Coswig (Anhalt) in alten Ansichten

Coswig (Anhalt) in alten Ansichten

Auteur
:   Heidemarie Grzech
Gemeente
:   Coswig (Anhalt)
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5229-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Coswig (Anhalt) in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

9. Bilder aus der Werkstatt Lucas Cranachs tragen zum kultur-historischen Wert der St.Nicolai-Kirche bei.

I

'-~- r , J

f

I

10. Alljährlich am Heiligabend wird in der Kirche das Krippenspiel aufgeführt. Mit Begeisterung sind Kinder und Jugendliche dabei. Diese Aufnahme zeigt die Mitwirkenden des Jahres 1921.

11. Aus der Vogelperspektive ist die Größe des Schlosses gut zu erkennen. Neben dem Hauptgebäude mit dem Turm befindet sich der ehemalige Marstall, der jetzt als Wohngebäude genutzt wird, und links neben dem Schloß liegen die sogenannten Bearntenhäuser. Seine heutige Gestalt erhielt das Schloß im wesentlichen beim Umbau 1677, an dem neben berühmten ausländischen Meistern auch Coswiger Handwerker mitwirkten. Das ist ersichtlich aus einem Urkundenfund in der Kapsel der Turmspitze.

12. Dominierendes Bauwerk ist seit jeher das Schloß. Es diente anhaltischen Fürstinnen als Witwensitz. Die letzte Bewohnerin war Fürstin Friederike von Anhalt-Zerbst, die hier bis 1827 ihren Wohnsitz hatte. Sie hat der Stadt in vielen Nöten beigestanden, unter anderem während der Besetzung durch Napoleons Truppen. Das Portal des Schlosses steht unter Denkmalschutz.

13. Seit 1932 befindet sich in diesem zum Schloß gehörenden Bauwerk die Sparkasse. Das Haus wurde 1675 errichtet und diente männlichen Gästen als Unterkunft. Daher der Name 'Kavalierhaus'. Vom Schloß getrennt ist es durch eine Straße, die etwa 3 m höher liegt als dessen Grundmauern. Es war ein unterirdischer Gang zur Verbindung vorhanden, dessen Existenz zu vielen Spekulationen Anlaß bot!

-

;,

14. Den schönsten Anblick bietet das Schloß von der Elbseite. Die reizvolle Lage rühmte bereits Melanchthon, der im benachbarten Witten berg tätig war und gern das Städtchen Coswig besuchte.

CosuJlg

15. Die im Vordergrund sichtbare Brücke ist jetzt aus Stein. Bis 1908 war es eine bewegliche Holzbrücke, die den Fischern die Einfahrt in ihren kleinen Hafen gestattete.

COSWIG I R H

Das Schlossm Schnee.

16. Hier ist das Schloß während seiner unrühmlichen Zeit zu sehen. Von 1874 bis 1958 diente es dem Strafvollzug, war sogar Zuchthaus. Aus diesem Grund wurde das Gebäude zwischen den Südtürmen um eine Etage erhöht. Seitdem ist der Anblick des Turmes von der Elbseite nicht mehr möglich. Nur seine Spitze ist zu sehen.

CJoSliJig

17. Am Elbufer verläuft ein beliebter Spazierweg. Es war einst ein Treidelsteg, auf dem entlang die Bomätschker die Schiffe bergan zogen. Das war ein schwerer Beruf. Die Erfindung der Dampfmaschine machte ihm ein Ende. Nach 1930 erfolgte eine Begradigung der Eibe, um sie für die Schiffahrt günstiger zu gestalten. Dabei entstanden breitere Uferzonen, und der Treidelsteg liegt jetzt einige Meter vom Ufer entfernt.

18. Die EIbe als Transportweg war und ist von großer Bedeutung für die Stadt. Bis zur Aufhebung der Zollgrenzen zwischen den deutschen Kleinstaaten 1834 war hier eine Elbzollstation. Die Stadt hatte Stapelrechte, d.h. Schiffe mit Handelsware mußten anlegen und einen Kauf ermöglichen. Schließlich half die günstige Lage bei der Ansiedlung der Industrie im vorigen Jahrhundert.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2019 Uitgeverij Europese Bibliotheek