Cuxhaven in alten Ansichten

Cuxhaven in alten Ansichten

Auteur
:   Torsten Thees
Gemeente
:   Cuxhaven
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4953-2
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Cuxhaven in alten Ansichten'

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39. Zurück nach Alt-Cuxhaven: die um 1920 entstandene Aufnahme zeigt noch deutlich den eigentlichen Zweck der um 1830 von dem Kaufmann Johann Hinrich Fahrenholz angelegten Straße. Sie diente fast ausschließlich dem Verkehr mit dem nahegelegenen Alten Hafen, denn die Straße war zunächst mit Speichern, Gastwirtschaften und kleinen Wohnhäusern von Schiffern und Kaufleuten bebaut.

40. Die Neue Reihe - eine Idylle. Kopfsteinpflaster, von Bäumen gesäumt, Gaslicht und Pferdefuhrwerk, Brücken vor verträumten Vorgärten mit kleinen Pavillons: All das verschwand während der Verrohrung der Wettern im Jahre 1931 und mußte einer großzügigeren Verkehrsplanung weichen.

Gruss aus <ru~lta"en

41. Der Bliek über 'Piepers Loch' zeigt uns die Häusergruppe 'op 'n Diek' am Alten Hafen kurz nach 1900. Das Hotel Continental in der Bildmitte wurde 1886 von dem ehemaligen Kapitän und Schiffseigner Seede Balsen errichtet und zunächst auch von ihm betrieben. Es war seinerzeit eines der größten Hotels am Platze und verfügte über 48 zumeist Doppelzimmer. Seede Balsen war offensichtlich sehr vielseitig, denn er war außerdem bis 1907 Gemeindevorsteher Cuxhavens und damit Vorgänger unseres ersten hauptamtlichen Bürgermeisters Bleick Max Bleicken.

42. Dieses Panorama über den Seedeich bis Döse ist recht selten, gibt es doch den Bliek frei auf ein fast 'bewaldetes' Gebiet zwischen Deich und Neuer Reihe, wo heute zwei- und dreigeschossige Häuser das Stadtbild beherrschen. Im Deichknick ist das 1880 fertiggestellte Fort Grimmershörn zu erkennen. Die Aufnahme dürfte kurz nach 1886 vom Hotel 'Continental', dem damals höchsten Gebäude dieser Gegend, aus entstanden sein.

43. 'Convent Garten' nannte der Fotograf und Gastwirt Carl Christoph Angelbeek seine Gastwirtschaft, die er seit 1842 in der noch durchaus 'ländlichen' FriedrichstraBe betrieb. 1867 schloB er sein Lokal und widmete sich seitdem nur noch dem Beruf des Fotografen und ihm verdanken wir viele Aufnahmen einer längst vergangenen Zeit.

44. Hinter der mit Feldsteinen gepflasterten Alten Deichstraße und den Ausspannpfählen erhebt sich der 'Bier-Convent' von Charles Glocke, der nicht nur Biergarten und Restauration betrieb, wie auf dem Schilde vermerkt ist, sondern bereits eine Kegelbahn unterhielt. Der Straßenname weist noch auf die Ursprünge der Siedlung hin, die um 1600 entlang eines alten Deiches entstanden ist. 1905 ist die Alte Deichstraße in Schillerstraße umbenannt worden. Die beiden Häuser des Bier-Convents sind längst abgerissen, sie würden heute die Hausnummern 6 und 8 der Schillerstraße tragen.

Nordseebad Cuxhafen .

Htrmlnnstrasse

45. Kaum wiederzuerkennen ist die heutige Wilhelm-Heidsiek-StraBe auf dieser Ansichtskarte von 1907. Durch die vielen Bäume beiderseits der Straße vermittelt sie den Eindruck einer Allee. 1887 angelegt, sollte sie nach dem Willen ihrer Erbauer die hübscheste und vor allem auch breiteste Straße der Gemeinde werden, denn die Hermannstraße sollte die sehr schmale und parallel verlaufende Deichstraße vom Verkehr entlasten, die damals noch die einzige Verbindung zwischen Ritzebüttel und Alt-Cuxhaven war.

46. Die gleiche Straße - etwas mehr als zwanzig Jahre später. 1919 verlor die Hermannstraße viel von ihrem Charme, denn die vielen Ahorn- und Kastanienbäume mußten gefällt werden, weil sie die Wohnungen zu sehr verdunkelten. Verantwortlich für die Herausgabe der Tageszeitung 'Alte Liebe', die von 1919 bis 1933 erschien, war Wilhelm Heidsiek. Überzeugter Sozialdemokrat und Mitglied der Stadtvertretung bis 1933, wurde Heidsiek 1944 Opfer des Nationalsozialismus. Zu seinem Gedächtnis wurde die Hermannstraße 1948 in Wilhelm-Heidsiek-Straße umbenannt.

47. Oft fragt man sich, aus welcher Zeit wohl das eine oder andere Foto stammen mag. Das stößt bei dieser Aufnahme eines Wohnhauses in der Friedrich-Cari-Straße auf keine Probleme, denn am linken Bildrand ist der im Bau befindliche Wasserturm zu erkennen, der 1897 fertiggestellt wurde. Die Friedrich-Carl-Straße trägt ihre Bezeichnung nach den Vornamen ihrer beiden Erbauer und Landbesitzer Friedrich Ritzmann, Uhrmacher, und Carl Hüne, Kaufmann und Spediteur.

48. Erst gegen Ende der zwanziger Jahre ist diese Aufnahme von dem Dach eines hohen Hauses in der Poststraße entstanden, und doch fiele uns die Orientierung schwer, hätten wir nicht auch heute noch das vielen als 'Gasthof Frey' bekannte Gebäude in der Bildmitte vor Augen. Der Bliek führt über das noch vollkommen unbebaute Leidöse und zeigt bis etwa zur Bachstraße eine Pachtgarten-Anlage. Auf dem Lagerplatz der Holzhandlung Othmar steht heute das Finanzamt, links davon, als flacher Holzbau, ist eine Jugendherberge zu sehen.

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