Coppenbrügge in alten Ansichten

Coppenbrügge in alten Ansichten

Auteur
:   Ilsemarie Nagel
Gemeente
:   Coppenbrügge
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2974-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Coppenbrügge in alten Ansichten'

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59. Gegenüber des Hauses von Ernst Feuerhake befand sich das Geburtshaus seiner Frau Sophie, geborene Rasch. Die Familie Rasch besaß einen Bauernhof. Um 1930 gab sie diesen auf und verzog nach Mecklenburg. Diese Aufnahme entstand etwa 1907. Vor dem Haus stehen die Kinder des Ludwig Rasch mit Spielgefährten.

60. Das Haus Nr. 7 in der Schloßstraße gehörte der Familie August Holzapfel, die seit 1839, neben der Coppenbrügger Brauerei, eine Landwirtschaft und eine kleine Gaststätte betrieb, Der vordere Teil des Hauses war 1848 neu gebaut worden. 1m hinteren Hausteil gab es eine Böttcherstube, in der Fässer hergestellt wurden. Hinter dem Haus befand sich ein Eiskeller zur Lagerung von Eis, das im Sommer zu Kühlzwecken verwendet wurde, Rechts im Bild ist noch das Lückesche Haus zu sehen, das in den zwanziger Jahren abgerissen wurde,

61. Seit ungefähr 1660 gab es in der Schloßstraße das Brauhaus, das der Coppenbrügger Brauergenossenschaft gehörte. 1839 wurde es umgebaut, unter der Leitung des Braumeisters August Holzapfel, der es 1868 kaufte. Ein weiterer Umbau erfolgte 1913 durch seinen Enkel, und zwar stockte dieser den vorderen Hausteil auf und baute eine Wohnung aus. Seit 1892 wurde in Coppenbrügge nur noch ein Braunbier gebraut und das helle Bier von der städtischen Lagerbierbrauerei Hannover bezogen. Um 1910 gab August Holzapfel (Enkel) das Brauen endgültig auf. Diese Aufnahme entstand Anfang der zwanziger Jahre. Vor der Haustür ist einer der Biertransportwagen zu sehen, die noch von Pferden gezogen wurden. Daneben steht August Holzapfel (Enkel) mit der Nachbarstochter Anneliese Feuerhake, und auf dem Balkon sind seine Frau Dora und seine Kinder Ilse und Gerhard zu sehen.

62. Unter der Regie des Braumeisters der Coppenbrügger Brauergilde, August Holzapfel, wurden in den Jahren 1839 bis 1868 in eine Schlucht unterhalb des Iths drei gewölbeartige Keller gebaut, Felsenkeller genannt. Sie dienten zur Bier- und Eislagerung. Da es keine anderen Kühlmöglichkeiten gab, eiste man im Winter den Burggraben und umliegende Teiche ab und lagerte das Eis im Eiskeller ein. Über den Kellern baute August Holzapfel eine Lagerhalle für leere Fässer und bepflanzte das umliegende Gelände mit großen schattenspendenden Bäumen, Diese Aufnahme aus dem Jahr 1906 entstand vor dem Eingang zu den Felsenkellern. Die Maurer, die im nahegelegenen Ith das Wasserbassin mauerten, hatten sich zu einer Stärkung eingefunden. Sie wurden von den Enkeln des Bierkellererbauers bewirtet: (von links) August Holzapfel, Adolf Holzapfel und in der Mitte Helene Holzapfel.

63. Im Jahr 1871 baute der Sohn des August Holzapfel einen weiteren Eiskeller und über diesem einen kleinen Ausschank mit Gaststube und Küche, Da August Holzapfel (Sohn) nur sein eigenes Bier ausschenken durfte, erwarb er im Jahr 1888 auf Drängen seiner Gäste die Konzession zum Verkauf von Schnaps und Branntwein. In seinem Schreiben an die zuständige Behörde bat er, Schnaps und Branntwein ausschenken zu dürfen, 'wenn auch nur in kleinen Gläsern', Dieses Foto zeigt die kleine Schankwirtschaft um 1930. Davor stehen (von links) Ilse Holzapfel, die Tochter des August Holzapfel (Enkel) sowie sein Bruder Otto mit Frau und einer Bekannten.

64. Der Ausschank am Felsenkeller fand nur sonntags in den Sommerrnonaten statt. Die lthwanderer und die Coppenbrügger Spaziergänger saßen in dem mit Grotten gestalteten Biergarten oder in der 1905 gebauten Veranda. Hier sehen wir beim sonntäglichen Bier im Jahre 1906 (von links) Adolf Menge und die Familie Pook.

65. Im Jahre 1848 wurde der heutige Schützenverein als sogenannte 'Bürgerwehr' gegründet, nachdem bereits seit dem 17. Jahrhundert eine Schützengilde bestanden hatte. Der Schießstand, auch 'die alte Schießbude' genannt, lag auf dem Gelände des Felsenkellers. 1905 baute man einen neuen Schießstand neben dem FelsenkeIler. Das Bild zeigt einige aktive Schützen im Jahr 1913 vor dem neuen Schießstand: (von links) Bierverleger August Holzapfel, Ofensetzer Carl Meywerk, Lehrer Fritz Bormann, Molkereileiter Otto Stender, Schlossermeister Conrad Bennecke, Tischlermeister Friedrich König und Maurermeister Wilhelm Hornkahl.

66. Während des Schützenfestes im Jahr 1899 stellte sich das Schützenkomitee, welches zur Vorbereitung und Organisation des Festes gebildet worden war, dem Fotografen. Am Tisch sitzen (von links) Ofensetzer Carl Meywerk, Buchdrucker Karl Albrecht, Schuhmacher Karl Schünemann und Topfhändler August Feuerhake. Dahinter stehen (von links) der Mittelmüller Hermann Kramer, der Schuhmacher Heinrich Heuer, der Gastwirt Otto Uhde und der Schneider Borcherding.

67. Nach erfolgreichem Schießen präsentieren sich einige Schützen am Biertisch vor dem Schießstand: (von links) Gerichtsvollzieher Olfermann, Tischlermeister König, Maurermeister Hornkahl, Schlossermeister Bennecke, Ofensetzer Meywerk, BahnhofsGastwirt Eichhorn und Schornsteinfegermeister Knipping. Sie werden von Helene Holzapfel bedient. Die beiden Jungen im Hintergrund sind die Söhne von Knipping (mit Mütze) und Olfermann (mit Hut). Die Aufnahme entstand ungefähr 1910.

68. Nach dem Königsschießen am Schützenmontag fand im Saal des FelsenkeIlers stets das Schiltzenessen statt. Das traditionelle Festessen bestand immer aus drei Gängen: 1. Suppe, 2. Zungenragout, 3. Schweinebraten. Diese Aufnahme aus dem Jahr 1927 zeigt die beteiligten Helfer beim Abwasch im Freien: (von links) Dora Holzapfel, Helene Holzapfel, Adolf Rasch, Emmi Bothe, Herr Eichhorn (Wirt der Bahnhofsgaststätte), Frau I1lemann (Frau des Schweinemeisters der Domäne), Karl Könnecke (Dörpe), Herr Burose, Else Busse (Tochter des Ratskellerwirtes), August Holzapfel, ein Kellner aus Oldendorf und Alfred Bigalke.

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