Colditz in alten Ansichten Band 3

Colditz in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Albert Peter Bräuer
Gemeente
:   Colditz
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6674-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Colditz in alten Ansichten Band 3'

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9 Friedrich William Felgenhauer, der letzte Inhaber der Colditzer Baumwollspinnerei Whitfield

& Co. Das Fotoporträt stammt von den Gebrüdern Siebe aus Leipzig. Kaufmann Friedrich David Feigerhauer, der Mitbegründer der Firma, ist vermutlich sein Großvater gewesen. Er leitete sowohl die Wollmaschinen-Spinnereiabteilung als auch

ab 1814 die chemische Bleiche des Betriebes. William Whitfield hingegen war in Eshalt bei Leeds (Eng land) geboren, stand einer der größten englischen Spinnmühlen in Halifax vor und hatte den Beruf eines Maschinenbauers. 1799 siedelte er nach Sachsen über. In der Baumwollmaschinenspinnerei von Wöhler und Lange in Furth/Chemnitz

wurde Whitfield Mitinhaber und technischer Leiter. Als seine Colditzer Fabrik zu arbeiten begann, blieb er zwar dem Chemnitzer Werk verbunden, übernahm aber nun die gesamte technische Leitung der hiesigen Spinnmühle. Einer seiner Söhne trat auch ins Unternehmen mit ein. Es wurden Streichgarne, Mulegarne und Strickgarne hergestellt. In dem neugebauten Kessel konnten 150 pfund Garn auf einmal gebleicht werden. Das Schnellbleichverfahren machte das Garn in drei Tagen weiß. Ursprünglich hatte das Fabrikgebäude nur drei Etagen besessen. 1812 ist es um ein Stockwerk erhöht worden.

Als Friedrich William Felgenhauer altersbedingt seinen Besitz verkaufen

mußte, erwarb diesen die Schlobach-Mühle, das Wohngebäude inbegriffen. Aus der Fabrik wurde ein

Getreidespeicher und aus dem Felgenhauerschen Familiensitz die Villa Schlobach.

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1 0 Walter Beuchling (1890-1980). Einkehr. Bleistiftzeichnung.

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11 Geschäfts-Anzeige des ersten Colditzer Stadtfotografen Reinhold Stümpfle aus dem von F. Bamberger in Leipzig- Volkmarsdorf 1890-1893 herausgegebenen Adreßbuch der Stadt Colditz.

Reinhold Sfümpfle

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12 FotografReinhold Stümpfle.

Die Geschichte der Fotografie beginnt mit dem Entdecken der Lichtempfindlichkeit der Silbersalze 172 7 durch den Arzt Johann Heinrich Schulze. 1819 findet Sir ].EW Herschel das Natriumthiosulfat als Fixiermittel heraus. Das erste brauchbare Lichtbildverfahren ist 1839 von ].N. Niepce und L.].M. Daguerre entwickelt worden. Erst mit der Erfindung derTrockenplatte ist das bis dahin außerordentlich komplizierte Verfahren enorm vereinfacht und der Weg für Berufsfotografen frei gemacht worden.

Im Falle des ersten Colditzer Berufsfotografen kann man noch deutlich neben der Fotografie den bildkünstlerischen Anspruch aus der Malerei erkennen.

13 Die älteste Postkarte der Stadt Colditz aus dem Iahre 1888. Sie stammt aus dem 'Photographischen Atelier' von Reinhold Stümpfle und unterstreicht das bei Bild 12 Gesagte. Alles ist von Hand gezeichnet, das Oval mit der Colditzer Schloß- und Stadtansicht ebenso wie die Schwalben, Schmetterlinge, Blütenzweige oder der Schmetterlingsköcher.

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14 Fotografie von Schloß und Stadt Colditz nach einer Bleistiftzeichnung

Reinhold Stürnpfles vor 1900.

15 Die gleiche Ansicht und die selbe Vorlage aus Reinhold Stümpfles Werkstatt, jetzt nur als Postkarte,

beschrieben am 23. Juni 1898, Colditzer Poststempel vom 24.Juni 1898.

1 6 Walter Beuchling (1890-1980). Straßenbahn -Schaffner. Bleistiftzeichnung um 1910.

17 Geschäftsanzeige des zweiten Colditzer Stadtfotografen Moritz Lange aus 'Möckel's Adreß- und Auskunftsbüchern', Colditz im Königreich Sachsen betreffend, vomjahre 1898.

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1 8 Konfirmations- und Schulentlassungsschein von Iohann Ehregott Lange, dem Vater Ernst Moritz Langes. Der Collmener pfarrer August Gladewitz hat ihn eigenhändig am 6. Oktober 1839 ausgestellt und dem Konfirmanden eine 'gute Befähigung' bescheinigt. Die Schule wird Iohann Ehregott Lange dagegen nicht regelmäßig besucht haben, denn pfarrer Gladewitz nennt nicht die genaue Zahl der Iahre, sondern schreibt nur, daß er sie 'rnehrere Iahre lang besucht hatte' . Vielleicht lag das auch an dem langen Schulweg von Kaltenbom nach Collmen.

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