechenhaus. Es war nach der Grube 'Herzog Christian Ludwig' benannt. Auf dem von Markscheider IlIing 1661 angefertigten Riß, ist es schon in seiner heutigen Form erkennbar. Auch hier betrieb man eine Schankwirtschaft. Heute ist es in Privatbesitz,

75. 'Das berühmte 'Dorotheer Zechenhaus' wurde am 12. Juni 1713 gerichtet und am 26. September hat das Beten angefangen.' Diese Inschrift im Hausflur des Zechenhauses ist heute noch zu lesen. Die Zechenhäuser hatten die Genehmigung zum Bierausschank. Ende des Krieges hörte der Gaststättenbetrieb auf. Das Haus diente als Wohnhaus, bis es 1966 von der Preussag zum Verkauf angeboten wurde. Der heutige Besitzer Dr. Kolb, der das Haus 1968 erwarb, hat mit dem schon fast dem Verfall preisgegebenen Gebäude ein Stück Heimatgeschichte erhalten. Die Aufnahme ist um 1900 aufgenommen worden.

76. Über viele Jahre war der Hutmann Georg Steeher im Dorotheer Zechenhaus als geachteter Wirt tätig. Nicht zimperlich im Umgang mit seinen Gästen, ging er als oft besungenes Original, 'dr Steeher Schorsch' in die Stadtgeschichte ein. Sein Haus war ein gern besuchtes Ausflugslokal mit großem Kaffeegarten und Trinkfesten Stammtischrunden. Sein Bier galt als besonders gut gekühlt. Mettwurst und Schinkenbrote aus eigener Schlachtung waren hochgeschätzt und sein 'Kuhkäse' war eine besondere Delikatesse. Sein Nachfolger war Alfred Moritz.

77. Eine Skitour durch die Einsamkeit des verschneiten Bergwaldes läßt den Menschen stumm werden. Jedes Vorwärtsgleiten erfüllt ihn mit Andacht und stiller Freude.

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