Cuxhaven in alten Ansichten

Cuxhaven in alten Ansichten

Auteur
:   Torsten Thees
Gemeente
:   Cuxhaven
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4953-2
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Cuxhaven in alten Ansichten'

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9. Die Enthüllung der 'Germania' in der Einmündung der Deichstraße zum Kaemmererplatz fand anläßlich der 25. Wiederkehr des Sieges von Sedan am 2. September 1895 statt. Ein feierlicher Umzug durch den Flecken und ein Festgottesdienst auf dem Marktplatz führte eine große Zuschauerschar zusammen, die der Einweihungsrede Pastor Beckers, des Vorsitzenden des Denkmalcomités, lauschten. Das Denkmal erschien in den folgenden Jahrzehnten auf zahllosen Postkarten und war zweifellos in der Bevölkerung beliebt, bis es im Ersten Weltkrieg infolge der Materialknappheit abgebrochen und eingeschmolzen wurde.

10. Der Fotograf der Aufnahme von 1905 stand auf dem Kaemmererplatz und hat die Einmündung der NordersteinstraBe und die Bahnhofstraße aufgenommen. Letztere ist 1898 auf der Trasse des alten Hadeler Seebanddeiches angelegt worden, so daß sich zum Beispiel der Wasserturm demnach im ehemaligen Außendeichsgelände befindet. Das 'Hotel zur Schleuse' in der Bildmitte steht noch auf einem Reststück dieses alten Deiches.

11. Als 1881 die Eisenbahnverbindung nach Hamburg hergestellt war, wurde in Cuxhaven ganz groß gefeiert, waren doch die Bemühungen, die in Cuxhaven annähernd 30 Jahre lang unternommen wurden, endlich von Erfolg gekrönt. Das erste Bahnhofsgebäude, hier auf einem Foto aus dem Jahre 1882 zu sehen, steht noch heute. Es hat allerdings im Jahre 1911, als es aufgestockt wurde, sein Aussehen erheblich verändert.

Cuxhaven, Bahnhof

12. Im Jahre 1898 wurde bereits ein neuer, modernerer Stadtbahnhof in Betrieb genommen, den wir jetzt noch benutzen. Wo heute Bahnhofstraße und Große Hardewiek aufeinandertreffen ist auf der Ansichtskarte von 1899 noch der Rest des alten Hadeler Seebanddeiches zu sehen, dessen Verlauf der Strecke der Bahnhofstraße entsprach. Der Bahnhof befand sich damals also im Deichvorland.

13. Bereits kurz nach der Eröffnung des Cuxhavener Stadtbahnhofs hat ein findiger Unternehmer eine 'Privat-Post-Omnibus-Verbindung' zwischen Bahnhof und Döse-Duhnen eingerichtet. Dieser Liniendienst verkehrte in der Saison viermal täglich und bot schon Anschluß an die ankommenden und abgehenden Schnell- und Personenzüge.

14. Im Jahre 1913 reichte das eben gezeigte Beförderungsmittel nicht mehr aus und Cuxhaven gönnte sich eine Straßenbahn, die auf den bereits vorhandenen Schienen der Marine für die Versorgung der Küstenbatterie fahren sollte. Der öffentliche Betrieb begarm im Sommer 1914 und endete mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs ebenfalls im Sommer 1914. Da der Fahrdienst nie wieder aufgenommen wurde, blieb es bei dieser Episode, die allerdings recht erfolgreich verlief, denn zahlreichen Störungen zum Trotz konnte die Straßenbahn in den vier Wochen ihres Betriebs schon ein Drittel der erwarteten Jahreseinnahmen erbringen.

15. Ein Bliek in den Triebwagen der Straßenbahn überzeugt uns von der 'spartanischen Schlichtheit' unseres damaligen Beförderungsmittels. Jeder der drei Triebwagen verfügte über 23 Sitzund 9 Stehplätze; die Beiwagen, von denen nur zwei beschafft wurden, hatten 18 Sitz- und 17 Stehplätze.

16. Die Parkanlage des von Hermann Linders konstruierten und 1897 fertiggestellten Wasserturms wurde erst im Jahre 1900 angelegt, demnach dürfte diese Aufnahme aus den ersten Jahren dieses Jahrhunderts stammen. Während der Enthüllungsfeierlichkeiten des Wasserturms wurde in den Knauf der Turmspitze eine Urkundenkassette gelegt. Über diesem Knauf findet sich - schwach erkermbar - eine Windfahne in Form eines Delphines; die Spitze bildet die Nachbildung eines Steuerrads.

17. Diese etwas seltsame Reisegesellschaft hat offenbar seinerzeit beträchtliches Aufsehen erregt, haben sich doch zahlreiche Schaulustige auf dem heutigen Kaemmererplatz, direkt vor der 'Haustür' von Döl!es Hotel, eingefunden. Die Postkarte von 1907 gibt uns auf der Rückseite Aufschluß, es steht dort: 'Oscar Tamm's Fahrten durch Europa mit dem 50 PS Panhard. '

18. Heinrich Wilhelm Oelckers ließ dieses Postgebäude 1889 erbauen und verkaufte es schließlich an die 'Kaiserliche Post', deren erster hiesiger Direktor er dann wurde. Es stand auf dem Platz, auf dem heute der Hof der Post an die Poststraße grenzt. Als vor allem in Folge von technischen Neuerungen der Raum nicht mehr ausreichte, wurde während des Ersten Weltkriegs ein Erweiterungsbau direkt daneben errichtet.

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