Coswig (Anhalt) in alten Ansichten

Coswig (Anhalt) in alten Ansichten

Auteur
:   Heidemarie Grzech
Gemeente
:   Coswig (Anhalt)
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5229-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Coswig (Anhalt) in alten Ansichten'

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39. In östlicher Richtung führt die Wittenberger Straße aus der Stadt. Ihre erste Erwähnung ist fast so alt wie die Stadt selbst, denn das Gelände gehörte zum Domstift. Die Bediensteten des Domes hatten am 'Propsteiberg' und in der Wittenberger Vorstadt ihre Behausungen. Vom 16. Jahrhundert bis 1900 wohnte am Ende dieser Straße der Chausseegeldeinnehmer, der den Straßenzoll kassierte. So eng bebaut wie auf dem Bild wurde die Straße erst im 19. Jahrhundert.

40. Im Jahre 1907 wurde in Coswig eine Produktivgenossenschaft 'Volkshaus' gegründet. Ihr Ziel war die Errichtung eines Vereinshauses für die Sozialdemokratie. Die Genossenschaft war Teil des seit 1900 in Coswig bestehenden Konsumvereins, der über eine eigene Bäckerei und mehrere Verkaufsstellen verfügte. Das Volkshaus bot dann in der Folgezeit den Arbeitervereinen eine Heimstatt, war Versammlungslokal der SPD und beliebte Gaststätte.

41. Jenseits der Bahngleise, von der Louisenstraße abzweigend, entstand in Richtung Hohe Mühle die Hohe Straße. Das abgebildete Haus ist mit seiner Bauweise typisch für das Aussehen dieser kurzen Straße.

42. Den Fliethplatz, an dem die Wittenberger Straße beginnt, gibt es in dieser Form erst mit Beginn der Einwölbung des Fliethgrabens 1878. Das war ein Wasserlauf, der die Straße zum Hohlweg und damit zum Verkehrshindernis machte. Die Einwölbung dauerte viele Jahre, dann erst war die Straße befahrbar. Die Wohnhäuser entlang der Straße, die heute ' Am Flieth' heißt, liegen deshalb auf Anhöhen.

43. Dieses Wohnhaus gehört zur Wittenberger Straße, befindet sich aber an der Westseite des Fliethplatzes. Die Straße daneben führt zur Fähre über die Elbe.

44. Diese Zeichnung ist in der Chronik der Stadt Coswig von Ernst Werner enthalten. Es ist die einzige Darstellung der ersten Schule der Stadt. Mit dem alten Kirchturm aus Holz fiel sie 1863 einem Brandanschlag zum Opfer. Die Brandstelle wurde nicht wieder bebaut. Dort lag nun der Eingang zu den Gebäuden des ehemaligen Nonnenklosters, das zur Kirche gehört hatte, aber seit der Reformation unbenutzt war. In diesen Räumen wurde nun eine Schule eingerichtet, die bis 1976 ihren Zweck erfüllte.

45. Für die gewachsene Einwohnerzahl reichte ein Schulgebäude nicht mehr aus. In der Langen Straße wurde bald eine Knabenschule eröffnet. Die Kirchschule blieb Elementar- und Mädchenschule.

46. Die Knabenschule erhielt einen modernen Zeichensaal und später eine Turnhalle, die auch als Aula Verwendung fand.

47. Die Bürger der Stadt forderten differenzierte Bildungsmöglichkeiten für ihre Kinder. Deshalb wurde eine Mittelschule gebaut, die 1904 eingeweiht werden konnte. Ihr Standplatz ist gegenüber dem Gelände, wo einst der Coswiger Dom war.

Cos wig I. Anti.

48. Letzter Schulbau der dargestellten Zeitspanne war die Realschule. Der Baubeginn lag um 1910, aber bereits vor der Fertigstellung erteilte man Unterricht in einem danebengelegenen Privatgebäude. Die Realschule befand sich in der Alexiusstraße, der heutigen J ohann-Sebastian- Bach-Straße.

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