Coppenbrügge in alten Ansichten

Coppenbrügge in alten Ansichten

Auteur
:   Ilsemarie Nagel
Gemeente
:   Coppenbrügge
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2974-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Coppenbrügge in alten Ansichten'

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9. Ebenfalls in der Niederstraße, an der Ecke zur Sackstraße, stand das Haus der Familie Hornkahl. Es war 1602 von Veit Hornkahl gebaut worden und nach dem Brand 1692 in seiner ursprünglichen Form wieder aufgebaut worden. In den sechziger Jahren dieses Jahrhunderts wurde es wegen Baufälligkeit abgerissen. Maurermeister Wilhelm Hornkahl, der Besitzer des Hauses um die Jahrhundertwende, ist der Verfasser des Ithliedes und einiger Märchen über den Ith,

10. Dieses Foto der Niederstraße mit Bliek zum Kellerplatz stammt aus dem Jahr 1906. Die an der Kirchhofsmauer liegenden Steine weisen auf die im Bau befindliche Wasserleitung hin. Das große Gebäude rechts ist die im Jahr 1883 erbaute Schule. Links ist wieder die alte Apotheke zu erkennen sowie daneben die Sattlerei Hagedorn. An dieser Stelle befindet sich die heutige Apotheke. Eine damals allen bekannte Person war die sogenannte Rieke Rasch, die hier mit Kiepe vom Bäcker kommt. Rieke Rasch arbeitete ihr Leben lang auf dem Bauernhof Rasch in der Niederstraße. Ihr eigentlicher Familienname war den meisten Bürgern unbekannt.

11. Der vordere Teil dieses Hauses in der Niederstraße wurde etwa 1820 neugebaut und zwar über einem alten Gewölbekeller, der noch aus der Zeit vor dem Coppenbrügger Brand, das heißt vor 1692, stammt. Die damaligen Besitzer, die Familie Schulze, betrieben in dem Gebäude eine Bäckerei und seit 1870 auch einen Kaufmannsladen. Diese Aufnahme stammt aus dem Jahr 1924. Vor der Haustür steht der Kaufmann Carl Schulze mit seiner Schwester Frau Koltermann, seiner Tochter Hertha, der Haushälterin Dora Stief sowie Herrn Koltermann. Dieser hinterließ eine umfangreiche Gesteinssammlung, die in den Besitz des Hamelner Museums überging, Carl Schulze betätigte sich seit 1888 als Coppenbrügger Chronist, Sein Vater übte von 1887 bis 1910 das Amt des Bürgermeisters aus. Im Jahr 1984 wurde dieses Haus fast vollständig abgerissen.

12. Auch die Osterstraße war im Jahr 1896 noch nicht befestigt. Im Hintergrund, am Kellerplatz, ist das heutige Rathaus zu sehen, damals noch mit mehreren Schaufenstern versehen. Das Haus gehörte bis Anfang der zwanziger Jahre der jüdischen Familie Levy, die dort ein Bekleidungsgeschäft führte. Mitte der zwanziger Jahre erwarb die Gemeinde das große Gebäude und baute es zum Rathaus um. Seit dem Brand 1692 hatte es in Coppenbrügge kein Rathaus wieder gegeben. Alle Amtsgeschäfte erledigte der jeweilige Bürgermeister in seiner Wohnstube.

13. Diese Aufnahme zeigt nochmals die Osterstraße im Jahr 1896 nur in entgegengesetzter Blickrichtung. Ganz links ist das Uhren- und Silberwarengeschäft Thies zu sehen, daneben der Bauernhof Fiermann. Am rechten Bildrand ist noch das alte Beckmannsche Haus zu erkennen, welches 1906 durch einen Neubau ersetzt wurde. Dann folgt das Haus der Familie Papen berg, daneben das Haus des Schuhmachers Schünemann und mit dem großen Scheunentor die Färberei Lüders.

Coppenbrügge Osterstrasse

14. Nun werfen wir einen Bliek an das andere Ende der Osterstraße. Ganz links im Bild sehen wir die Buchdruckerei und Buchbinderei Albrecht. Davor befand sich eine der alten Pumpen. Das folgende Haus gehörte der Familie Heims und das dritte Haus von links war das sogenannte Coppenbrügger Armenhaus. Das Fachwerkhaus auf der rechten Seite beherbergte die Bäckerei Rasch, die später der Bäcker Kirchhoff übernahm (heute Bäckerei Stiller). Das weit in die Straße vorspringende Haus neben der Bäckerei steht heute nicht mehr. Es gehörte der Familie Karl Starke.

15. Die Gaststätte 'Jägerkrug' in der Osterstraße besteht noch heute. Bis in die zwanziger Jahre befand sich in dem alten Gasthaus auch gleichzeitig die Herberge für wandernde Handwerksburschen. Am l. Januar 1926 wurde die Gaststätte von der Familie Reiter gekauft und umgebaut. Interessant auf dieser Aufnahme ist die Tanksäule vor dem Gasthaus, denn mit dem aufkommenden Kraftfahrzeugverkehr mußte auch Treibstoff angeboten werden.

16. So friedlich präsentierte sich die Dammstraße um 1900. Im Hintergrund sind die beiden Wohnhäuser des Bauernhofs Falke zu erkennen, wovon das vordere 1969 abgerissen wurde. Daneben steht die alte Schlachterei Menge. Die Gebäude auf der rechten Seite gehören heute der Familie Hobein. Bis 1872 befand sich in dem Wohnhaus die Post. Zwischen 1872 und 1911 war das Grundstück im Besitz der Familie Bode. Heinrich Bode war Maschinenschlosser und unterhielt mit Dampfmaschinen angetriebene Dreschmaschinen. Mit diesen konnte er auf den Höfen und den großen umliegenden Gütern das Getreide dreschen, schon lange bevor die Landwirte eigene Dreschmaschinen hatten.

17. Im Jahr 1907 konnte man sich als Fußgänger noch gefahrlos mitten auf der Dammstraße (der heutigen B 1) aufhalten. Auf der Straße stehen Heinrich Bode mit seinen Töchtern und der Haushälterin sowie den beiden Kindern vom Schapersehen Hof. Ganz rechts im Bild ist gerade noch der Schafstall der Schäferei Schaper zu erkennen und davor eine der alten Wasserpumpen. Im Hintergrund sieht man das ehemalige Forstamt (inzwischen abgerissen) und links wieder das Bodesche Grundstück. Dieses kaufte später die Familie Hobein, die eine Schmiede betrieb. Bodes Lohndreschbetrieb führte die Familie Kleindiek weiter.

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18. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts befindet sich die Schlachterei Menge an der Dammstraße. Im Jahr 1908 baute die Familie Menge in und an das alte Fachwerkhaus einen Laden mit großem Schaufenster und verputzte die Vorderfassade des Hauses. 1932 riß man dieses Haus jedoch ab. Nur der Laden blieb erhalten und wurde in den anschließend errichteten Neubau mit einbezogen.

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