Coswig (Anhalt) in alten Ansichten

Coswig (Anhalt) in alten Ansichten

Auteur
:   Heidemarie Grzech
Gemeente
:   Coswig (Anhalt)
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5229-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Coswig (Anhalt) in alten Ansichten'

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69. Vor allem Familien mit Kindern nutzten bei ihren Spaziergängen gern den mitten in der Stadt gelegenen Volkshausgarten. Hier war man nicht zu weit gelaufen und konnte trotzdem die frische Luft genießen.

Gruß vom BUSCHKRUG bei Coswig-Anbalt, Inh. Emi! Hagendorf

70. Etwas weiter entfernt, aber direkt an der Elbe gelegen, bot der 'Buschkrug' nach einem ausgedehnten Spaziergang eine Möglichkeit zur Erholung. Auch dieses Ausflugsziel existiert nicht mehr.

71. Als Zielpunkt für Wanderungen besonders geeignet ist der Hubertusberg. Er ist die 117 m hohe südlichste Erhebung des Hohen Fläming. Eine wundervolle Aussicht lohnt den Weg, denn etwa 7 km ist er von der Stadt entfernt. 1902 errichtete dort die Coswiger Bürgerschaft einen Aussichtsturm mit Plattform, der den ehrenden Namen 'Bismarcksäule' erhielt. Das rechte Teilfoto zeigt ein kleines Denkmal, das dem Gestalter des Wanderweges zur Bismarcksäule gewidmet ist, Herrn Oberförster Bähr.

72. Das hier abgebildete 'Schützenhaus' ist kaum noch bekannt als ehemaliges Lokal. Es steht an der Hohmühle, nur die Anhöhe trägt noch diesen Namen, die Sägemühle ist längst abgebrannt. Es ist heute ein Wohnhaus. Bis 1907 wurden jedoch die alljährlichen Schützenfeste gefeiert.

73. Mit Musik marschierte der Schützenverein zum Festplatz, und die besten Schützen stellten sich zum Vergleich. Der Sieger bekam für ein Jahr die wertvolle Schützenkette, für die jeder neue Inhaber ein Medaillon aus Gold oder Silber stiftete.

74. Im Jahre 1927 wurde das 225jährige Bestehen des Schützenvereins begangen. Die Schützenkette ist, stark geplündert, heute im Heimatmuseum zu bewundern.

75. Im Stadtzentrum, gleich am Marktplatz, gab es 'Peter Keims Bierstuben' . Der Besitzer richtete im großen Saal seines Lokals das erste Kino in Coswig ein. Es war noch mit Gartenstühlen bestückt und die Stummfilme mußten ständig gewechselt werden. Trotzdem war es ein beliebter Treffpunkt. Die Gaststätte gibt es noch, sie hat verschiedentlich den Besitzer gewechselt. Aber das Kino, das natürlich modernisiert worden war, ist seit 1990 geschlossen.

76. Beliebtestes Ausflugsziel der Coswiger war immer die Elbterrasse am jenseitigen Elbufer. Als dort ein öffentliches Lokal war, bis etwa 1968, mußte die Fähre noch nicht so viele Autos übersetzen. Es waren zumeist Fußgänger, Radfahrer und Heuwagen. Die Spaziergänger ließen sich auf der Elbterrasse ihren Kaffee schmecken, die Kinder konnten ungestört herumlaufen. Man bewunderte die vorbeiziehenden Schiffe und tankte Kraft für die nächsten Arbeitstage. Leider ist das alles Vergangenheit. Nur die Fotos erinnern daran.

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