Coswig (Anhalt) in alten Ansichten

Coswig (Anhalt) in alten Ansichten

Auteur
:   Heidemarie Grzech
Gemeente
:   Coswig (Anhalt)
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5229-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Coswig (Anhalt) in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

19. Nur 6 km von Coswig entfernt ist die herrliche Anlage des Wörlitzer Parkes, bekannt als Hauptbestandteil der Dessau-Wörlitzer Kulturlandschaft. Der kürzeste Weg, allerdings nicht der beste, führt über die Elbe. Ein Übergang mit Fährkahn ist schon seit Jahrhunderten erwähnt. Seit 1864 ist eine Gierfähre in Betrieb. Sie wird durch Veränderung des Anstellwinkels durch die Strömung zum anderen Ufer gedrückt.

20. Das Übersetzen über die Elbe mit der Fähre ist eine besondere Attraktion, aber erfordert auch Geschick beim Befahren und Verlassen der Fähre mit einem Fahrzeug.

21. Am jenseitigen Ufer liegt die EIbterrasse. Als Forsthaus errichtet, war sie schon um die lahrhundertwende ein beliebtes Ausflugsziel. Diese Situation, daß die EIbe zu Fuß überquert werden kann, ist allerdings eine Seltenheit1

22. Der Straßenverlauf im ältesten Teil der Stadt gegenüber von Kirche, Rathaus und Schloß hat sich seit Jahrhunderten nicht verändert. Es sind schmale Straßen, die um etwa 1895 mit Kopfsteinpflaster versehen wurden, das erst um 1960 verschwand. Die Langestraße ist die älteste Straße. Sie wird schon im 13. Jahrhundert erwähnt und war die Verbindung zwischen dem 'Bockmarkt' , sicher dem Versammlungsplatz unserer Vorfahren, und der Kirche, die später zum Dom erweitert wurde. Bis ins 17. Jahrhundert war sie nur an der Nordseite bebaut, hinter den kleinen Häusern begann das Sumpfgebiet.

23. Parallel zum Ostteil der Langenstraße verläuft die Neue Straße, die um 1750 angelegt wurde und damals Hintere Neugasse hieß.

24. Die Straße, die vom Rathaus nordwärts führt, war die Neugasse. Sie diente anfangs nur als Verbindung zur Langen Straße. An der Stelle, wo beide Straßen zusammenkamen, wurde sogar im 17. Jahrhundert ein Stadttor errichtet. Aber nur wenige Jahre später wurde die Straße verlängert bis hinter die Einmündung der Hinteren Neugasse, und das Stadttor erhielt dort seinen neuen Standplatz. In der Zeit, als Fürstin Friederike ihren Wohnsitz in Coswig hatte, brannte ein Teil der Neugasse ab. Sie ließ den Brandgeschädigten große Hilfe zukommen und danach benarmten die Coswiger Bürger die Straße ihr zu Ehren 'Friederikenstraße', Heute heißt sie Friedensstraße und ist eine wichtige Geschäftsstraße.

25. An der Ecke Langestraße-Friederikenstraße stand einst diese Fleischerei. Sie wurde später modernisiert, aber leider fiel sie 1974 einem Brandanschlag zum Opfer. Der Standplatz blieb leer, eine kleine Grünanlage entstand. Die Erinnerung an die Fleischerei wird aber noch vorhanden sein.

26. Hier ist die Friederikenstraße von ihrem nördlichsten Punkt zu sehen. Das war bis 1848 die Stelle, an der das 'Neue Stadttor' stand. Beim Abriß wurden die Käufer der Baustellen verpflichtet, die neuen Gebäude so eng nebeneinander zu errichten, daß in Notfällen ein Tor dazwischen passen würde. Die Einengung ist jetzt eine Behinderung, aber wer dachte schon 1848 so weit?

27. Das ist die Hauptstraße, die aus einer alten Heerstraße entstand und über Jahrhunderte 'Breiter Weg' hieß. An ihrer Südseite befinden sich die schon erwähnten Bauwerke Kirche, Rathaus und Schloß. Der Breite Weg erhielt als erste Coswiger Straße eine Pflasterung. Erst um 1890 folgten damit weitere Gassen. Interessant ist es zu wissen, daß zu dieser Zeit auch die ersten Dachrinnen angebracht wurden. Bei Regenwetter waren also die Straßen schwer begehbar!

28. Die Oberfischerei ist nur einseitig bebaut, denn eine Stützmauer trennt sie von der viel tiefer liegenden Unterfischerei. Die Fischerei war eine der ältesten Wohnstellen und wurde schon im 16. Jahrhundert erwähnt. Es wohnten hier die Fischer, die auf der Elbe ihrem Broterwerb nachgingen. Der Bach hinter den Grundstücken war zum Hafen erweitert worden, um die Boote zu sichern. 1908 wurde der Hafen zugeschüttet. Die Stützmauer zwischen Ober- und Unterfischerei wurde 1822123 gebaut. Der ursprünglich mit Obstbäumen bewachsene Hang drohte abzurutschen und mußte befestigt werden. Die Nischen in der Mauer nutzten die Fischerfrauen zum Verkauf ihrer frischen Ware.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2018 Uitgeverij Europese Bibliotheek