Cuxhaven in alten Ansichten

Cuxhaven in alten Ansichten

Auteur
:   Torsten Thees
Gemeente
:   Cuxhaven
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4953-2
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Cuxhaven in alten Ansichten'

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29. Der Bliek vom Deich in Höhe der Slippentore auf die Ecke Deichstraße zum Alten Deichweg dürfte aus den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts stammen, denn das im Volksmund auch 'Plätteisen' genannte Haus in der Bildmitte, in dem seit 1912 für mehr als fünfzig Jahre das Zigarrengeschäft Krüger und Oberbeek sein Domizil fand, wurde in dieser Zeit erbaut. Am rechten Bildrand sehen wir noch ein Wohnhaus, das bereits etwa 1890 dem Bau von 'Rüsch's Hotel' weichenmußte.

30. Aus einer etwas anderen Perspektive hat Charles Angelbeek die Situation des Alten Deichwegs vor 1890 aufgenommen. Das Haus im Vordergrund beherbergte die erste Fischräucherei Cuxhavens, die im Jahre 1870 von Johann Peter Wilhelm Lütt gegründet worden ist. Lütt war ebenfalls erster beeidigter Fischauktionator , ging also gleichsam zweifach in die Cuxhavener Geschichte eIn.

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31. Etwa zehn Jahre später hat diese Ecke Alt-Cuxhavens ein anderes Gesicht: Verschiedene Bäume und kleine Wohnhäuser sind verschwunden, dafür nimmt 'Rüsch's Hotel' das Bild ein. Julius Rüsch eröffnete sein Hotel im Jahre 1891, verkaufte es aber bereits zehn Jahre später an den Hamburger Otto Stahn, der es in 'Hotel Hohenzollernhof umbenannte. Unter diesem Namen erlangte das Hotel - mehrfachem Besitzerwechsel und verschiedenen vorübergehenden Fremdnutzungen zum Trotz - große Bekanntheit und war sehr beliebt.

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32. Dieses Foto entstand im Jahre 1903 und zeigt den Bliek vom Deich bei den Slippentoren auf die Deichstraße mit dem Hotel 'Hohenzollernhof' am rechten Bildrand und 'Peter Ostermanns Hotel'. Der 'Hohenzollernhof' hat eine wechselvolle Geschichte: Lange Jahre eines der renommiertesten Hotels Cuxhavens, beherbergte der 'Hof' später zeitweise ein Kino und hielt die Tanzschule Beuss in den Räumlichkeiten ihren Unterricht ab. Im Zweiten Weltkrieg diente der 'Hof' als Casino für Schiffsoffiziere.

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33. Ein Pferdefuhrwerk der Genossenschafts-Meierei Cuxhaven steht vor einem hübschen kleinen Kiosk. Das stellt an sich nichts außergewöhnliches dar, doch befand sich dieser Kiosk an der Ecke der Deichstraße zur Neuen Reihe, wo später das vielen noch bekannte 'Kaffee Opper' eingerichtet wurde. Heute bildet der Platz einen Knotenpunkt für den gesamten Verkehr, der in Richtung Hafenanlagen und Alte Liebe fließt.

34. Diese Fotografie stammt aus dem Jahre 1906 und zeigt uns den Alten Deichweg. Am Gebäude in der Bildmitte ist das Hamburgische Hoheitszeichen zu erkennen - hier war seinerzeit das Hamburgische Hafenamt untergebracht. Überhaupt ist diese Ecke Alt-Cuxhavens eng mit dem Wasserbauwesen verbunden, denn schon 1755 wurde hinter dem Hafenamtsgebäude ein Magazin zur Aufbewahrung von Baustoffen für Ufer- und Hafenbauwerke errichtet.

35. Das alte Stückersehe Haus, das sich hier von seiner Rückseite im Alten Deichweg zeigt, hat eine reiche Vergangenheit, wurde es doch bereits 1826 als Schule für die Kinder Alt-Cuxhavens gebaut. Als das Haus nach zwanzig Jahren zu klein wurde und die Schule einen Neubau in der Friedrichstraße bezog, übernahm der Uhrmacher Jacob Hinrich Angelbeek das Haus und eröffnete darin seine Uhrenhandlung. 1887 wurde es vom Uhrmacher Otto Stücker sen. erworben. 1926 mußte es einem großen Wohn- und Geschäftshaus weichen, in dem Otto Stücker jun. sein Uhrenund Juweliergeschäft bezog.

36. Der Umzug der Schule aus dem Alten Deichweg in die Friedrichstraße wurde zum einen wegen der Bevölkerungszunahme notwendig, zum anderen aber auch, weil 1836 die Schulpflicht für alle Kinder Cuxhavens eingeführt wurde. So ist dann am 2. Juli 1845 die nach dem Lehrer und Rektor Küver bezeichnete Schule eingeweiht worden. Das Schulhaus wurde schon bald vierklassig ausgebaut, jede Klasse umfaßte damals etwa vierzig Kinder.

37. 'Auf dem Lande' fand ebenfalls regelmäßiger Schulunterricht statt, wie ein kleiner Exkurs nach Holte-Spangen verdeutlichen mag. Während die Kinder bis etwa 1850 überwiegend die Schule in Altenwalde besuchten, wurde seitdem dieses ehemalige Backhaus als Winterschule benutzt. Den Lehrer entlohnten die Eltern mit einem geringen Schulgeld, außerdem wurde er, wie es damals üblich war, 'reihum' beköstigt. Erst als das Schulwesen auch in den Dörfern reformiert wurde, änderten sich die Bedingungen für Schüler und Lehrer und 1885 bezogen sie ein neues Schulhaus.

38. Als weiteres Beispiel dörflichen Schulwesens mag diese Aufnahme der ehemaligen Dorfstraße in Berensch mit der Schule am linken Bildrand gelten. Dieser Bau stammt zwar erst aus dem Jahre 1882, doch hat das Berenscher Schulleben eine wesentlich längere Tradition, denn schon 1660 stiftete ein Einwohner sein Haus, damit es 'für ewige Zeiten' als Schulhaus dienen sollte. Bis 1834, als es für den Unterricht nicht mehr ausreichte, wurde es tatsächlich als Schule genutzt und mußte erst dann einem Neubau weichen.

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